E-Book oder Taschenbuch?

  1. Hallo zusammen!

    in meinem freundeskreis stosse ich immer öfter auf die frage, ob e-books besser sind als normale bücher aus papier???

    ich kenne mittlerweile schon beide varianten und konnte vor- und nachteile feststellen:

    ich finden ein e-book liegt nicht so gut in der hand, wie ein richtiges buch und beim blättern vermisse ich immer noch das gefühl von papier an meinen fingern. das beste an normalen büchern ist: man kann sie wieder zu geld machen!!! :;-D: zwar bekommt man nicht mehr den vollen preis dafür, aber 3 CHF pro exemplar sind besser als nichts, vor allem wenn man gleich mehrere bücher verkaufen kann. ich bin immer noch nicht dahinter gekommen, warum ein buch als e-bookversion fast genauso teuer ist wie die papervariante????? ist papier so billig? weiss jmd. was darüber?

    was ich am e-book toll finden ist, dass man seine ganze privat-bibliothek immer mit sich herumtragen kann. sofern es einen langen akku hat (meiner hält 8 oder 10 stunden :;-D:) kann man lange und viel lesen (z. B. auf einer längeren reise, zugfahrt). nicht so toll ist, wenn man vergessen hat den akku aufzuladen und dann lesen will. :confused:

    ein normales buch muss man nicht aufladen, aber sind e-books nicht nachhaltiger, da sie nicht aus papier sind?

    was meint ihr?

    VLG Ina

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  2. Also ob Ebooks jetzt nachhaltiger sind als normale Bücher ist eine interessante Frage. Ich denke es kommt stark darauf an wie das Ebook gefertigt wurde.
    Ich habe bisher noch keine grossen Erfahrungen mit Ebooks. Habe aber jetzt das erste gekauft, das ich auf meinem iPhone lesen werde. Das geht ja schon in die Richtung. Wenn das gut klappt werde ich mal über einen Reader nachdenken.
    Denn für mich ist ein weiterer grosser Vorteil: Ich ziehe häufig um und jedesmal schleppe ich die schweren Bücher von A nach B. Und dabei habe ich sie meist nur einmal gelesen!

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  3. Hallo!
    Da hat der Nutzer "Andy" bereits etwas gefunden - es kommt laut diesem auf die Lesemenge an und ob Bücher dann noch genutzt werden:

    Auch hier hatten wir eine interessante Diskussion: Computer oder Abo: http://forum.nachhaltigleben.ch/threads/329-Ist-mein-Zeitungsabo-zu-umweltschädlich mit ähnlichem Inhalt.
    LG
    Andreas

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  4. Hoi
    Zu Studien, die die Umweltbilanz von büchern und Ebooks vergleichen kann ich leider nichts sagen. Aber wir hatten ja schon öfter ähnliche Diskussionen - z.B. ob man auf ein Zeitungsabo verzichten sollte, lieber Emails statt Briefe verschicken etc.
    Und aus meiner Sicht ist es so: Die meisten Bücher (es sei denn spezielle Bildbände etc.) sind heute ja auf recyceltem chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Damit bleibt die Papierindustrie zwar immer noch eine enorme Umweltbelastung (ich glaube das habe ich an anderer STelle schon mal geschrieben) aber Bücher sind ja auch ganz einfach ein Kulturgut.

    Damit es mlglichst umweltfreundlich zugeht mache ich es so: Ich leihe viele meiner Bücher von Freunden oder aus der Bibliothek. Oder wenn ich so an das Buch nicht dran komme, kaufe ich es gebraucht.

