Ist mein Hund auf Getreide allergisch?

  1. Hallo,
     
     Es geht um meinen Hund Jessie, 7 Jahre alt. Sie ist seit etwa vier Monaten bei mir. Ihre alte Familie hatte einfach keine Zeit mehr für sie, also habe ich sie aufgenommen.
     Nun habe ich eine Ahnung das sie auf Getreide allergisch ist. Denn sie hat Durchfall, nach dem Essen, sie kratzt sich ständig, leckt ihre Pfoten..
     Das deutet doch auf eine Allergie hin? Soll ich es sofort mit Futter ohne Getreide versuchen oder? Und welches Futter soll ich da kaufen?

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    Heute ist der Tag um glücklich zu sein! Gestern: Schon vorbei. Morgen: Kommt erst noch.

  2. Es kann sein das sie allergisch ist, die Symptome könnten darauf schließen lassen. Hat sie noch welche Symptome?
     Ich würde dir aber Raten mit ihr erst mal zum Tierarzt zu gehen. Es kann ja auch was anderes sein. Dein TA wird das dann feststellen. Du kannst es aber natürlich auch mit einem anderen Futter versuchen. Es wird nicht schaden. Ich habe da was für dich gefunden http://www.hundefutter-getreidefrei.org/ . Da ich mich mit diesem Futter ohne Getreide nicht so auskenne. Da steht aber alles wissenswerte darüber. Auch was mein bei der Wahl des Futters beachten sollte. Ich hoffe das es nur eine Allergie ist und nichts Schlimmeres.

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    Bereue nie was du getan hast wenn du es zum Zeitpunkt des Geschehens auch wolltest.

  3. Eine Weizenallergie ist gar nicht so selten bei Tieren und ein Getreide freies Futter ist für Hunde und Katzen eh besser, weil der Darm der Tiere nicht dafür gemacht ist, dass sie Getreide verarbeiten können.

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  4. Also das deutet schonmal auf eine Futterunverträglichkeit hin, ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Junghund. Wenn der Hund von dem herkömmlichen Hundefutter Durchfall bekommt, solltest du für das Wohlbefinden deines Hundes wirklich auf getreidefreies- oder auch Allergiker Hundefutter umstellen. Ich persönlich würde dir empfehlen erstmal Kleinverpackungen zu kaufen um zu schauen wie der Hund darauf reagiert, wichtig ist es auch um den Magen zu schonen das Futter langsam umzustellen und erstmal kleinere Portionen zu füttern. Habe schon für meinen Hund unzählige getreidefreie Hundefuttersorten gekauft, am liebsten mag mein Kleiner das Futter von Wolfsblut, wird auch auf www.getreidefreieshundefutter.net sehr gut bewertet. Falls die Umstellung auf ein getreidefreies Hundefutter nicht helfen sollte, musst du umbedingt mit deinem Hund zum Arzt, der kann dir dann mehr sagen oder auch ein spezielles Futter empfehlen.

    Ich hoffe ich konnte wir weiterhelfen.

    Gruß Sabrina

    editiert am 15.08.16 um 09:09

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  5. Es gibt mittlerweile sehr viele Tiere die auf Getreide allergisch reagieren, deswegen ist die beste Möglichkeit zu Barfen oder halt zumindest Fertigfutter ohne Getreide zu kaufen.

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  6. Tag Leute,

    Wie schon erwähnt wurde, nicht allzu selten kommt es vor das eine Weizenallergie auftreten kann. Einfach mal das Getreide meiden, und vllt auch einen Fachmann zum Thema kontaktieren. 

    Meine Schwester hat sich vor einigen Wochen auch einen Welpen besorgt, und wir lernen jeden Tag etwas neues. :)

    Wir haben damals per Empfehlung unter http://www.hunde-welpen.de/ zusätzliche Tipps über die Welpen gefunden, und empfehlen es bei Bedarf auch gerne weiter. Jeder der wenig Erfahrung mit dem Umgang von Hunden, oder Tieren überhaupt hat, wäre gut Beratern erstmal einen Experten zu fragen, oder verschiedene Erfahrungsberichte online zu sammeln.

    lg

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  7. Der Darm eines Hundes ist nicht dafür ausgelegt, dass er Gemüse oder Getreide verdauen kann, dafür ist er zu kurz

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  8. Also grundsätzlich gehört Getreide nicht in die artgerechte Ernährung eines Hundes, denn Hunde sind reine Fleischfresser. Oftmals ist Getreide der Verursacher von Futtermittelunverträglichkeiten oder ein häufiger Allergieauslöser. Alle von dir beschriebenen Punkte sind ein Anzeichen für eine Futtermitelallergie. Du als Halter solltest das keinesfall unbeachtet lassen und einen Tierarzt aufssuchen, dieser kann dir besser helfen als jeder Hundratgeber. Hat dieser eine Allergie festgestellt kann dementsprechend reagiert werden.

    Meist ist es ein Umstieg auf hypoallergenes Hundefutter, welches gegen eine Futtermittelallergie helfen kann. In den meisten Fällen reicht es aber bereits aus, auf eine getreidefreie Futtersorte umzusteigen. Ich persönlich habe einen sehr empfindlichen Hund und bin deshalb auf eine Mix-Fütterung aus getreidefreiem Trocken- und Nassfutter umgestiegen. Doch nicht alle getreidefreien Futtersorten sind auch gut, selbst hier gibt es Qualitätsunterschiede.

    Ich persönlich habe viele Futtersorten getestet und muss sagen, dass Futter von Wolfsblut war sehr gut. Das Problem war bei mir nur der Preis, es war etwas teuer. Wir füttern momentan das Wildbornfutter welches auch im http://tierfutter-wiki.de/getreidefreies-hundefutter/ gut bewertet wurde und meiner Meinung nach deutlich preiswerter ist.

    Es muss nicht immer teuer sein um einen Hund gesund zu ernähren, deshalb sollte das keiner als Ausrede nehmen. Ich finde es echt gut von dir, das du dich informierst und auch hier im Forum nachgefragt hast. Ich hoffe bei deinem Hund ist alles okay.

    Gruß Tina

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