Kröte wegen Pestiziden zu einem Monster mutiert?

  1. Hallo zusammen. Ich habe da eine etwas schaurige Mitteilung zu machen. Ich mag mich an eine Begegnung in Italien mit einer Kröte erinnern, die vor ein paar Jahren statt gefunden hat. Ich möchte dies hier mal kurz zur sprache bringen:
    Ich war auf einem Spaziergang durch den Wald, als ich dachte einen Steinbrocken am Boden zu sehen. Doch zu meinem Schrecken war es eine rieeesige Kröte, die mich da anglotzte. Klar, so im Nachhinein kommt sie mir sicher noch grösser vor, als sie tatsächlich war. Aber Tatsache ist, sie war um einiges grösser, als normal ist. Ich erzählte meinem Onkel von der Begegnung, der in Italien wohnt und er erklärte mir, dass solche Riesenkröten immer öfter vorkommen. Und zwar seien das Mutanten - mutiert durch die übermässige Spritzung von krass-giftigen Pestiziden auf Feldern! Wenn das tatsächlich stimmt, dann finde ich das sehr, sehr bedenklich. Wir essen diese Pestizide ja schliesslich auch. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Gifte das Erbgut verändern können.

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  2. Iiiigit-igit! Wie gross war die denn?

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  3. Hallo öko-turbo83

    Sah die Kröte vielleicht so aus: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:North-American-bullfrog1.jpg&filetimestamp=20060122131451
    Falls ja, gehört sie zu den Neozoen. Wie bei den Pflanzen gibt es auch Tierarten die entweder durch den Menschen oder durch Einwanderung in Gebiete kommen, in denen sich vorher nicht heimisch waren und etablieren sich dort. Oft verdrängen sie die einheimischen Arten. http://de.wikipedia.org/wiki/Neozoon

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  4. Hallo Saranova. Nein, so sah sie nicht aus. Das auf dem Bild ist doch ein Frosch und noch ganz hübsch zum ansehen. Die Kröte war grau, flach aber dicker und voller Warzen. Und @ Beni, sie hatte ca 20 cm Durchmesser, schätze ich. Wie gesagt, es ist bereits ein Weilchen her, aber sie war sicher hässlicher, als der Frosch von dem Link.
    Klar, natürlich könnte sie auch eingewandert sein. Ich hoffe es fast, denn wenn Pestizide so etwas verursachen, finde ich das gar nicht toll! Aber auch das Einwandern fremder Tierarten ist natürlich nicht gut.

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  5. Hallo öko-turbo83. Ich habe noch ein bisschen gegoogelt. Es gibt eine Erdkröten-Unterart die in Europa vorkommt, die könnte zu deiner Beschreibung passen. Die Mittelmeererdkröte (bufo bufo spinosus): https://www.google.ch/search?q=bufo+bufo+spinosus&hl=de&client=firefox-a&hs=bX5&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=3sdSUPXEH5L14QSTvYHACA&ved=0CCgQsAQ&biw=1276&bih=670
    Die wäre in Italien heimisch. Und ja, sie ist nicht sehr hübsch. Aber das haben Kröten ein bisschen an sich...:-) Dass sie immer häufiger gesehen wird, könnte auch andere Gründe haben, als Mutation durch Pestizide. Wenn z.B. die Anzahl der natürlichen Feinde zurückgeht. Oder: Es gab sie früher häufiger, dann durch irgendwelche Gründe (Gifte etc.) wurde der Bestand dezimiert und ist sich wieder am erholen. Weil man die Kröte aber nicht (mehr) kennt, empfindet man sie als fremd. Was meinst du? Sieht sie der, der du gesehen hast ähnlich?

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  6. Guten Morgen saranova. Ja, das kommt tatsächlich in etwa hin. Sie sah in etwa so aus wie die Kröte auf dem fünften Bild in der obersten Zeile. Wahrscheinlich hast du recht und es war einfach eine spezielle Kröten Art. Ich hoffe es!

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  7. Und wenn man es sich recht überlegt: An einem Ort, wo Pestizide/Insektizide gespritzt werden, gibt es doch weniger der kleinen Tiere, die von der Kröte gefressen werden (Würmer, Schnecken, Spinnen, Insekten...). Sie würde also kaum Futter finden. Also könnte es auch ein gutes Zeichen sein, wenn die Kröte wieder vermehrt vorkommt.

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  8. Schön wärs natürlich, wenn dem so wäre. Ich hoffe es. Allerdings glaube ich, dass die Bauern in jener Region und zum damaligen Zeitpunkt noch seeehr fleissig mit Pestiziden zu gange waren... Aber wie gesagt, ich würde mir wünschen, dass du mit deinen Vermutungen recht behältst.

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