«Nachhaltigkeit beim Reisen wird immer wichtiger»

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Advertorial - Hans Wiesner, Wanderprofi und Geschäftsleiter von Imbach-Reisen sagt, warum Nachhaltigkeit für Reiseanbieter immer wichtiger wird, was Imbach-Reisen für umweltschonenden Tourismus tut und was Reisende tun können.

Hans Wiesner ist Geschäftsführer von Imbach-Reisen
Hans Wiesner beim Wandern auf dem Druesberg. Foto: zVg 

Hans Wiesner, Geschäftsleiter des Wanderspezialisten Imbach-Reisen ist selber passionierter Wanderer. Ob auf alten Hirtenpfaden im Westjordanland oder in den Urner Bergtälern, alleine oder in der Gruppe, gewandert wird immer mit Rücksicht auf Natur und Umwelt. Er sass für die Grünliberalen im Zürcher Kantonsrat und war Stiftungsrat bei der Organisation Myclimate, die sich für Klimaschutz im Flugverkehr einsetzt.

Herr Wiesner, Massentourismus und trotzdem die Umwelt schonen: Wie können Reiseveranstalter mit gutem Beispiel voran gehen?

Hans Wiesner: Unsere Aufgabe als Reiseveranstalter ist es, Orte und Wege abseits der ausgetrampelten Touristenpfade zu finden, diese achtsam zu begehen und die Reiseteilnehmer für Natur und Umwelt zu sensibilisieren. Damit auch unsere Enkel noch dort in intakter Natur wandern können.

Wie bringt Imbach-Reisen die Nachhaltigkeit seinen Kunden näher?

Das fängt damit an, dass wir die Teilnehmer bei einer Wanderung auffordern, keinen Abfall liegen zu lassen. Wir erklären, wie Ökosysteme vor Ort funktionieren und warum sie so wichtig sind. Bei Flugreisen empfehlen wir eine CO2-Kompensation.

Wie sorgen Sie als Reiseveranstalter dafür, dass wir so klimaschonend wie möglich unterwegs sind?

Als Reiseveranstalter tragen wir eine grosse Mitverantwortung für die Erderwärmung. Für Nachbarländer setzen wir deshalb auf den umweltschonenden Bus oder die Bahn. Da gibt es beim Energiebedarf grosse Unterschiede: Für eine Imbach-Reise nach Elba werden 20 Liter Diesel benötigt, für eine Wanderwoche auf Kreta 180 Liter Kerosin. Letztlich liegt der Entscheid bei jedem Einzelnen. Mein Wunsch wäre, dass bei allen Flügen die CO2-Kompensation ebenso selbstverständlich inbegriffen ist, wie die Mineralsteuer beim Benzin oder die Mehrwertsteuer bei der Milch. Bis das so weit ist, gehen wir bei Imbach-Reisen voraus und lassen alle unsere Mitarbeiter und Reiseleiter klimaneutral fliegen.

Welchen Stellenwert hat die Nachhaltigkeit als Verkaufsargument heute für Reiseveranstalter?

Nachhaltigkeit wird beim Reisen definitiv immer wichtiger und das ist gut so. Heute ist ein Drittel der Reisenden bereit, etwas mehr für eine Reise zu zahlen, wenn dabei die Umwelt besser geschont wird. Etwa zehn Prozent unserer Gäste verzichten aus Umweltüberlegungen auch mal auf einen Flug. Das ist vielleicht nicht viel, aber ein guter Anfang und wir können die Reisenden mit passenden Angeboten unterstützen.

Was können Reisende konkret tun?

Generell weniger fliegen, konsequent jede zweite Reise innerhalb der Schweiz planen und Langstreckenflüge höchstens alle drei Jahre unternehmen.

Was können wir Touristen vor Ort tun, um nachhaltig unterwegs zu sein?

Da gibt es viele Beispiele: den öffentlichen Verkehr nutzen, Familienbetreibe unterstützen  und in heimischen Lokalen regionales Essen bestellen. Genau darauf legen wir auch bei der Gestaltung unseren Wanderreisen wert.