So gestalten Sie Ihr Öko-Osternest!

Ostern steht vor der Tür und viele Schweizer suchen Ideen für selber gefüllte Öko-Osternester. Wer dafür Spankörbe wiederverwertet und Bio-Schokoosterhasen verschenkt, gestaltet das Fest besonders nachhaltig. Die Redaktion von nachhaltigleben hat weitere Anregungen für Sie zusammengetragen.

Über gefüllte Osternester freut sich jedes Kind.
Bunte Öko-Osternester gibt es in allen Formen und Farben. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Öko-Osterneste aus Holz, Bast oder Leinen

Obst und Gemüse werden häufig in praktischen Spankörben verkauft, die man auch als Osterkörbe wiederverwerten kann. Wer diese bereits weggeworfen hat, kann stattdessen auf ungenutzte Weiden- und Bastkörbe, bunte Schüsseln aus Bambus oder Keramik zurückgreifen. Diese Gefässe eignen sich hervorragend für Öko-Osternester. Gefüllte Leinenbeutel sind hingegen eine rustikale Alternative, die man mit Farbe oder Stoff zusätzlich verschönert. 
 

Öko-Osternest nachhaltig befüllen

Der eigene Garten bietet eine breite Auswahl an natürlichen Füllmaterialien wie Gras oder Moos, die aber auch in Bastelläden erhältlich sind. Dort gibt es Sisalgras, Hanf, dichtes Islandmoos oder pflanzengefärbte Schurwolle aus Bio-Tierhaltung. In manchen Fällen ist auch Verpackungsmaterial, wie die Holzwolle, eine gute Wahl, um Bio-Schokoosterhasen weich zu betten.


 

Bio-Schokohasen für das Öko-Osternest

Bio-Schokoosterhasen und -küken fühlen sich im Öko-Osternest am wohlsten. Die Schoggi wird mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt. Milch, Früchte oder Nüsse kommen oftmals aus der Region. Bio-Plantagen aus Übersee liefern fair gehandelten Kakao und Rohrzucker. Bei der Schoggi-Produktion kommt man zudem ohne Farb- und Zusatzstoffe aus. Oftmals setzt man Rohr- statt Weisszucker ein, um mehr von den Mineralstoffen und vom Kakaogeschmack zu bewahren.

Schoggi macht sich auch in Form eines Hasen gut.

Bio-schokohasen oder Selbesgebackenes machen das Osterfest zu einem Genuss. Foto: © ChristArt - Fotolia.com

Viele Hersteller verzichten bei Bio-Schokolade auch auf Emulgatoren wie beispielsweise Sojalezithin. Damit ist sichergestellt, dass kein gentechnisch verändertes Soja in den Osterhasen gelangt. Neben Vollmilchschokolade gibt es auch dunkle Schokolade, die ohne Milch auskommt. Deshalb greifen viele Veganer zu den zartbitteren Sorten. Wer es etwas süsser mag, der kann sich vegane Schoggi aus Reismilch kaufen. Diese treffen auch den Geschmack von Menschen, die unter Laktoseintoleranz leiden. Inzwischen gibt es für sie laktosefreie Schokososterhasen. Der zweite Blick verrät jedoch häufig, dass diese Süssigkeiten nicht unbedingt Bio oder Fairtrade sind.

Statt Schokolade: Bio-Gummibärchen im Öko-Osternest

Gummibären in Bioqualität sind eine gesund-süsse Geschenkalternative. Sämtliche Inhalts- und Zusatzstoffe – vom Apfelsaftkonzentrat bis zum Zucker – stammen aus der Bio-Landwirtschaft. Die Hersteller setzen auf natürliche Aromen, die man grösstenteils aus den namensgebenden Früchten gewinnt. Die bunte Vielfalt erreicht man mit pflanzlichen Farben. Doch Bio ist nicht gleichzusetzen  mit dem Verzicht auf Gelatine, was ein tierisches Produkt ist. Deshalb gibt es auch Gummibärchen, die mit Fruchtsaft aus kontrolliert ökologischem Anbau hergestellt werden.

Schnell & lecker: Osternester aus Plätzchenmasse

Es gibt auch Öko-Osternester für Kurzentschlossene. Die Basis ist das so genannte 1-2-3-Rezept: ein Teil Zucker (100 Gramm), zwei Teile Butter (200 Gramm) und drei Teile Mehl (300 Gramm) - alles in Bioqualität. Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab. Dann knetet man den Teig gut durch und lässt alles 30 Minuten liegen. Der Knetteig wird zu einer Rolle geformt und etwa ein Zentimeter dicke Scheiben abgeschnitten. Diese legt man dann auf ein vorgefettetes Backblech. Mit dem Daumen drückt man eine Vertiefung in alle Plätzchen und füllt diese mit einem Klecks Marmelade und einigen Puffreiskörnern wieder auf. Zuletzt schiebt man das Blech in einen auf 180 Grad vorgeheizten Ofen und wartet etwa zwölf bis 15 Minuten.

 

 

Gesundes Öko-Osternest

Frisch, bunt und gesund: Äpfel, Birnen und Johannisbeeren in regionaler Bio-Qualität sorgen für  eine vitaminreiche Abwechslung im Osternest. Dazu passen Tee, Kräuter, Gewürze, Balsamicoessig, Olivenöl, Trockenobst, Fruchtsäfte, Honig oder Nüsse. Alle Fairtrade- und Bioprodukte sind in Reformhäusern, Supermärkten und in Onlineshops erhältlich. Andere gesunde Osterüberraschungen sind beispielsweise Gutscheine für Wellnessanwendungen, für naturnahe Sportaktivitäten oder für Übernachtungen in einem Bio-Hotel.

Linkliste:

Im Onlineshop larada.org können Sie Süssigkeiten für das Öko-Osternest kaufen.

Laktosereduzierte Schokoosterhasen finden Sie im Onlineshop für Schoggi aus Schaf-, Ziegen – und Reismilch.

Codecheck.info -  Plattform, auf der unabhängige Produktinformationen gesammelt werden.

 

 

Quellen: maxhavelaar, claro, zotter schokolade, vivani, memo, einfach-bio.de, codecheck.info, wikipedia Text: Kerstin Borowiak

Bunte Eier für das Öko-Osternest

Es gibt viele, tolle Möglichkeiten, Ostereier mit natürlichen Farben zu bemalen oder zu bedrucken. Mit diesen Ideen wird Ihr Öko-Osternest ganz besonders schön und bunt, und das ohne chemische Farben.

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Es grünt so grün:Mit Brennnesseln leuchtende Ostereier färben

Mit Brennnesseln leuchtende Ostereier färben

Ein klassisches, natürliches Färbemittel ist Brennnessel, mit dem Sie den Ostereiern einen gelbgrünen Farbton verleihen können. Zunächst die Eier gründlich mit Essigwasser abreiben, um Schmutz und Fett zu entfernen. Ausserdem haftet die Farbe so besser. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie Eier färben mit natürlichen Mitteln wie Brennessel, Zweibelschalen und Co. Foto: © ddsign_stock / iStock / Thinkstock

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