Sind hier Leute mit Erfahrungen mit dem Novum Verlag`

  1. Ende letzten Jahres habe ich endlich mein Manuskript fertig gestellt und habe mich hoffnungsvoll an verschiedene Verlage gewendet, leider habe ich bislang keine Rückmeldungen erhalten. Nachdem nun doch schon mehr als zwei Monate vergangen sind, denke ich, dass ich das abhaken kann.

    Deshalb habe ich jetzt mal bei der Leipziger Buchmesse vorbei geschaut, um vielleicht einen Verlag zu finden, der Interesse an meinem Werk hat. Auf der Messe bin ich mit einem Autor ins Gespräch gekommen, der sein Buch bei Novum hat verlegen lassen. Er hat mir empfohlen mich an die zu wenden. 

    Was meint ihr, wie stehen da meine Chancen? Gibt's hier vielleicht jemanden, der Erfahrungen mit dem Novum Verlag hat?

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  2. Ja, nach zwei Monaten kannst du dir schon fast sicher sein, dass es keine positive Rückmeldung mehr geben wird.
    An wie viele Verlage hast du dein Manuskript geschickt, war das der einzige?
    Da würde ich schon ein paar heraussuchen und dann das Manuskript hinschicken, das kann schon recht mühsam sein und auch lange dauern bis man da wirklich einen Verlag gefunden hat. Ich will dich nicht demotivieren aber oft ist es auch vergeblich.

    Wenn du schon eine persönliche Erfahrung eines Autors hast dann schreib denen auch gleich. Schicke das Manuskript hin, mehr als eine Absage kann es ja nicht geben.

    Chancen sind im Vorhinein schwer abzuschätzen, die Qualität des Buches muss in erster Linie Stimmen. Aber nicht nur das, das Buch muss zum Verlag passen, also in das Genre, das der Verlag veröffentlicht, und es müssen natürlich auch Ressourcen frei sein. Wenn da zu viele Bücher schon in der Warteschleife sind dann kann das Buch noch so gut sein, dann müsste man zumindest warten bis es an der Reihe ist.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  3. Das Manuskript habe ich nicht nur an einen Verlag geschickt, sondern an ca eine Hand voll verschiedener Verlage. Und von keinem gab es bislang nur irgendein Feedback. Freut mich immerhin, dass du auch der Meinung bist, dass ich das Warten nach so langer Zeit aufgeben kann.

    Die Hoffnung möchte ich aber nicht ganz aufgeben und bin deshalb auf der Suche nach Möglichkeiten wie ich mein Buch doch noch verlegen lassen kann. Ich denke, dann werde ich dem Tipp des Autors wirklich mal Folge leisten und mich an seinen Verlag wenden und parallel noch nach anderen Optionen recherchieren. Hoffentlich habe ich diesmal mehr Erfolg, bitte fest die Daumen drücken!

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  4. So leid es mir tut, noch zwei Monaten sollte man schon eine Antwort bekommen haben sonst sieht es schlecht aus. Ich finde es ja ein Unding da keine Antwort zu bekommen, ein kurzes formloses Schreiben würde ja ausreichen. Aber bitte wie jeder Meint, Kundenfreundlich erscheint es mir nicht gerade und das in einer Branche, die ja auf Menschen angewiesen ist.

    10 Verlage sind noch nicht viel, da muss noch mehr gehen;)

    Ja ich würde mich über alles genau informieren und dann Vor- und Nachteile für dich ausarbeiten. Es muss ja auch zu dir passen, es nützt ja nichts dir zu sagen, mach es selbst, dabei hast du einfach zu wenig Zeit dafür und brauchst viel Hilfe beim Veröffentlichen.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  5. Ich habe mir jetzt wirklich mal eine Tabelle gemacht und verschiedene Vor- und Nachteile unterschiedlicher Methoden sein Buch verlegen zu lassen notiert.

    Selfpublishing ist schon mal klar ausgeschieden. Das würde mich einiges an Zeit und Geld kosten und es gibt dennoch keine Garantie, wie gut das Ergebnis hinterher ausfallen wird.

    Klassische Verlage würden für mich nach wie vor in Frage kommen, wobei ich doch ein wenig enttäuscht bin wie wenig Prozent man pro verkauftem Buch verdient. Dachte echt, das wäre mehr. Aber die Verlage wollen natürlich auch an den Autoren und deren Büchern verdienen.

