Lebendige Tradition erleben auf 4 der schönsten Weingüter Österreichs

Idyllische Rebberge, urige Kellergewölbe und traditionelle Buschenschänken: In Österreich erlebst du Weinkultur hautnah. Wir verraten, welche vier Wein-Highlights du dir nicht entgehen lassen solltest.

Lebendige Tradition erleben auf 4 der schönsten Weingüter Österreichs
Foto © Österreich Werbung/Andreas Tischler
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Wie lässt man einen entspannten Wellnesstag oder eine Wanderung durch Österreichs Berglandschaften besser ausklingen als mit einem guten Wein? Bei Dämmerung gemütlich in einem Aussenhof sitzend, mit regionalen Spezialitäten wie Krautstrudel oder Wiener Schnitzel verköstigt kannst du bei einem Glas Savignon Blanc oder Grünem Veltliner neue Energie tanken.

Wer nicht nur guten Wein geniessen, sondern auch dessen Geschichte, die Winzerinnen und Winzer dahinter und die traditionellen Heurigen kennenlernen möchte, ist in Österreich genau richtig. Wir stellen vier Weingüter vor, die deine Ferien zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis machen.

1 Wachau – wo eindrückliche Landschaft auf einzigartige Weine trifft

Das enge Donautal Wachau ist von idyllischen, teils steilen Weinterrassen umgeben, auf denen die weltweit bekannten Rebsorten Riesling und Grüner Veltliner wachsen. Die Wachau gilt seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Weltkultur- und naturerbe und ist beliebtes Reiseziel für Wanderbegeisterte sowie Feinschmeckerinnen und Feinschmecker. Wenn sich die Rebberge im Spätsommer leuchtend goldgelb und rot färben, glänzt die Wachau in einem ganz besonderen Licht.

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Foto © Österreich Werbung/Nina Baumgartner

Wein-Highlight: Ein Besuch bei den «Schwertführerinnen»

Das Weingut «Die Schwertführerinnen» liegt inmitten des Weinortes Sooss und entführt seine Gäste in die Welt gebietstypischer und kräftiger Weine. Zum Weingut der Schwestern Kerstin und Sigrid Schwertführer gehört auch ein traditioneller Heuriger, wie Weinschenken in Österreich genannt werden. Hier geniesst du feine Klassiker wie Serviettenknödel, frisches Grillgemüse und hausgemachtes Dinkelbrot. Im Vordergrund stehen jedoch die Weine der Winzerinnen: Vom einheimischen Rotgipfler und Gelben Muskateller bis zu kräftigen Rotweinen wie Merlot und Rotburgunder erfreuen sich Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber hier zahlreicher, erstklassiger und vollmundiger Weinsorten.

Kulinarisches Highlight: Im Kirchenwirt den Gaumen erfreuen

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Foto © Netzwerk Kulinarik/pov.at

Reichlich feinen Wein gibt’s auch beim Kirchenwirt in Weissenkirchen an der Donau. Hotelgäste und Restaurantbesucherinnen und -besucher werden im gemütlichen Gewölbekeller oder im idyllischen Gastgarten mit regionalen Weinen und saisonalen Speisen aus der niederösterreichischen Küche verführt. Von Kutteln über gebackenen Karpfen bis zu Mohnnudeln: Die hier servierten klassischen, teils neu interpretierten Gerichte sind eine wahre Gaumenfreude.

Anreise mit der Bahn: Mit dem Nightjet Richtung Wien geht’s ab Zürich Hauptbahnhof bis nach St. Pölten. Von hier aus kommst du mit der Regionalbahn bequem in unter zwei Stunden nach Weissenkirchen in der Wachau.

2 In die Welt der Weine eintauchen im Weinbaugebiet Steiermark

Neben der atemberaubenden, von den nördlichen Kalkalpen und sattgrünen Hügellandschaften geprägten Natur, ist die Steiermark vor allem für ihre erfrischenden und pikanten Weine bekannt. Zu den ortstypischen Rebsorten zählen Muskateller, Schilcher, Sauvignon Blanc und Welschriesling. Dank der in der Region verpflichtenden Handlese werden in der Steiermark ausschliesslich streng selektierte und erstklassige Weine ausgeschenkt.

Weissweingläser auf einem sommerlich gedeckten Tisch

Foto © Österreich Werbung/Harald Eisenberger

Wein-Highlight: So prickelt der Schilcher nur auf dem Weingut Reiterer

Bereits in den Achtzigerjahren machte der Winzer Christian Reiterer den Schilcher Frizzante sowie den Schilcher Sekt zum Markenzeichen seines Weinguts. Die erfrischenden Schaumweine überzeugen dank der perfekten Sonneneinstrahlung auf die steil wachsenden Rebberge durch ein besonders intensives Aroma. Kein Wunder also, dass der Wirt seinen ortstypischen Schilcher in zehn Länder verkauft, in denen er für seine frische Säure geschätzt wird.

Kulinarisches Highlight: Die duftende Kräutervielfalt vom Biohof Deschlitz

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Foto © Netzwerk Kulinarik/pov.at

Melisse, Lavendel, Ringelblume & Co.: Auf dem familienbetriebene Bergbauernhof Deschlitz pflanzt und pflegt Hausherrin Beate Grebien auf ihrem Kräuteracker zahlreiche duftende und wohlschmeckende Kräutersorten. Alle Kräuter und Blüten, die zu feinen Tee- und Gewürzmischungen verarbeitet werden, schneidet, erntet und trocknet die Familie von Hand und immer im Einklang mit der Natur.

Anreise mit der Bahn: Ab Zürich HB fährt ein Nachtzug dich bis nach Graz, von wo aus dich eine S-Bahn bis nach Wies-Eibiswald in der Steiermark bringt.

