Wie wirkt eigentlich Homöopathie? Jemand Erfahrungen damit?

  1. ich bin der meinung, dass es jeder person selbst überlassen sein sollte, ob sie homöopathie anwendet oder nicht. darüber sollte sich niemand anderes ärgern. wichtig ist dabei nur, diese heilmethode nicht als die einzige anzusehen, sondern andere methoden als genauso legitim zu erachten. also ich würde jetzt nie behaupten, dass das eine besser ist als das andere. es gibt lediglich verschiedene herangehensweisen, je nachdem wie die beschwerde aussieht. dafür ist eine ausgebildete fachperson wichtig, die beratend zur seite steht und empfehlungen ausspricht. 

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    Leben und leben lassen...

  2. Naja aber jeder weiß halt auch nicht wo die Grenzen sind. Dazu braucht es dann eben eine gut ausgebildete Person, die ohne Vorurteile die Lage einschätzen kann und dann zu der ein oder anderen Methode rät. Ich verstehe was du meinst, die Gefahr sehe ich dann halt nur darin, dass gewisse Menschen nur die eine Methode haben wollen. Da braucht es dann auch Sensibilisierung gegenüber anderen Methoden. Und da hat halt nun mal ein Arzt oder Fachpersonal das nötige Wissen um die Lage besser einschätzen zu können.
    Besser im Sinn von, in dieser Situation und unter diesen Umständen. Was aber nicht heißt, dass es nie gut wäre oder keine Vorteile bringen kann. Diese Einstellung braucht es überall, dann lehnt man auch nicht eine Methode ab. Es muss einem schon bewusst sein, dass Antibiotika schon ihren Sinn haben. Ich muss damit aber nicht gleich einen roten Fleck auf meiner Haut bekämpfen. Da gibt es für den Anfang vielleicht auch andere Möglichkeiten.
    Die beratenden Personen brauchen aber auch diese Einstellung. Nutzt halt auch nichts wenn dann genau diese Personen immer nur gegen andere Methoden giften. Vielleicht sieht man sich bedroht oder fürchtet Nachteile aber es muss ja immer noch um die Person gehen, die Hilfe benötigt. Und wenn da eben die Akupunktur hilft und nicht die Reha dann soll es doch so sein.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  3. von Zwynby, 27.10.21 um 12:08Naja aber jeder weiß halt auch nicht wo die Grenzen sind. Dazu braucht es dann eben eine gut ausgebildete Person, die ohne Vorurteile die Lage einschätzen kann und dann zu der ein oder anderen Methode rät. Ich verstehe was du meinst, die Gefahr sehe ich dann halt nur darin, dass gewisse Menschen nur die eine Methode haben wollen. Da braucht es dann auch Sensibilisierung gegenüber anderen Methoden. Und da hat halt nun mal ein Arzt oder Fachpersonal das nötige Wissen um die Lage besser einschätzen zu können.
    Besser im Sinn von, in dieser Situation und unter diesen Umständen. Was aber nicht heißt, dass es nie gut wäre oder keine Vorteile bringen kann. Diese Einstellung braucht es überall, dann lehnt man auch nicht eine Methode ab. Es muss einem schon bewusst sein, dass Antibiotika schon ihren Sinn haben. Ich muss damit aber nicht gleich einen roten Fleck auf meiner Haut bekämpfen. Da gibt es für den Anfang vielleicht auch andere Möglichkeiten.
    Die beratenden Personen brauchen aber auch diese Einstellung. Nutzt halt auch nichts wenn dann genau diese Personen immer nur gegen andere Methoden giften. Vielleicht sieht man sich bedroht oder fürchtet Nachteile aber es muss ja immer noch um die Person gehen, die Hilfe benötigt. Und wenn da eben die Akupunktur hilft und nicht die Reha dann soll es doch so sein.

    ja, stimmt auch wieder, dass es als nicht fachkundige person schwierig ist, einzuschätzen, ab wann welche methode angewendet werden kann. aber die grundeinstellung zur homöopathie sollte trotzdem jedem menschen selber überlassen bleiben. ob ich mich an eine homöopathische fachperson wende oder nicht, geht ja niemanden etwas an, das kann ja wohl mir selbst überlassen werden, da sollte sich niemand daran stören. 

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  4. Und deshalb muss ich eben auch als Patient darauf vertrauen können, dass die behandelnden Personen wissen was sie tun. 
    Man soll ja auch ruhig zur Homöopathin gehen können. Es sollte aber eine Homöopathin mit einer guten Ausbildung sein. Die im Bedarfsfall zumindest an eine weitere Person vermittelt wenn sie mit ihrer Methode an die Grenzen stößt. Es sollte eben dann nicht so sein, dass man Versprechungen macht und Hoffnungen schürt. Die Gefahr sehe ich halt bei gut ausgebildeten Personen nicht, noch dazu wenn man sich nicht als Gegner sieht, sondern Schulmedizin und alternative Behandlungsformen einzig zum Wohle des Patienten arbeiten.

    Ich finde es auch nicht gut wenn man da eine Methode verbieten möchte. Bei den Tieren ist es ja anscheinend der Fall. Da gibt es jetzt auch eine Petition gegen ein gesetzt, dass die Behandlung von Tieren mit homöopathischen Mitteln stark einschränkt. Denke das ist der falsche Weg. Wieso auch hier nicht besser die Menschen schulen?

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  5. ja, ich möchte mich schon drauf verlassen können, dass die fachperson, an die ich mich wende, im bereich homöopathie oder je nachdem, was ich halt brauche, eine fundierte ausbildung hat. sonst könnte ich das ja auch selber machen... falsche versprechungen oder inkompetente behandlungen gehen ja am sinn vorbei, sich an jemanden zu wenden. und auch zu wissen, wann die fachlichen grenzen erreicht sind, zählt zur professionalität. da würde ich mir auch eine weitervermittlung wünschen.

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  6. Ja so geht es wohl vielen aber leider nicht jeden bzw. glaubt man eben jeder müsste die Ausbildung haben. Muss er halt leider dann doch nicht. Da gibt es halt auch Unterschiede in den Ländern. Was in Deutschland ein Homöopath ist muss in der Schweiz und Österreich noch lange keiner sein. 
    Würde halt dem Ansehen der Homöopathie helfen wenn da alles einheitlich ist und man genau weiß wovon die Rede ist bzw. man sich eben sicher sein kann, dass die Person dann eine entsprechende Ausbildung hat wenn sie sich als Homöopath, Heilpraktiker, usw. bezeichnet.

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