Weniger Fleischkonsum ist vielleicht doch besser

  1. Ganz aktuell zum Pferdefleischskandal: man sollte vielleicht auf Fleisch, besonders minderwertiges Fleisch gut versteckt in Fertiggerichten, einfach verzichten. Aber wieviel Fleisch isst man eigentlich? Ist es viel oder ist es wenig? Dafür gibt es jetzt eine neue iPhone App, genannt FleischMeter. Ich habe sie geschrieben nicht um Geld zu verdienen, sondern um mehr Aufmerksamkeit auf unser Fleischkonsum zu richten. Probiert es aus: http://www.zukunftskind.de/fleischmeter

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  2. Hallo Anna

    ich habe zwar kein iPhone, aber nach diesem ganzen Pferdefleischskandal überlege ich, ob ich Vegetarierin werde:saddd: am wochenden habe ich mir spaghetti bolognese selbst gemacht und eigens dafür hackfleisch gekauft. das roch schon beim braten total komisch (war aber noch länger haltbar) und schmeckte auch nicht so wie gemischtes hackfleisch schmecken sollte! ich war derbe enttäuscht!

    Zu deiner Frage: Wie viel Fleisch isst man eigentlich? kann ich nur von mir sprechen: ich esse vllt 1-2mal die woche fleisch. werde es aber wohl noch mal reduzieren... oder ganz drauf verzichten...:sadface:

    LG Ina

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  3. Hallo

    Also ich weiss nicht, ob man eine App braucht, um sein Fleischkonsum einschätzen zu können??? Ich hab das auch so gut im Blick. 1-2 mal die Woche ist glaube ich nicht zu oft. Der Körper braucht eine ausgewogene Ernährung und dazu gehört auch Fleisch. Oder wie meine Oma immer sagt: Alles in Massen essen, dann bleibt man gesund!

    Gruss Schneidi

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  4. Ich bin der Meinung, dass wir die aktuellen Ereignisse nicht als Pferdefleischskandal abtun sollten. Das ist ein ganz hinterhältiger Etikettenschwindel und damit etwas ganz anderes. Normalerweise ist Pferdefleisch auch kein minderwertiges Fleisch sondern hochwertig und auch teurer als Rind.
    Zum Fleischkonsum selbst: Ich finde, dass jedes Gramm Fleisch weniger gut für das Klima ist, da je nach Fleischsorte das 5 bis x-fache an Kalorien für die Produktion verbraucht wird als bei Obst und Gemüse. Oder um es etwas einzuschränken: Die Tiere müssen das 5- 15fache an Gemüsekalorien zu sich nehmen um eine Fleischkalorie zu produzieren. Abgesehen davon finde ich die Art und Weise wie wir Fleisch produzieren beschämend und nicht notwendig.
    Hoffentlich wird Dein FleischMeter erfolgreich und „füttert“ die Menschen auch mit Hintergrundinfos zum Fleischkonsum…
    Mangels iPhone kann ich sie leider nicht testen…
    LG
    Andreas

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  5. Die Tierhaltung finde ich auch grausam! Ich frage mich wie viel Einfluss die Haltung auf das Fleisch der Tiere ausmacht. Als überzeugte Veganerin kann und will das nicht testen, aber ich denke doch, dass das eine Rolle spielt.

    Wenn man umbedingt Fleisch essen will, sollte das wirklich nicht täglich sein. Der Fleischkonsum ist viel zu hoch!

    Liebe Grüsse

    Tamina

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  6. Hallo

    Ich bin auch dafür, dass man weniger Fleisch zu sich nimmt. Die Massentierhaltung kann nicht gut sein, weder für Mensch und schon gar nicht für Tier. Neulich habe ich einen Bereicht über einen Bio-Bauernhof gesehen und mir ist das Blut in den Adern gefroren! Die Hühner, die dort gehalten wurden sahen echt erbärmlich aus! Teilweise ist nicht einmal Bio-Fleisch gut, geschweigedenn BIO!

    Man muss echt aufpassen und die Fleischprodukte müssen besser kontrolliert werden. Ich glaube wenn wir alle das Tier, das wir auf dem Teller haben lebend gesehen hätten, würden wir das Fleisch oft nicht essen wollen!

    Liebe Grüsse

    Eli

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  7. Eine bewusstere Ernährung könnte helfen den übermässigen Fleischkonsum einzudämmen. Studien belegen, das vor allem rotes Fleisch (also Rind, Schwein und Pferd) in grösseren Mengen schlecht für unsere Gesundheit ist.

    Früher gab es auch nur einmal die Woche Fleisch und zwar den Sonntagsbraten am Sonntag. Das hat doch auch gut geklappt :wink:

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  8. Hallo Petralu, da muss ich Dir ein wenig widersprechen.
    Das früher, welches du meinst ist recht kurz gegriffen. Wenn man weiter in die Vergangenheit geht, dann findet sich alles. Von 0% bis 100% Fleischanteil in der Nahrung lässt sich je nach Kultur alles finden. Das ist ja auch das Erfolgsgeheimnis des Menschen, dass er sich so toll anpassen und jede Nische besetzen kann.
    Da es aber früher zu jeder Zeit weniger Menschen gab war das nicht weiter tragisch...
    Für heute würde ich sagen, dass die Menschen in einer Welt voller (vermeintlichem) Überfluss zurecht kommen müssen. Meiner Meinung nach gilt es daher sich wieder anzupassen und daher zum Wohl unseres Lebensraumes zu verzichten.
    LG Andreas

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  9. Ja, dieser Meinung bin ich auch! Aber wie soll man die Allgemeinheit dazu bewegen?

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  10. Gute Frage, nächste Frage. :)
    Ich würde sagen: Durch Vorbildwirkung. Und hoffen, dass es möglichst viele nachmachen. Als Marketingtipp: Zielgruppe sind Frauen: Ca. 80% der Konsumentscheidungen in der "entwickelten" Welt werden durch Frauen getroffen.
    :wink:

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