3 Wien: Weinkultur in der Stadt erleben

Weinbau geht auch in der Stadt! In den Vororten am Stadtrand von Wien gedeihen Rebsorten wie Grüner Veltliner, Chardonnay und Weissburgunder. Die Weinspezialität der Region ist jedoch der herkunftstypische «Wiener Gemischte Satz» – ein Wein, der verschiedene Rebsorten kombiniert und der 2008 in der Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen wurde. Er trägt zudem die stolze Bezeichnung DAC – Districtus Austriacus Controllatus –, die nur gebietstypische Qualitätsweine erhalten.

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Foto © Österreich Werbung/Nina Baumgartner

Ein wahrer Besuchermagnet sind die traditionellen Wiener Heurigen sowie die kleinen saisonal geöffneten Buschenschenken, wo Gäste neben dem Wiener Gemischten Satz auch andere gebietstypische Weine und deftige Hausmannskost geniessen.

Wein-Highlight: Die traditionsreichste Sektkellerei Österreichs entdecken

Die Geschichte der Schlumberger Wein- und Sektkellerei beginnt bereits 1842, als Robert Alwin Schlumberger das Familienunternehmen gründete und nach der Champagnermethode erstklassige Schaumweine herstellte. Bis heute produziert die Kellerei ausschliesslich österreichische Weine nach traditioneller Methode. Bei einer Führung durch die 300 Jahre alten Kellereien mit anschliessender Verkostung lernst du die älteste Sektkellerei Österreichs sowie die prickelnden Weine von Schlumberger aus nächster Nähe kennen.

Kulinarisches Highlight: Heurigen-Flair pur gibt’s beim Berger

Ob in der lauschigen Stube oder im schattigen Garten – wer Wiener Charme und den typischen Heurigen-Flair sucht, ist im Heurigenschank «Zum Berger» genau richtig.

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Foto © Netzwerk Kulinarik/Martina Siebenhandl

Hier kommst du auf den Geschmack von Wien: Die Zutaten für warme und kalte Heurigenspezialitäten stammen von Landwirten aus der Region. Den Bio-Wein gewinnt der Traditionsbetrieb seit vielen Generationen aus den eigens angebauten Rebsorten. Und damit du auf deiner kulinarischen Wien-Reise noch etwas über die Kultur lernst, gibt’s das von den Wirtsleuten erstellte Heurigenwörterbuch zum besseren Verständnis.

Anreise mit der Bahn: Mit dem Railjet Express (RJX) der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fährst du ganz bequem ab Zürich bis Wien durch – ganz ohne Umsteigen.

4 Burgenland – so schmeckt der Wein im Land der Sonne

Das Burgenland lockt mit rund 300 Sonnentagen im Jahr, traditionellen Dörfern und idyllischen Weinbergen. Dank der heissen Sommer ist die Weinvielfalt im Burgenland kaum zu übertreffen: Komplexe Weissweine, körperreiche Rotweine und edle Süssweine gehören zum Geschmack des Naturparadieses.

Das Burgenland im Herbst

Foto © Netzwerk Kulinarik/Georg Popp

Wein-Highlight: Wein erleben auf dem Weingut Hillinger

«More than wine» ist nicht nur der Slogan, sondern auch die Philosophie des Weinguts Hillinger. Die Liebe zum Burgenland, zur Weintraube und zur Natur – all das verbindet Leo Hillinger in seinen hochwertigen Weinen. Die biologische Bewirtschaftung und eine moderne Kellertechnik verleihen den Weinen ihre hohe Qualität.

Umgeben von Rebbergen und mit Blick auf den zum UNESCO-Welterbe zählenden Neusiedler See ist die Lounge des Weinguts genau der richtige Ort, um bei einem Glas Wein die Aussicht über das Burgenland zu geniessen.

Kulinarisches Highlight: Österreichische Klassiker kosten im Hotel zur Post

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Foto © Netzwerk Kulinarik/Martina Siebenhandl

Sonnengereiftes Gemüse aus der Umgebung oder fangfrischen Karpfen aus dem Apetloner Fischteich: Im Restaurant Hotel zur Post verwöhnt dich das Küchenteam mit saisonalen und regionalen Köstlichkeiten. Im über Generationen geführten Familienbetrieb sorgt Familie Egermann nicht nur für das leibliche und seelische Wohl ihrer Gäste, sondern auch stets für den passenden Wein zu den klassisch österreichischen Schmankerln. 

Anreise mit der Bahn: Mit dem RJX geht’s ab Zürich HB nach Wien Hbf, von wo aus du mit einem Regionalzug bis nach Jois Bahnhof oder über Parndorf nach Illmitz kommst.

Für deine nächsten kulinarischen Ferien in Österreich findest du auf austria.info/kulinarik noch mehr Inspiration und Geschichten rund um die österreichischen Gastgeberinnen und Gastgeber.

Seit 19. Mai dürfen in Österreich Gastronomie, Beherbergung, Freizeitbetriebe usw. wieder öffnen. Das heisst Ferien in Österreich sind wieder möglich. Für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen (3-G-Regel) fallen auch die derzeit gültigen Quarantäneregeln sowie die Registrierung (Pre-Travel-Clearance, PTC) vor der Einreise weg. Vor Ort in Österreich gelten zu deiner Sicherheit besondere Massnahmen. Für viele Aktivitäten wird ein negativer Coronatest, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-Infektion Voraussetzung sein. Österreich liegt weltweit im Spitzenfeld bei der Anzahl durchgeführter Covid-Tests. Die Test-Infrastruktur wird selbstverständlich auch unseren Gästen zur Verfügung stehen. Hier findest du alle Details zu den aktuellen Massnahmen.

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