wie bekomme ich meine ängste wieder in den griff?

  1. hey zusammen, ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir setzt die situation langsam echt zu. arbeitstechnisch hat sich bei mir zwar nichts geändert, aber ich habe schon angst, dass das nicht für immer so bleibt. zudem finde ich es schon ganz schön beängstigent, dass sich nun die ganzen mutationen in windeseile verbreiten und man sich nicht sicher ist, ob die impfung dagegen hilft. jetzt bin ich am überlegen, mir als erstes mal was aus der apotheke zu holen - jemand erfahrungen mit lasea? hab mal gehört, dass das gegen ängste hilft. ansonsten wäre es hilfreich, wenn ich mich mehr aufs hier und jetzt konzentrieren könnte, das ist aber gar nicht so leicht für mich. jedenfalls wäre ich für tipps dankbar, wie ich meine ängste in den griff bekomme. 

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    Leben und leben lassen...

  2. Ich versuch dich zuerst mal ein wenig zu beruhigen. Viren werden mit fortlaufender Mutation im Normalfall immer harmloser. Viren brauchen um zu überleben einen Wirt, heißt also es macht gar keinen Sinn, den Wirt so schnell wie möglich zu töten. Mutationen sind ganz normal und kommen auch bei Grippeviren vor.
    Schon klar, in deiner Situation helfen selten oberkluge Erklärungen, soll aber zeigen, dass viele Ängste rational gar nicht begründet sind. Eventuell kannst du dich ja mal hinsetzen und alles durchgehen und dann schauen wie realistisch da ein paar Dinge sind. Sprich mal mit dem Chef wie es aussieht bei euch in der Firma. Gibt ja durchaus auch Unternehmen, die von der derzeitigen Situation profitieren.
    Was hast du denn bisher gegen deine Ängste schon gemacht?
    Hast du da in deinem Leben was verändert?
    Ich denke man kann in solchen Situationen schon versuchen mit Tees oder eben natürlichen Mittel seinen Körper zu unterstützen. Ich bin da jetzt nicht jemand, der dafür prinzipiell nicht offen ist.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  3. ok, das beruhigt mich tatsächlich. das wort mutation hört sich für mich irgendwie so an, als ob es immer immer heftiger und schlimmer wird. habs mal gegoogelt und es stimmt, was du sagst. dann verstehe ich aber nicht, warum die ganze zeit so intensiv davor gewarnt wird. 
    ich bin mir da gar nicht so sicher, wie begründet oder eben nicht meine ängste sind. im moment weiß ja keiner, was noch alles auf uns zukommen wird. 
    bisher habe ich halt immer versucht, mich abzulenken. ich gehe viel raus, versuche kontakt zu meinen freundinnen zu halten. dass man sich nicht wirklich nahe sein kann ist halt der nächste jammer. wird das jemals wieder gehen?
    tees und natürlichen mitteln bin ich offen gegenüber, bevorzuge ich sogar. tee trinke ich sogar relativ häufig, dadurch wurde es nur leider noch nicht wirklich besser. 

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    Leben und leben lassen...

  4. Hallo biologisch (und selbstverständlich alle anderen),

    das tut mir super leid zu hören und ich hoffe, dir geht es bald mental schon wieder etwas besser!!! :) Vielleicht tröstet es, dass alle ihr Päckchen zu tragen haben - Alt sowie Jung, Pärchen und Singles, aber Recht hast du - langsam wird es echt nervig und es fehlen Highlights oder Ausblicke, die einen wirklich auf das Ende dieser Pandemie hoffen lassen. Was immer gut tut, sind meines Erachtens (wie auch hier schon vorgeschlagen) alternative oder natürliche Arzneien, https://www.omida.ch/produkte/homoeopathie/die man in Drogerien oder Apotheken beschaffen kann.
    Ich hoffe, sie verfehlen ihre Wirkung nicht!!! 
    Bleibt gesund & lass mich gerne wissen, ob sie geholfen haben. VG 

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  5. Guten Abend,
    ich hoffe erstmal, dass sich deine Situation bzw. deine Ängste gebessert haben und es tut mir auch leid, dass es dir so ergeht! Es ist zurzeit durchaus eine schwierige Zeit, aber ich denke dass es hilft, wenn man sich die positiven Aspekte vor die Nase hält. Zum Beispiel, dass man mehr Zeit mit der Familie Zuhause verbringt durch die vielen Lockdowns oder dass sich die Erde zumindest ein wenig erholen kann, dadurch dass die Wirtschaft etwas gebremst wird. All das hat natürlich auch negative Auswirkungen und ist mit Sicherheit nicht leicht zu tragen, doch es ist wichtig, nicht gleich alles schwarz zu malen. Wie man so schön sagt - alles wird gut. :)
    Zur Beruhigung kannst du abends außerdem kleine Entspannungsroutinen einbauen, bspw. Yoga-Einheiten. Ich hoffe, ich konnte dir helfen!
    Liebe Grüße

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    Wer nicht aus der Geschichte lernt, hat sie nicht verstanden.

