Die Immunabwehr stärken mit natürlichen Mitteln

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Durch Sport, frische Luft und eine abwechslungsreiche Ernährung bauen Sie ein unsichtbares Schutzschild auf, das Sie vor grippalen Infekten schützen kann.

 Immunabwehr stärken: So klappte es mit natürlichen Mitteln
Foto: © anyaberkut / iStock / Thinkstock

Wussten Sie, dass eine Erkältung durch ein Gespräch oder durch Händeschütteln übertragen wird? Mediziner nennen diesen Vorgang auch Tröpfchen- und Schmierinfektion, weil die Keime sich entweder im Speichel oder auf der Handfläche befinden. Die meisten grippalen Infekte treten bevorzugt in den Herbst- und Wintermonaten auf, weil frostige Temperaturen sowie Wind, Regen und Schnee unserer Immunabwehr schwer zusetzen.

Wer häufig unter einer Erkältung leidet, hat vermutlich eine geschwächte Immunabwehr, die durch

  • Stress
  • unzureichende Bewegung
  • Umweltschadstoffe
  • Atemwegserkrankungen (Pollenallergie, Asthma)
  • natürliche Alterungsprozesse
  • falsche Ernährung

begünstigt wird. Mit ein paar Tipps können Sie einer Erkältung aktiv entgegenwirken und werden weniger anfällig für Infekte.

Die Immunabwehr stärken:

1. Die richtige Ernährung

Eine abwechslungsreiche Ernährung, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält, ist für einen gesunden Körper unabdingbar. Verzichten Sie auf Fast Food, Alkohol, Nikotin und Süssigkeiten, die Ihre Immunabwehr herabsetzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenschäden, Schlaganfälle, Herzinfarkte und Krebs verursachen können.

Greifen Sie lieber auf frische Lebensmittel zurück, damit Erkältungskrankheiten gar nicht erst entstehen können. Ebenso verhält es sich mit den Vitaminen C, A und E, die sich wie ein schützender Schleier um unsere Zellen legen. Geben Sie Gemüse, Obst, Nüssen, Kräutern, Joghurt, mageren Fleisch- und Fischsorten den Vorrang, die nicht nur mit Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch mit wertvollen Fetten und Eiweissen angereichert und für ein starkes Immunsystems notwendig sind.

2. Temperaturreize setzen

Stärken Sie Ihre Immunabwehr durch regelmässige Saunagänge, um den Kreislauf anzuregen und Erkältungen vorzubeugen. Statistiken belegen, dass sich schnelle Temperaturwechsel positiv auf das Immunsystem auswirken. Mit Wechselduschen erzeugen Sie übrigens einen ähnlichen Effekt. Spülen Sie Ihren Körper nach einer heissen Dusche mit kaltem Wasser ab, wobei Sie an den Füssen und Händen beginnen, bevor Sie sich der Herzregion nähern. Diesen Vorgang sollten Sie ein weiteres Mal wiederholen.

3. Bewegung an frischer Luft

Zwar bevorzugen viele Menschen die warme Jahreszeit, um bei angenehmen Aussentemperaturen Sport zu treiben, jedoch sollten Sie sich das ganze Jahr über draussen bewegen, damit starke Temperaturschwankungen Sie buchstäblich kaltlassen. Sie können spazieren gehen, mit dem Rad fahren oder joggen, um Muskeln und Ausdauer zu stärken. Nordic Walking erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit, weil Sie mit dieser Sportart nicht nur Ihre Abwehr steigern, sondern auch Ihre Haltung verbessern und Stress abbauen.

4. Entspannung fördern

Stress vermag Ihre Immunabwehr deutlich herabzusetzen, weshalb Sie unnötige Überanstrengungen unbedingt vermeiden sollten. Schuld ist das Stresshormon Kortisol, das bei lang anhaltenden Stresszuständen vermehrt ausgeschüttet wird. Die Folge können grippale Infekte sein, vor denen Sie sich mit einfachen Entspannungstechniken schützen können. Nehmen Sie sich entweder tagsüber oder kurz vor dem Zubettgehen eine kurze Auszeit, um sich gedanklich an einen traumhaften Ort zu beamen, an dem jegliche Probleme wie Seifenblasen zerplatzen. Eine zweite Möglichkeit ist die progressive Muskelentspannung, mit der Sie sich schrittweise beruhigen, indem Sie jeden Körperteil bewusst entspannen.

Tipp: Falls Ihnen die Techniken schwerfallen, greifen Sie auf Entspannungs-CDs zurück.