    Der Novum Verlag hat im Vergleich bei mir ganz gut abgeschnitten, weshalb ich dann wirklich kurz bei der Autorenhotline angerufen habe. Es gibt wohl unterschiedlich umfangreiche Dienstleistungspakete und die Autoren bekommen mehr vom Gewinn der verkauften Bücher ab, als bei den meisten klassischen Buchverlagen. Mir wurde gesagt, dass mein Manuskript vielversprechend klingt und ich es einfach mal schicken soll. Gerade bin ich dabei das Exposé auszuarbeiten und werde es ihnen dann zukommen lassen.

    Ich bin auf jeden Fall wieder optimistischer unterwegs und glaube, dass das mit meinem Buch vielleicht doch noch was werden kann. 

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  6. Denke man sollte da nicht gleich die Erwartungen haben mit seinem Buch reich und berühmt zu werden. Das ist eher die Ausnahme und nicht die Regel.

    Klingt ja toll für dich. Wenn du fertig bist und das Manuskript hingeschickt hast, lass mich bitte wissen wie es ausgegangen ist, Gerne auch als PM.

    Viel Glück und natürlich noch viel Spaß bei der Sache!

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    Essen verschwenden ist Mist!

  7. [justify]Hallo ebony, ich wollte mal bei dir nachfragen, ob du das Manuskript komplett alleine fertigstellen konntest? Hattest du mit Schreibblockaden oder ähnlichem zu kämpfen? [/justify]
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    [justify]Seit Corona schreibe ich nämlich auch an meinem eigenen Manuskript, komme seit ein paar Wochen aber nur sehr schleppend voran. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich weitermachen soll, denn ich ändere oft meinen Text um und dann ergibt meine Geschichte im Nachhinein an anderen Stellen im Text keinen Sinn mehr und die Kohärenz ist nicht gewahrt. Jetzt frage ich mich, ob ich einfach an meinem Text weiter schreiben soll, ohne den vorherigen Text berücksichtigen zu müssen oder soll ich lieber erst mal den geschriebenen Text so umändern, damit ich am Ende auch zufrieden damit bin? Wie bist du da immer vorgegangen?[/justify]
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    [justify]Also prinzipiell habe ich ja den roten Faden im Kopf, aber beim Schreiben schaffe ich es nicht, den roten Faden auch wirklich so rüberzubringen, damit die Geschichte für meine Leser auch klar und verständlich ist. Natürlich verstehe ich meine eigene Geschichte am besten und ich sehe hier so gut wie keine Probleme beim Drüberlesen, aber wenn ich ein paar Textstellen meiner Frau zum Lesen gebe und sie um Kritik bitte, dann hat sie schon an einigen Stellen etwas zu bemängeln, und sagt mir, dass sie der Geschichte nicht folgen könne.[/justify]
    [justify] [/justify]
    [justify]Noch kurz zu mir: ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Erfahrungen mit dem Schreiben und erwarte auch nicht, an das Niveau eines professionellen Autors heranzukommen, aber das Schreiben ist für mich eigentlich eine große Leidenschaft, denn ich kann dabei wirklich abschalten und zur Ruhe kommen. Aber wie gesagt, in den letzten Wochen fällt es mir etwas schwer und ich habe ein wenig den Anschluss beziehungsweise die Motivation verloren, um weiter zu schreiben. Daher bin ich gerade auf der Suche nach ein paar Tipps, wie ich das am besten jetzt bewerkstelligen sollte.[/justify]
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    [justify]Vielleicht gibt es ja hier den einen oder anderen Hobby-Autor, der mir ein paar Tipps geben kann, wie ich mein Manuskript fertigstellen kann. Ich habe ja nicht vor, einen Bestseller zu schreiben. Ich möchte nur am Ende ein schönes Buch haben, dass sich dann an Freunde, Bekannte und Verwandte verschenken kann, ohne mich mit einer unklaren Geschichte oder zig Rechtschreibfehlern und Grammatikfehlern blamieren zu müssen. ;-)[/justify]
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    [justify]Mir ist klar, dass das Schreiben eines Buches natürlich viel Arbeit erfordert und jahrelanges Training. Ein gutes Buch schreibt sich ja nicht innerhalb kürzester Zeit. Mir fehlt nur jetzt ein bisschen die Perspektive und ich sehe gerade nicht das Licht am Ende des Tunnels. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich gerade in die richtige Richtung bewege. Es wäre also schön, um hier mal wieder etwas Klarheit in meinen Kopf zu schaffen, denn ich denke, dass so auch wieder der rote Faden in meinen Texten konstant hergestellt werden kann.[/justify]