    Liebe Grüsse
    Tamina

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  5. Bücher leihen und tauschen ist ein guter Punkt...
    Vielleicht könnten hier auf nachhaltigleben eine Büchervergabeseite machen. Liest wer von nachhaltigleben.ch mit? :D
    Ein Punkt, der mir zu E-Reader einfällt und der mich massiv stört: Die Verlage lesen damit die Leser. Verlage wissen wie lange für eine Seite gebraucht wird, was besonders lange gelesen wird, was markiert wird usw. Damit lernen sie den Leser sehr genau kennen. Was ich noch schlimmer finde: Literatur kann damit noch besser an den Mainstream angepasst werden, um möglichst viele Leser zu erreichen. Einzelinteressen werden dann eher weniger Beachtung finden. Oder manche Autoren, die ihre Texte nicht anpassen wollen könnten keine Verleger mehr finden...
    LG
    Andreas

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  6. Hoi Andreas
    Das sind ja spannende Infos, die du hier bringst. Mir war nicht klar, dass das so läuft. Wie kommen die Verlage denn an die Daten ran? Ist man mit einem e-reader immer mit dem Internet verbunden? Ich dachte die Datei ist einfach auf dem Ding gespeichert und dann ist es wie wenn man ein PDF auf einem Computer liest. Nicht? :O_O:

    Das mit der Tauschbörse finde ich übrigens eine super Idee!

    LG
    Tamina

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  7. Hoi Tamina
    Richtig: Nicht?
    Es kommt auf das Lesegerät an. Meines Wissens gibt es aktuell nur einen Hersteller der dazu steht keine Daten zu erheben. Die restlichen halten sich bedeckt. Bei den Lesegeräten selbst gibt es verschiedene Typen. Welche, wo man jeweils die Daten durch USB-Verbindung austauscht (Bücher rauf, Bücher runter) und dann auch jene die WLAN oder sogar Mobilfunk unterstützen. Zusätzlich unterstützen die Hersteller verschiedene Standards, damit die Dateien ja nicht (bzw. eingeschränkt) untereinander kompatibel sind (großer Unterschied zu einem PDF am Computer).
    Während des Lesens merkt sich das Gerät dann einiges, das ist vergleichbar mit den "Cookies" auf einem Computer. Das Ding weiss dann wann man liest, was man liest, wie lange man für eine Seite braucht, welche Seite schwer zu lesen ist usw. Und weil es die User wünschen kann man auch mittlerweile Markierungen setzen, Unterstreichen, Notizen machen... - und das muss sich das Gerät auch merken.
    Und wenn man sich dann wieder mit dem Netz verbindet, um zum Beispiel eine neues Buch zu laden werden -schwuppdiwupp- die gespeicherten Daten gleich mitübergeben...
    Amazon (ein Meister beim Datensammeln) ist hier sogar "freizügig" - wenn Dich interessiert, was die Leser so markieren: https://kindle.amazon.com/most_popular
    Der Bericht dazu aus dem Wall Street Journal: http://online.wsj.com/article/SB10001424052702304870304577490950051438304.html
    LG
    Andreas

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  8. Hoi Andreas
    Das ist ja KRASS! War mir bisher wirklich nicht klar, dass man da zum "gläsernen Leser" wird. Das ist unheimlich! Und bei dem hier stimme ich dir absolut zu!!:

    andreas;1378Was ich noch schlimmer finde: Literatur kann damit noch besser an den Mainstream angepasst werden, um möglichst viele Leser zu erreichen. Einzelinteressen werden dann eher weniger Beachtung finden. Oder manche Autoren, die ihre Texte nicht anpassen wollen könnten keine Verleger mehr finden...


    :sadface:
    Tamina

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  9. ja da gebe ich dir vollkommen recht, das E-Book ist ein weiteres Mittel um n gewisse Daten von uns zu kommen. Ich finde persönlich ein ganz normales Taschenbuch am besten, da kann man dann auch in der Badewanne besser lesen.

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  10. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Im E-Book kannst du eine Unmenge an Büchern integrieren und schleppst nicht mehrere Kilos mit dir herum. Allerdings: Wenn du in der Sonne auf der Hängematte liegst, möchtest du im Buch hin und herblättern und das Buch auf die Wiese schmeißen, wenn du chillen willst.

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