Nachhaltig reisen: mit gutem Gewissen in die Ferien

Auch beim Reisen stellt sich immer häufiger die Frage der Nachhaltigkeit. Was Sie bei der Planung der Ferien beachten sollten und welche Veranstalter nachhaltige Reisen anbieten, erfahren Sie hier.

Wer nachhaltig reist kann seine Ferien noch mehr geniessen.
Wer nachhaltig reist, kann seine Ferien noch mehr geniessen. © haveseen / iStock / Thinkstock
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Bevor es in die Ferien losgehen kann, gilt es ein Ferienziel festzulegen. Bereits dabei können Sie schon viel für eine nachhaltige Reise tun. Im besten Fall entscheiden Sie sich für einen nicht all zu weit entfernten Urlaubsort, den Sie mit Bus oder Bahn erreichen können, statt mit dem Flugzeug.

Zwar sind Flugreisen zu nahen Urlaubszielen oft bereits sehr günstig zu haben. Dafür schaden sie jedoch der Umwelt erheblich, denn «Bereits die Anreise verschlingt rund 90 Prozent der gesamten in den Ferien verwendeten Energie», schreibt Barbara Tank in «Die Energie bin ich», dm Ökoenergie-Blog für Basel. Deshalb sollten Sie für Reisen, die einen Anfahrtsweg von weniger als 1000 Kilometern haben, die Anreise vom Flugzeug auf den Zug verlagern.

Trotz Flugzeug möglichst nachhaltig reisen

Planen Sie eine Fernreise, bei der sich das Fliegen nicht vermeiden lässt, dann können Sie den dadurch verursachten höheren CO2-Ausstoss auf verschiedene Arten ausgleichen. Zum einen sollten Sie die Reiselänge anpassen, um nicht überproportional Treibhaus-Emissionen zu verursachen. Als Faustregel gibt Frau Tank in ihrem Beitrag an: «Je grösser die Anreisedistanz, desto länger die Aufenthaltsdauer - bei Strecken über 2000 Kilometern sollten Sie mindestens zwei Wochen am Reiseziel bleiben».

Eine weitere Möglichkeit, um trotz einer Flugreise zum Urlaubsort so umweltfreundlich wie möglich unterwegs zu sein, ist, die Fluggesellschaft mit der höchsten CO2-Effizienz zu wählen. Zudem können Sie die anfallenden Treibhausgas-Emissionen durch die Zahlung eines Geldbetrags für ein CO2-Kompensations-Projekt ausgleichen, um die Ökobilanz Ihrer Reise zu verbessern. «Für einen geringen Aufpreis unterstützen Sie ein Klimaschutzprojekt, dessen positiver Nutzen für das Klima den Belastungen Ihres Fluges entspricht», schreibt Tank.

Ebenso wie bei der An- und Abreise sollten Sie auch am Ferienort auf eine möglichst nachhaltige Mobilität setzen. Statt eines Mietwagens können Sie die Gegend auch zu Fuss, mit Bus und Bahn oder mit einem Velo kennenlernen.