    [justify]Ich habe mich mittlerweile auch in anderen Foren erkundigt und habe von Autoren-Treffen und Autoren-Cafés gelesen, allerdings dürften die ja jetzt wegen Corona ins Wasser fallen. Und in Autoren-Foren habe ich zwar auch mit gelesen, aber soweit ich mitbekommen habe, werden da gar keine Textausschnitte von anderen Autoren gelesen und Erfahrungen diesbezüglich gegeben. Doch genau das wäre das, wonach ich suchen würde... um ehrliches, konstruktives Feedback, das mir dann auch für das weitere schreiben hilft. [/justify]
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    [justify]Also wie gesagt, ich würde mich über Tipps und Erfahrungen freuen, wie ich am besten nun weitermachen sollte. Vielleicht könnte mir ja hier jemand helfen. Danke schon mal für die Hilfe und die Tipps. :-)[/justify]

    editiert am 7.04.21 um 18:06

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  8. Puh, ich denke das ist sehr schwer wenn man noch keine Erfahrung hat. Ich würde mal sagen, es gibt solche und solche Menschen. Einige führen da gleich alles beim ersten Mal zusammen und andere bessern im nachhinein alles aus. Wobei meiner Meinung nach das dann ja auch ins Aufgabengebiet eines Lektors fällt. Natürlich darf man da nicht alles abgeben, es sollte schon einen gewissen Sinn ergeben, aber gerade der Lektor schaut dann ja darauf ob alles zusammenläuft und klar verständlich ist, es keine Lücken in der Geschichte gibt und alle handlungsstränge zusammenlaufen. Zumindest verstehe ich einen Lektor so.
    Vielleicht kannst du dir aber auch schon während des Schreibens gewisse Hilfestellungen suchen. Vielleicht einen Schreibcoach oder Kurse machen, die einem dabei helfen. Weiß schon, vielleicht jetzt etwas schwerer zu finden aber sowas in die Richtung wird es sicherlich auch online geben.
    Verständnisprobleme sollte es bei Außenstehenden natürlich nicht geben. Deine zukünftigen Leser wissen ja nicht was du sagen willst und können die Lücken nicht füllen so wie du es in deinen Gedanken machst. Da muss man sicher auch akribisch dahinterstehen. Bin mir sicher ich würde mir dabei auch schwer tun weil ich mir auch so schwer tue in Vorträgen beispielsweise, für mich klare Sachen auch auszusprechen und es allen anderen zu erklären. Das wird man wohl auch üben müssen und dazu wird sicherlich auch eine gewisse Routine gehören.
    Ist natürlich schwer zu sagen von außen woran deine Motivationsprobleme liegen. Ich denke du solltest dich aber nicht entmutigen lassen und aus der ganzen Situation auch lernen und viele Erfahrungen mitnehmen. Denke mir, es ist sicherlich nicht so, dass da jeder gleich alles bei seinem ersten Roman hinbekommt. Meist hat man da ja schon viele Erfahrungen auf anderen Bereichen gesammelt oder eben wirklich Hilfe an seiner Seite. Oder zumindest schon einige Übungen im Vorfeld absolviert. Wird man sicherlich auch lernen können wie man da alle Lücken in einer Geschichte füllt.
    Lass dir deine Motivation also nicht nehmen und verzweifle da nicht zu schnell. Kein Meister ist noch vom Himmel gefallen. Wenn dir das Schreiben Spaß macht, dann sehe es eben als schönes Hobby und schau dir mal an was dir das schreiben sonst noch so gibt. Entspannung, Ausgleich zum stressigen Alltag, aus der Routine entfliehen,...

    Ich würde mir wirklich so eine Art Coach suchen oder eben einen Erfahrenen Autor als Mentor. Die wissen was zu tun ist und haben diese Situationen wohl auch schon selbst erlebt. Die können dir dann ihre Erfahrungen weitergeben und dir zeigen wie man am besten vorzugehen hat. Eventuell findest du dazu ja in Literaturforen Informationen oder du schaust dir mal die Verlage an. Eventuell findet man da ja auch Infos in diese Richtung. Kann mir nicht vorstellen, dass es so eine Art Training nicht geben soll. Einfach auch aus dem Grund, weil du ganz bestimmt nicht der Einzige bist, den es so geht.

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    Essen verschwenden ist Mist!

  9. Hallo,
    ich kann mich meinen Vorrednern erstmal nur anschließen leider.. Natürlich könnte man damit argumentieren, dass wegen der Pandemie das Beantworten von Anfragen vielleicht in die Länge gezogen wird? Ansonsten sieht es leider nicht so gut aus, was mir sehr leid tut für dich! Möglicherweise kannst du dich ja noch bei weiteren Verlagen probieren oder Freunde und Bekannte mal über dein Manuskript lesen lassen. Vielleicht können sie dir Tipps geben, die die Qualität erhöhen, so dass die Verlage vielleicht doch noch reagieren?
    Find ich von denen aber sehr unhöflich, nicht mal eine Reaktion zu geben! Lass dich nicht unterkriegen!:)
    Liebe Grüße

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    Wer nicht aus der Geschichte lernt, hat sie nicht verstanden.