  6. Nein, eigentlich ist es eher umgekehrt der Fall. Die Gefahr geht bei Viren eher zurück wenn sie mutieren. Eben weil die Viren auf einen Wirt angewiesen sind. Das Ziel jedes Virus ist sich zu vermehren. Das kann er nur wenn er einen Wirt hat. Also ist es kontraproduktiv wenn der Virus den Wirt umbringt. Meist entwickelt sich das Virus dann so weiter, dass es den Wirt immer weniger schadet und für sich bessere Bedingungen schafft.
    Sicher gibt es da Ausnahmen aber bei SARS-CoV2 ist das nicht der Fall.
    Ist halt leider gerade sehr medial präsent. Das kann schon sehr verunsichern. Denke wenn man auch bei anderen Problemen so intensiv berichten würde, dann würden sich in den Beriechen auch die Menschen hinterfragen (Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel,...)
    Kann dich verstehen, ist eine neue Situation. Ich würde mal raten, halte nicht an dem bestehenden fest sondern such dir neue Dinge. Also nicht darauf hoffen, dass es bald wieder so wird wie früher sondern such dir jetzt neue Dinge, die dir gut tun. Vielleicht versuchts du es mal mit Entspannungsübungen, trinkst eine Tasse Tee oder unterstützt deinen Körper mit natürlichen Mitteln wie Lasea. Lavendel hilft in den Situationen ja gut. Such also vielleicht mal einen Tee mit Lavendel oder eben das natürliche Mittel.

    Man muss aber auch erst lernen das Positive zu sehen wenn man es nicht gewohnt ist. Viele Dinge di du @PflanzenFreund ansprichst sind sicher positiv aber nicht unbedingt positiv für gewisse Menschen. Biologisch spricht ja davon Angst zu haben u.a. wegen der Arbeit. Da hilft es dann schwer wenn man sagt, na zumindest hat die Umwelt was davon. Mag schon stimmen aber die eigenen Ängste sind einem dann schon etwas näher.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  7. @Alternativ-Lady ja, das ist wahr, zurzeit müssen alle zurückstecken und opfer bringen. wirklich trösten tut es mich aber nicht, dass es anderen menschen auch nicht so gut geht. ich weiß, dass wir alle unter der situation leiden, aber ich verstehe nicht ganz, wieso das dadurch für mich leichter sein sollte. ändert ja auch nichts an meinem persönlichen „päckchen“. momentan geht es mir zum glück wieder etwas besser, weil ich daran arbeite. danke für deine antwort und die tipps mit den natürlichen mitteln. hast du denn selbst auch schon mal sowas angewendet und wenn ja in welchen bereichen? wie sind da deine erfahrungen? 
    @PflanzenFreund danke dir für deine worte! ja, die positiven aspekte versuche ich mir immer herauszusuchen. ist nicht immer so einfach, aber ich denke, das kann man trainieren. ich hoffe darauf, dass das bei mir irgendwann automatisch passiert! momentan probiere ich, mich mit meditation zu erden. klappt eigentlich ganz gut. yoga wäre auch mal eine möglichkeit. 
    @zwynby ok, das ist natürlich gut, dass der krankheitsverlauf durch die mutation milder wird. mittlerweile geht es mir auch schon wieder einigermaßen okay, also meine ängste habe ich weitestgehend im griff, bis auf ein paar rückschläge hin und wieder. irgendwie halte ich nach wie vor an der vergangenheit, der zeit vor dem ganzen, fest, weil ich mir trotz allem erhoffe, irgendwann mal wieder nicht darauf achten zu müssen, überall meine maske dabei zu haben. ich habe trotzdem einiges geändert, mache 1x am tag 10minuten meditation um mich zu sammeln und nehme lasea ein. wenn mich die angst wieder einmal überkommt, dann habe ich eine atemtechnik und denke an eine bestimmte sache, die mich wohl fühlen lässt. ist zwar simpel aber sehr effektiv.

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