Kennt jemand eine ökologische Alternative zu umweltschädlichen Torf-Aussahttöpfchen?

  1. Hallo zusammen. Ich weiss, es ist noch etwas früh um über die Aussaat nachzugrübeln, aber ich möchte nächstes Jahr früh ready sein um meinen Mini-Garten zu bestellen. Dieses Jahr, hatte ich als Aussaattöpfchen welche aus Torf, aber die Verwendung von Torf ist ja so garnicht nachhaltig. Weiss jemand eine gute Alternative dazu?

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  2. Hallo Petralu. Ja, ich kenne eine, und habe die auch schon selber angewandt. Und zwar habe ich aus Zeitung welche gemacht - in Form gefaltet. Es ist zwar ein Bisschen ein gebastel, aber es geht schon. Als Tipp: Damit die Seiten besser aneinander Kleben, habe ich sie mit Eigelb eingestrichen. Viel Vergnügen beim Basteln! Du bist jetzt ja schön früh dran, dann dürftest du im Frühling Profi sein, wenn du jetzt schon beginnst :-)

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  3. Hallo, habe gerade den Beitrag gesehen. Ist die Druckerschwärze, denn nicht giftig? Aussaattöpfli beiben doch im Boden, nicht wahr? Schaded das denn nicht den Pflanzen?
    Lg

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  4. Hmhh - wie wäre es mit dem Unterteil von diesen Eierpappen? Die nehme ich für solche Zwecke (das abgeschnittene Oberteil als Boden unten drunter), weil man sie später auch gut zerteilen kann. Oder sind Dir da die Mulden zu klein?

    Für die Anzucht von Tomaten- und Paprikapflänzchen verwende ich Halbliter-Joghurt-/ Buttermilch-Becher. Die haben den Vorteil, dass man da anfangs auch gut die dazugehörigen, durchsichtigen Deckel zur Herstellung eines günstigen Mikroklimas nutzen kann. Von den Bechern passen 6 Stk. in ein Mandarinenkistchen und sind dadurch gut händelbar, d.h. im Frühjahr auch mal schnell zum behutsamen Eingewöhnen vom Fensterbrett nach draußen gestellt.

    Letztens habe ich in einem Forum gelesen, dass da jemand für die Anzucht und zum Umsetzen von Pflänzchen mit langen empfindlichen Wurzeln solche Innen-Papphülsen von Toilettenpapierrollen hernimmt - auch keine schlechte Idee, wie ich finde ...

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  5. Hallo OSTHEXE. Ich finde die Idee mit dem Eierkarton toll! Dass ich da selber nicht drauf gekommen bin! Allerdings sind die Förmchen für ein paar Sämlinge schon etwas zu klein. Das mit dem Joghurt/Buttermilchbecher und dem Mikroklima hört sich interessant an. Aber ich schätze, den Becher wirst du kaum beim aussetzten mit vergraben, der ist ja aus Plastik. Nun gut, da habe ich ja schon einmal ein paar gute Ideen! Und evt. kann ich Marcels Idee mit der Zeitung und die mit den WC-Papierrollen verbinden, um einen Boden zu machen. Danke euch! Lg

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  6. @ jasi: Hallo jasi. Die Frage ist berechtigt, die hatte ich mir auch gestellt. Ich machte einige Nachforschungen bez. Druckerschwärze, aber ich fand nirgens Infos, die eine Giftigkeit bestätigt hätten. Ich gehe darum davon aus, dass die Druckerschwärze unbedenklich ist.
    @ OSTHEXE: Das mit den Eierkartons ist wirklich eine prima Idee, das habe ich auch schon gemacht. Allerdings kann man halt wirklich erst kurz vor dem Aussetzten in den Garten damit beginnen, weil sonst die Pflänzchen schnell zu gross sind für die kleinen Mulden im Eierkarton.
    LG, M

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  7. Hallo Petralu, *lach* - selbstverständlich grabe ich die Plastikbecher NICHT mit ein. Bis zu den Eisheiligen sind die aber von den Tomaten- oder Paprikapflanzen so gut durchwurzelt, dass sich der kompakte Inhalt (umgedreht gehalten) nach kurzem Klopfen auf den Boden problemlos herauslösen und prima einpflanzen lässt.

    Die Becher werden ausgewaschen und für's nächste Frühjahr verstaut - da ich meinen Joghurt selbermache besteht da nicht so viel Gelegenheit, an neue heranzukommen. Und im Bekanntenkreis nach Joghurtbechern zu betteln, kommt vielleicht nicht so gut ... zumal die meisten sicher ohnehin diese kleinen Fix-und-fertig-Becherchen mit irgendwas Fruchtähnlichem drin kaufen ...

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  8. Hallo Marcel,
    Du hast natürlich Recht: Für Pflanzen, die eine längere Vorkultur brauchen, ist das mit den Eierpappen nix. Momentan hab' ich da keine andere Lösung parat - bin ja noch eine Elevin, weil: Ich habe erst seit einem Monat eine "Sommerresidenz" (Balkon). Vorher hatte ich (ziemlich erfolgreich) 7 Fensterbretter bewirtschaftet, so mit Radieschen, Schnittsalat, allen möglichen Kräutern, 3 Meter Erdbeeren sowie jeweils 2 Tomaten- und 2 Paprikapflanzen. Diese Möglichkeit nutze ich natürlich auch weiterhin, denn so ein 4,5 qm Kleingarten ist schnell zugewuchert ...

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  9. Hallo Osthexe. Das hört sich an, als ob du ziemlich zugewuchert lebtest:-) Toll, das gefällt mir! Dann wünsche ich dir ganz viel freude an deinem Balkon! Ich finde es eine super Sache, so ein Balkongarten. Man hat das Gemüse gleich vor der Nase, man muss nicht einmal Stifel anziehen. Zudem muss man sein Gemüse nicht vor Schädlingen wie Schnecken und derlei verteidigen. Ein Schrebergarten ist für dich nie in Frage gekommen? Lg, Marcel

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  10. Hallo Petralu, ich nehme immer alte Kunststoff-Blumentöpfe und Pflanzerde. Einziger Nachteil ist, dass man sie nicht einfach in die Erde stecken, sondern den Topf vorher entfernen muss. Habe gute Erfahrung damit und die Töpfe kann man immer wieder verwenden.

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