5 Maislabyrinthe in der Schweiz, die nicht nur Kindern Spass machen

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Im Maislabyrinth umherirren macht nicht nur Kindern Spass. Die fünf coolsten Maislabyrinthe der Schweiz bieten nämlich so einiges, damit ein unvergesslicher Familienausflug garantiert ist.

Die 5 irrsten Maislabyrinthe der Schweiz: Hier gehts lang
Foto: © Koele/ iStock / Getty Images Plus

Geöffnet sind die Irrgärten in der Regel von Juli bis Oktober.

Maislabyrinth auf dem Mathis Hof in Bottmingen (BL)

In Bottmingen südlich von Basel, erwartet Sie im Mathis-Hof ein richtig grosses Maislabyrinth. Der «Buurehof zum Aalänge» bietet auf einem Acker, der so gross ist, wie zwei Fussballfelder, von Juli bis etwa Mitte Oktober jede Menge Möglichkeiten, sich zu verirren, zu verstecken und die eigenen Sinne auszutesten.

Die 5 irrsten Maislabyrinthe der Schweiz: Maislabyrinth Mathis Hof Bottmingen

Foto: zVg Mathis Hof Bottmingen

Grosszügig und jedes Jahr aufs Neue angelegt, bietet das Maislabyrinth der Familie Mathis zudem inmitten des Irrgartens ein paar Sitzplätze und die Möglichkeit zum Grillieren. Holz für das Feuer bekommen Sie im kleinen aber feinen Hofladen.

Tipp: Im Hofladen gibt es ab August, neben Hühnereiern und saisonalem Obst, eine phantastische Auswahl von 250 Ess- und Zierkürbissorten. Auf dem Hof gibt es zudem jede Menge Tiere zu bestaunen. So können Sie Rinder mit Mutterkuhhaltung auf der Weide, Wollschweine, Zwerghühner und ein Eseli bestaunen.

Preise: Für Erwachsene CHF 5, Kinder CHF 3 und Hunde (an der Leine) ebenfalls CHF 3. Gruppen ab 10 Personen erhalten 20 Prozent Rabatt; diese sollten sich für den Besuch

Öffnungszeiten: Von Anfang Juli bis etwa Mitte Oktober, täglich von 8 bis 20 Uhr.

Anreise: Gut mit ÖV von Basel erreichbar und zwar mit dem Bus Nr. 37 oder 47 bis zur Station Fiechthag. Von dort erwartet Sie ein 5-minütiger Spaziergang durch den Wald. Von Juli bis Dezember ist der Weg für Autofahrer in Bottmingen ausgeschildert. Nicht wundern: Das letzte Stück Weg führt über eine Strasse mit Verbotsschild.

Wildsaujagd im Maislabyrinth Wettingen (AG)

Im Limmattal gelegen, bietet das Maislabyrinth Wettingen nicht minder viel Spass auf einem grünen Irrweg durch das dicht bewachsene Maisfeld.

Von Juli bis Ende September erwarten Besucher im Aargauer Maislabyrinth jede Menge Spass für Gross und Klein. Der Irrgarten ist mehrere Fussballfelder gross.

Zahlreiche und zugeschnittene Events wie das Kindergeburtstagspacket, die Maislabyrinth-Trophy oder die Wildsaujagd lassen sich für 10 bis maximal 200 Personen buchen.

Bei der sportlichen Maislabyrinth-Trophy messen sich die Teilnehmer in noch nicht olympischen Sportdisziplinen wie Hufeisen- und Axtwerfen, Strohballenturmbau, Maiskornweitspucken und Baumstammweitwurf.

Maislabyrinth Schweiz Wettingen

Maislabyrinth in Wettingen. Foto: zVg

Hingegen geht es bei der Wildsaujagd darum, so schnell wie möglich die aufgestellten Holztafeln mit grimmig dreinschauenden Schweinen zu finden. Beide Veranstaltungen  gibt es auf Kinder und Erwachsene zugeschnitten.

Mehr zu den Events, Preisen, das optional gebotene Catering und die Buchungen auf der Website

Preise: Für Erwachsene CHF 7, Für Kinder bis 4 Jahre ist der Eintritt gratis, ab 4 Jahren zahlen Kinder CHF 4. Der Eintritt ist an der Kasse am Eingang zu entrichten. Jeweils ab 17 Uhr ist zudem die Maisbar geöffnet.

Öffnungszeiten: Jeweils ab Anfang Juli bis Ende September täglich von 8 bis 22 Uhr.

Anreise: Gut mit Velo und ÖV möglich. Wer mit dem ÖV anreist: RVBW-Bus bis zur Bushaltestelle «Tägerhard» oder «Kreuzkapelle» fahren. Von dort bis zum Maislabyrinth sind es etwa 10 Minuten zu Fuss. Auch mit dem Auto ist das Maislybyrinth Wettingen gut erreichbar. Auf der A 1 nehmen Sie die Ausfahrt 56 Wettingen-Ost. Parkiert wird auf ausgeschilderten Parkplätzen im Ort. Direkt am Maislabyrinth stehen nur Veloabstellplätze zur Verfügung.

MAILA: Das Maislabyrinth im Thurgau

Exakt 2355 Meter Irrwege auf zwei Hektaren erwarten die Besucher des MAILA Maislabyrinths in Langrickenbach im Thurgau. 200'000 Maishalme sollen im Labyrinth unweit des Bodensees für Irrungen und Wirrungen sorgen. Geöffnet ist das Maislabyrinth von Mitte Juli bis Mitte September.