  10. [justify]Hallo Zwynby, danke für die rasche Antwort! [/justify]
    [justify]Hattest du denn schon selbst viel Erfahrung, bevor du dein Buch veröffentlicht hast? Irgendwo muss man ja anfangen, sage ich mir immer. :-) Und meiner Meinung nach kann man ja gerade in der Anfangsphase professionelle Hilfe am besten gebrauchen. Wenn der Lektor dann irrsinnig viel ausbessern muss, dann sollte man eher an seinem eigenen Schreibstil arbeiten. Ach ja, was ich auch noch fragen wollte, wenn man zum Beispiel sich an einen Lektor wendet, soll man ihm dann das ganze Manuskript zukommen lassen? Also schon eine Endversion? Oder wäre es empfehlenswert, wenn man dem Lektor am Anfang immer nur ein paar Seiten schickt. Denn ich gehe mal davon aus, dass man gewisse Fehler immer wieder macht – und man dann durch das Feedback des Lektors schon an seinem Schreibstil arbeiten kann, damit sich der dann bei der nächsten Abgabe auf andere Dinge konzentrieren kann.[/justify]
    [justify]Ich glaube auch, dass es sinnvoll sein kann, sich schon während des Schreibens Hilfestellungen zu suchen. Ich habe mich zwar im Internet noch nicht erkundigt, aber ich gehe auch mal stark davon aus, dass man da einiges an Angebot finden kann…[/justify]
    [justify]Und hoffentlich kommen wir jetzt schnell wieder zur Normalität zurück. Dann sind Kurse vor Ort auch wieder möglich. [/justify]
    [justify] [/justify]
    [justify]Und wie gesagt, ich möchte ja mit meinem Buch keinen Welthit landen. Es geht mir einfach nur darum, ein ordentlich aufgemachtes Buch herauszubringen. Und im Idealfall bei der Leserschaft, zumindest dem Großteil der Leserschaft, gut ankomme. Das ist ja ohnehin schon ein ambitioniertes Ziel. :-)[/justify]
    [justify]Das Schreiben sehe ich ohnehin als Hobby an. Und ich bin froh, dass ich jetzt seit letztem Jahr auch wirklich die Gelegenheit hatte, mit dem Schreiben zu beginnen. Das habe ich nämlich lange Zeit vor mich hergeschoben.[/justify]
    [justify]Ideal wäre natürlich einen erfahrenen Autor als Mentor zu haben. Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Leider kenne ich aber niemanden persönlich, der erfolgreiche Autor ist. Deshalb wollte ich auch mal hier nach Erfahrungen fragen…[/justify]
    [justify]Ich werde mich mal weiterhin in Literaturforen und bei Verlagen umsehen. Wie du sagst, ich bin sicherlich nicht der einzige, der beim Veröffentlichen seines Buches Hilfe braucht.[/justify]




    [justify] PflanzenFreund, danke auch dir für die Antwort.[/justify]
    [justify]Freunde und Bekannte lasse ich sowieso öfters über meinen Text lesen, zumindest Teile davon. Und wie gesagt, meine Frau liest auch immer etwas drüber, und prinzipiell gefällt ihr die Geschichte ganz gut, aber an einigen Stellen kann sie dem Inhalt nicht folgen. Ich finde es sehr gut, dass sie etwas zu kritisieren hat. Denn nur so kann ich mich ja verbessern. Aber ja, das sind natürlich alles keine Profis, daher wäre es mir lieb, auch mal von Seiten eines Verlags oder von erfahrenen Autoren eine Rückmeldung zu bekommen.[/justify]
    [justify]Und ja, im ersten Moment scheint es etwas unhöflich zu sein, dass Verlage oft nicht mal antworten, aber andererseits muss man es auch so sehen, dass die Verlage wahrscheinlich genug anderes zu tun haben. Die haben natürlich auch nur eine bestimmte Kapazität und können ja auch nicht jedes einzelne Buch veröffentlichen. Da  steckt ja auch eine Menge Arbeit dahinter. Aber ja, ich lasse mich nicht unterkriegen und versuche weiterhin mein Glück. :-)[/justify]
    [justify]Danke jedenfalls für die aufbauenden Worte! :-)[/justify]

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