Upcycling: So wird Abfall zum exklusiven Designerstück!

  1. Noch vor Jahren waren Taschen aus ausgedienten Gummireifen oder Tetrapack-Lampen in den Augen vieler eine Geschmacksverirrung. Heutzutage kommen mehr und mehr Verbraucher auf den Geschmack. Upcycling macht es möglich, dass Taschen, Möbel, Kunst, Schmuck und Mode aus Abfall im Trend liegen.

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    Früher liessen Schweizer ihren Müll nur in Säcken verschwinden, doch heute wird Abfall sogar«sexy»: Designer nähen trendige Kleider aus ausgemusterter Waren, Mäntel aus alten Fallschirmen, Taschen aus Planen, Reifen oder ausgedienten Säcken. Das trifft den Geschmack der Verbraucher, die es sich auch auf Sesseln aus gebrauchten Fahrrädern oder Mülltonnen gemütlich machen.


    Diese Tasche besteht aus Gummireifen und Sicherheitsgurten. Foto: Kerstin Borowiak

    Dieses Aus-Alt -Mach-Neu-Prinzip nennt sich Upcycling. Es ist eine lebensverlängernde Massnahme für die herkömmlichen Abfälle der Wegwerfgesellschaft. So erhalten Altmaterialien eine neue Chance, weil daraus brauchbare Alltagsgegenstände entstehen. Wer upcycelt, führt somit ausgediente Teile in den Kreislauf zurück, vermeidet Abfall und verringert die Umweltbelastungen. Auf diese Art und Weise geht nichts verloren. Diese Idee hat die Designbranche verstärkt in den letzten Jahren aufgegriffen. Nun ist es dieser Trend auch bei den Konsumenten angekommen. Sie fertigen eigene Blumentöpfe, Lampen, Tische oder Mode aus Abfall und werden so selber kreativ. Dabei spielt jedoch nicht nur das grüne Gewissen eine Rolle. Genauso wichtig ist, dass beim Upcycling keine Massenwaren entstehen, sondern Unikate in Handarbeit – mit eigener Geschichte. [url=http://www.nachhaltigleben.ch/22-wohnen-haushalt/1607-upcycling]... [Lesen Sie den Rest des Artikels hier...][/url]

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