Die schönsten Maislabyrinthe der Schweiz - Maila Maislabyrinth Thurgau

Foto: zVg Maila

Wer mag kann anschliessend an der Grillstelle eine Wurst oder ein Schlangenbrot selber brätle. Alternativ bietet die Küchencrew im Öpfelbaumbeizli Snacks und Drinks, die Sie im Schatten von mächtigen Apfelbäumen geniessen können.

Preise: Erwachsene CHF 6. Kinder CHF 4. Hunde CHF 2 (nur an Leine erlaubt). Vereine, Gruppen und Schulen erhalten pro Person CHF 1 Rabatt, Voranmeldung online über maila-maislabyrinth.ch.

Öffnungszeiten: Während den Sommerferien täglich. Mo – Do 11:00 – 20:00 Uhr, Fr + Sa 11:00 – 22:00 Uhr, So 10:00 – 20:00 Uhr. Danach und bis Mitte September: Mi 13:30 – 18:00 Uhr, Sa 11:00 – 22:00 Uhr, So 10:00 – 20:00 Uhr. Bei Regen geschlossen.

Anreise: Von der Bushaltestelle «Waldhof Langrickenbach» sind es lediglich 5 Minuten zum Maislabyrinth. Der Weg ist beschildert. Anreisen mit dem Schiff? Ab den Häfen Altnau und Güttingen ist der Velo-Weg zum MAILA Maislabyrinth beschildert. Mit dem Auto einfach der Beschilderung zum Maislabyrinth folgen.

Mehr als ein Maislabyrinth: Erlebnisbauernhof in Winikon (LU)

Bereits seit dem Jahr 2000 betreibt die Familie Kaufmann-Rohrer auf ihrem Erlebnisbauernhof Weiernheim im luzernischen Winikon ein Maislabyrinth, welches die Hofbesitzer treffend den «Maisdschungel» nennen.

Wie bei den anderen Angeboten, so erscheint auch hier das Labyrinth zunächst als ein ganz normales Maisfeld. Doch, kaum betreten, findet sich der Besucher in einem Geflecht aus Wegen und Sackgassen.

Dank der hier aufgestellten Tafeln mit aufmunternden Sprüchen, witzigen Fragen zum Thema Landwirtschaft und anderen Aufmunterungen, werden die Sackgassen zu einem besonders kurzweiligen Erlebnis.

Der Besuch auf dem Erlebnisbauernhof im Kanton Luzern ist besonders für Familien geeignet, die auch noch ein richtiges Bauernhoferlebnis suchen. Alleine die 12 Tierarten vor Ort machen den Besuch des Hofes zum ländlichen Erlebnis.

Tipp: Freitags ist Racletteplausch ab 19:00 Uhr mit anschliessender Wanderung (mit Sturmlaternen) durch das nächtliche Maislabyrinth.

Preise: Der Eintritt in den Erlebnisbauernhof mit Maisdschungel kostet für Erwachsene CHF 10, für Kinder ab 4 Jahren CHF 5. Der Familieneintritt kostet pauschal CHF 30.

Öffnungszeiten: Juli bis Anfang Oktober täglich 10 bis 19 Uhr.

Anreise: Für die Anfahrt mit dem Auto oder Velo finden Sich die Koordinaten direkt auf der Website.

Maislabyrinth Lützelflüh (BE)

Das Maislabyrinth Lützelflüh der Bauernfamilie Liechti im schönen Emmental lädt zum Entdecken, Aktivsein und zum Entspannen ein. 2018 feiert der Brauchbühl-Hof sein 20. Jubiläum in Sachen Labyrinth. Deshalb gibt es ausnahmsweise gleich zwei Labyrinthe. Zum einen verirrt man sich im offizielle Plauschlabyrinth, in dessen Mitte Tische zum Picknicken und Verweilen einladen.

Das zweite Labyrinth, das die Familie anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Maislabyrinths angelegt hat, enthält eine sehenswerte Installation des Markus-Evangeliums.

Tipp der Familie Liechti: Eine Stunde vor Sonnenuntergang die Stille, das traumhafte Licht der Abenddämmerung und einfach die Natur geniessen. Letzter Labyrinthtag ist der 21. Oktober 2018.

Preis: Pro Person CHF 2.

Öffnungszeiten: Jeweils ab Ende Juli bis etwa Mitte Oktober 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet.

Anfahrt: Anfahrt von der Autobahnausfahrt A1 Kirchberg: Ab hier fahren Sie Richtung Burgdorf, Emmental, durch Burgdorf und Oberburg. In Hasle-Rüegsau geht es links über die Emme und anschliessend rechts Richtung Sumiswald. Durchs Lützelflüh Oberdorf weiter Richtung Sumiswald fahren. Etwa 1 km ausserhalb des Dorfes steht der Wegweiser zum Maislabyrinth.

Maislabyrinthe sind nicht nur coole Ausflugsziele für Familien. Für die Landwirte ist es eine geschätzte Einnahmequelle und viele von ihnen ergänzen ihr Freizeitangebot meist mit Festen, Familienwochenenden und jeder Menge Spiel und Spass. Nebenbei machen die Bauern so auch noch auf ihr landwirtschaftliches Angebot aufmerksam, beispielsweise auf ihre regionalen und saisonalen Spezialitäten im Hofladen.

Auch der typische Zmorge auf dem Bauernhof ist längt über den 1. August-Brunch hinausgewachsen und viele Höfe laden regelmässig zum Brunch am Wochenende.

Auf welchen Bauernhöfen Sie sich mit leckerem saisonalem Gemüse und Obst, Eiern, frischer Milch, Käse, Honig oder Konfitüre eindecken können, finden Sie in dierser Liste.  Eine Karte mit Hofläden finden Sie hier.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann