Nestlé: Zugang zu Wasser sollte kein öffentliches Recht sein

  1. Kennt ihr das schon?: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nTqvBhFVdvE

    Schlimm, oder? :sadface:

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  2. Hallo Elena
    Davon hatte ich auch gehört. Im Fernsehen gab es einen Bericht über den Film "Bottled Life": http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/23/Kultur/Bottled-Life-wirft-Licht-auf-Nestles-Geschaeft-mit-dem-Wasser

    Hier nimmt ein Nestle-Sprecher Stellung: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/27/Wirtschaft/WEF-2012/Nestle-Praesident-Wasser-ist-ein-Menschenrecht-aber-nur-25-Liter-pro-Tag

    Ich finde das auch eine schlimme Sache...

    Liebe Grüsse
    Petra

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  3. Hallo Ihr beiden

    Da habt ihr Recht es ist eine schlimme Sache.. das beste Beispiel dafür, dass den Leuten Macht und Geld das wichtigste ist als das Wohl aller.. echt traurig
    aber noch schlimmer ist, das die meisten Leute das gar nicht mitbekommen und nichts dagegen tun :(

    Ich wünschte mir die Leute würden endlich Mal die Augen öffnen und das nicht mer dulden..

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  4. Aber was soll man denn machen? Klar, keine Plastikflaschen mehr kaufen. Und vielleicht auch generell keine Sachen mehr von Nestle kaufen. Aber mehr kann ich ja nicht machen, oder? :-/

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  5. Hallo Elena
    aber das ist doch schon sehr viel, oder? Wenn Du selbst nichts mehr von Nestle kaufst (und das ist gar nicht so leicht) und anderen davon erzählst und die auch nichts kaufen, dann wird Nestle vielleicht mal umdenken. Oder nur noch von den "Pseudo-Premium-Kunden" leben, die ihre "Nespresso"-Kaffeelinie nutzen.
    Ich selber habe schon vor Jahren begonnen Nestle zu vermeiden - und habe immer wieder "aha-Erlebnisse", weil ich meinem Haushalt etwas von Nestle entdecke... (letztens erst die Cailler Schokolade und davor Purina One Katzenfutter).
    Für die paar Sachen die ich von den "Großen" einkaufe, prüfe ich gerade für mich, ob ich in Zukunft Unilever bevorzuge, da die sich Mühe für Nachhaltigkeit geben.
    LG
    Andreas

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  6. ... Aber ist Unilever denn wirklich so viel besser? Ich weiss dazu leider gar nichts - habe aber von jemand sehr Kritischen in meinem Bekanntenkreis gehört, dass er deren Produkte versucht zu meiden. Werde ihn wohl bei der nächsten Gelegenheit fragen, was es damit auch sich hat. Habe gerade ein wenig gegoogelt, aber keine Negativmeldungen gefunden. ...Unilever hat ja aber auch das Geld die Google-Ergebnisse zu kaufen... :-_-:

    Wisst ihr was dazu?

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  7. Ich habe kürzlich den Bericht und das Interview gelesen. Natürlich, damit sind sie nicht das non-plus ultra, aber sie bewegen sich damit in die Richtung das kleinste Übel zu werden (sofern das nicht einfach gute Publicity ist):
    Artikel: http://www.format.at/articles/1249/527/347745/nachhaltigkeit-erfolgs-strategie
    Interview dazu: http://www.format.at/articles/1249/527/347745_s1/nachhaltigkeit-erfolgs-strategie
    LG
    Andreas

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  8. Hallo andreas
    Vielen Dank für die Links zu unilever - interessant, ich wusste bisher gar niht, dass der Konzern sich engagiert. Was sie machen tönt ja auch sehr überzeugend. Nur diesen Satz im Interview finde ich extrem unsympatisch:

    "Mit der Finanzkrise, die dann zur Wirtschaftskrise und zur Staatsschuldenkrise wurde, die uns noch lange beschäftigen wird, ist klar geworden, dass vieles nicht richtig läuft. Bei Unilever war die Motivation, dass wir wieder mehr Wachstum sehen wollten."

    Ich habe immer gehofft, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise ein Anstoss ist, die Wachstums-Getriebenheit zu hinterfragen. Das ist doch ein entarteter Kapitalismus, den wir inzwischen haben. Wenn ein Unternehmen keine Gewinnsteigerung einfährt, hat man ja inzwischen schon das Gefühl kurz vor dem Bankrott zu stehen. DAbei heisst es einfach nur, dass man genauso erfolgreich ist wie im Jahr zuvor. Ich finde das alles sehr fragwürdig, dieses ständig mehr mehr MEHR.

    Gruss Leander

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