Corona-Krise: Auf diesen Online-Plattformen können Sie sich vernetzen und helfen

In den vergangenen Tagen haben Organisationen und Verbände Online-Plattformen ins Leben gerufen, auf denen jeder um Hilfe bitten oder selber helfen kann. Die Wichtigsten im Überblick.

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Helfen in der Pflege

Wegen der schnellen Verbreitung des Corona-Virus stossen Spitäler, Altersheime und Pflegeeinrichtungen an ihre Grenzen. Mit Help4Health wurde nun eine unabhängige Schweizer Plattform ins Leben gerufen. Sie vermittelt ausgebildete Komplementär Therapeutinnen, Naturheilpraktiker und weitere Berufsgruppen mit nahem Bezug zum Gesundheitswesen, die sofort für Einsätze im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen.

Helfen in der digitalen Gruppe

Auch die Seite Hilf-jetzt.ch wurde ad hoc lanciert. Hier können sich Nachbarn oder Freunde in Gruppen organisieren, um anderen Menschen zu helfen. Ebenso finden hilfsbedürftige Personen auf dieser Website  schnell und einfach Unterstützung. Die Plattform liefert zudem wichtige Tipps und Hilfsmittel für die Selbstorganisation wie etwa einen Leitfaden für die Kinderbetreuung, wie man besonders gefährdete Personen erreicht oder druckfertige Quartier-Briefe.

App vom Schweizerischen Roten Kreuz

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat zusammen mit der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) die App Five up programmiert. Sie bringt helfende Hände zur richtigen Zeit an den richtigen Ort, wie die App auf der Website passen beschrieben wird. Im Video finden Interessierte eine einfache Anleitung, wie sich Privatpersonen, Vereine oder Organisationen mit Freiwilligen vernetzen können.

Mit Bring für andere Einkaufen

Bereits bewährt in der Digitalen Welt hat sich die App Bring. Über 5 Millionen Menschen nutzen Bring zum Einkaufen. Besonders praktisch ist sie für WG’s und Familien, da jeder Lebensmittel auf die Einkaufsliste setzen kann und diese in Echtzeit aktualisiert wird. In Zeiten der Corona-Krise hilft die App nun auch, Einkäufe für gefährdete oder kranke Personen einfach zu organisieren.

Glückskette sammelt für die am schwersten Betroffenen

Die Glückskette hilft den am meisten betroffenen Menschen in der Schweiz und macht einen Spendenaufruf an die ganze Bevölkerung der Schweiz. Weil es Menschen gebe, die trotz der Hilfe des Bundes durch das Sozialnetz fallen würden, appelliert die Glückskette an unsere Solidarität.

Spitäler

Viele Spitäler haben auf ihren Websites Bereiche für Hilfsangebote eingerichtet. Wer einen medizinischen Background hat oder aus den Bereichen Pflege und Betreuung kommt, kann sich so als Helfer schnell und unkompliziert zur Verfügung stellen. Man sei auf Grund des Verlaufs der Pandemie auch noch im April und Mai auf zahlreiche und dannzumal frische Einsatzkräfte angewiesen, schreibt etwa das Universitätsspital Zürich auf seiner Seite.