Tipp für gutes Olivenöl?

  1. Mir reicht das von Bertolli vollkommen aus. Schmeckt mir persönlich gut und negative Schlagzeilen gibt es ja immer. Von daher alles gut.

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  2. Wir gehen jedes Jahr nach Italien zu verwandten und nehmen da immer 30 Liter Öl mit. Das reicht mir fürs Jahr.

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  3. Hallo Gloriaa,


    ein ,,gutes Olivenöl`` sollte in erster Linie das Olivenöl sein, das einem persönlich am besten schmeckt, denn hauptsächlich möchte man damit ja seine Speisen verfeinern. Ich denke, wer schon einmal das Olivenöl aus dem Discounter für 3 bis 5 Euro und ein richtig ,,edles`` Olivenöl aus dem Feinkostlädchen für den vier- bis siebenfachen Preis probiert hat, der kennt den feinen Unterschied. Ich selbst arbeite in der Gastronomie und liebe es, so richtig zu genießen. Dazu gehört eben nicht nur ein guter Wein, sondern inzwischen auch das richtige Olivenöl.
    ABER: Guter Geschmack sollte auch ehrlicher Geschmack sein!
    Um das beste Olivenöl im Supermarktregal zu finden, hat die EU-Kommission eigentlich vor langer Zeit einmal die Güteklassen erfunden :) Danke liebe EU-Kommission. Die erste und somit beste Güteklasse ist ,,nativ extra`` oder auch ,,extra vergine``. Diese ist auf dem Etikett verzeichnet, gleich über der schönen toskanischen Landschaft und neben der italienischen Flagge.
    Nun zum Problem:
    Selbst hinter der höchsten Güteklasse kann sich ggf. eine gepanschte Olivenöl Cúveè verstecken, belastet mit teilweise krebserregenden Schadstoffen. Die Oliven kommen evtl. auch nicht aus Italien - wenn sie überhaupt europäisches Land sehen konnten. Deshalb ist es immer gut darauf zu achten, was man tatsächlich kauft (s.u.).
    Sehr interessant ist hier ein Beitrag von ARD, wo gezeigt wird, wie leicht ein raffiniertes Lampantöl (ranziges Öl) bearbeitet werden kann und tatsächlich die Qualitätsauszeichnung ,,nativ extra`` erhält:


    [url=http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/vorsicht-verbraucherfalle/qualitaetsschwindel-bei-olivenoel-100.html]http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/vorsicht-verbraucherfalle/qualitaetsschwindel-bei-olivenoel-100.html[/url]


    Um auf die Frage zum ,,guten Olivenöl´´ zurückzukommen:

    1.) Es sollte fruchtig, herb und leicht scharf schmecken.
    2.) Es sollte kaltgepresst sein (für Erhalt der Vitamine)
    3.) Du solltest den Hersteller und die Herkunft dem Etikett entnehmen können.
    4.) Ein gutes Olivenöl, das fair, nachhaltig und seriös produziert wird, kann nicht billig sein.
    5.) Peroxidzahl (maximal 20 meq O2/kg, je niedriger desto besser) und Säuregrad (max. 0,8 mgKOH/kg) beachten, ist bei guten Ölen angegeben (sagt aus über die Frische und Qualität der Olive zur Ernte)


    Ein gutes Beispiel, das übrigens echt lecker ist:


    https://www.artefakt-austria.eu/olivenoel-nativ-extra/mild/bio-no-29-kreta



    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen :)

    editiert am 8.09.17 um 11:11
    Grund: Formatierung


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  4. Die Unterschiede sind da enorm!

    Oft sind die Öle mit Mineralöl gestreckt und sind eher gesundheitsschädigend als -fördernd. Ich investiere lieber etwas mehr Geld in die Sachen, die ich in meinen Körper packe und bin mir dann sicher, dass ich keinen Schaden davontrage. Ich musste mich selber da etwas reinlesen aber ich habe auf der Website von https://www.aristos-olivenoel.de/ einige Informationen gefunden, die mir bei der Auswahl und dem Know-How hinter der Auswahl eines guten Olivenöls wirklicj geholfen haben. Da werden die Kriterien von gutem Olivenöl erklärt und was welcher Begriff denn genau bedeutet, erläutert.

    LG!

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  5. Ich kann mich meinen Vorrednern hier nur anschließen. Meiner Meinung nach gibt es gravierende Unterschiede, was die Qualität von Olivenöl betrifft.

    Selbstverständlich sollte der persönliche Geschmack des Speiseöls dabei im Vordergrund stehen. Daher solltest du am besten einfach verschiedene Olivenöle ausprobieren und nach deinen Präferenzen entscheiden.

    Wie jedoch auch zuvor bereits angesprochen, kannst du dir vor dem Geschmackstest bereits durch einige Faktoren die Vorauswahl stark einschränken. Hierzu zählen insbesondere, dass du dich für ein Olivenöl entscheidest, welches im Kaltpressverfahren hergestellt wurde.

    Falls du dir noch etwas unsicher bist, kannst du dich diesbezüglich in einem Feinkostladen um die Ecke beraten lassen. Eine weitere sehr gute Möglichkeit, wie oben auch bereits angesprochen und wie ich es auch handhabe, ist, sich aus dem Italienurlaub einen Kanister voll Olivenöl mitzunehmen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn man dann vor Ort den Hersteller kennt ;)

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