Diese 7 einfachen Hausmittel können Übelkeit lindern

Was hilft gegen Übelkeit? Von Fencheltee bis Wachholderbeeren: Diese 7 Hausmittel aus der Küche können Übelkeit lindern.

Was hilft gegen Übelkeit? 7 einfache Hausmittel, die wirken
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Tees und andere Hausmittel helfen, die Übelkeit zumindest erträglich zu machen, im Idealfall sogar zu vertreiben. Doch welches sind die bewährtesten Hausmittel gegen Übelkeit? Eines der besten Hausmittel ist Fencheltee.

1. Fenchel: Der Tee gegen Übelkeit

Fencheltee aus Fenchelsamen hilft gegen Übelkeit

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Fencheltee ist eines der guten Hausmittel, die die Übelkeit schnell vertreiben. Von einem Teelöffel Fenchelsamen – oder eben einem fertigen Teebeutel mit den Wundersamen – einen Tee brauen und schluckweise trinken, das bringt schnell Linderung.

Geht die Übelkeit mit Magenkrämpfen einher, Durchfall oder Erbrechen, dann lindert das Hausmittel ebenfalls diese Beschwerden.

Der Fencheltee sollte zehn Minuten abgedeckt ziehen. So gehen die wertvollen ätherischen Öle nicht verloren.

Tipp: Fencheltee, etwas gesüsst mit Honig, wird auch gerne von Kindern getrunken.

2. Änis-Fenchel-Kümmel-Tee

Etwas würziger und geschmacklich etwas weihnachtlich aber genauso hilfreich gegen Übelkeit ist ein Tee aus Änis-, Fenchel- und Kümmelsamen. Hierzu wird je ein Teelöffel Kümmel- und Fenchelsamen sowie etwas Änissamen mit einem Liter nicht mehr kochendem Wasser aufgegossen. Zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, in eine Thermoskanne abfüllen und schluckweise über den Tag trinken.

Wie Fenchel so helfen auch Kümmel und Änis einzeln als Tee gegen Übelkeit. Auch wenn der Geschmack dieser Samen solo nicht jedem Gaumen mundet.

Tipp: Tee aus Änis, Fenchel und Kümmel gibt es auch fertig in Beuteln zu kaufen. Meist als «Stilltee» deklariert, da er stillenden Müttern zur Milchbildung hilft.

3. Wunderwaffe Ingwer

Ingwertee aus frischem Ingwer hilft gegen Übelkeit

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Bei Übelkeit ist Ingwer ein hilfreiches Hausmittel aus der Küche. Seine volle Kraft entfaltet die gesunde Wurzel, wenn ein paar Scheiben frischer Ingwer mit heissem Wasser übergossen werden. 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen und Schluck für Schluck trinken. Bei Bedarf eine neue Tasse aufsetzen.

4. Schwacher Schwarztee

Nicht so viel Kräuter wie der Schwarztee-Trinker sonst nimmt, dafür lange gezogen – so hilft auch Schwarztee bei Übelkeit. Länger gezogen und nicht so stark beruhigt der kräftige Aufguss spürbar den Magen.

5. Der Klassiker: Cola & Salzstangen

Nicht nur so mancher Tee ist ein gutes Hausmittel gegen Übelkeit. So hilft es auch, gerade wenn die Übelkeit mit Erbrechen oder Durchfall einhergeht, den Klassiker Cola – nicht kühlschrankkalt, das mag der Magen jetzt nicht – zu trinken und ein paar Salzstangen dazu zu essen. Das Salz gleicht den Mineralienverlust aus und der Zucker gibt auf flüssige Weise neue Energie.

6. Wirkungsvolle Wachholderbeeren

Wachholderbeeren helfen gegen Übelkeit

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Haben Sie Wachholderbeeren im Gewürzschrank? Man kann aus einem Teelöffel leicht zerstossener Beeren ebenfalls einen Tee aufbrühen. Bei leichter Übelkeit ist aber auch Folgendes als Hausmittel gegen Übelkeit hilfreich: Einfach mal zwei Wachholderbeeren gut zerkauen und schlucken. Zugegeben, der Geschmack der puren Beere ist gewöhnungsbedürftig, aber es lindert die Übelkeit. Nebenbei auch Blähungen und Völlegefühl.

7. Porridge

Porridge ist leichtverdaulich und kann bei Übelkeit trotzdem gegessen werden

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Wer wegen der Übelkeit nicht essen mag, leidet meist doppelt: Zum Unwohlsein kommt der Energiemangel hinzu. Bekömmlich und ein altes Hausmittel: Der englische Porridge, der es neuerdings als trendiges Frühstück sogar in manches Müesliregal im Detailhandel schafft.

Der typische englische Frühstücksbrei besteht aus feinen Haferflocken, die mit einer Prise Salz und etwas Wasser aufgekocht werden. Anschliessend für etwa 10 Minuten abkühlen und aufquellen lassen. Dann pur oder, wenn einem mit der Übelkeit danach ist, mit etwas Honig gesüsst und nicht zu schnell essen. Das beruhigt den Magen und stärkt, ohne zu belasten.

Der Haferbrei schmeckt auch bei intaktem Magen. Dann kann er mit Früchten und einem guten Schluck Milch, etwas Saft oder Joghurt verfeinert werden.

 

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann