Einfacher bewusst Einkaufen?

  1. Jeder weiß, wie anstrengend und zeitaufwendig es ist, einen bewussten Konsum zu verwirklichen. Vor dieser Problematik stehen derzeit viele Menschen, von denen nur ein Bruchteil hier vertreten ist.
    Folgende Idee ist, einen regionalen Einkaufsführer zu gestalten. Dieser ist für jeden kostenlos zu benutzen und personalisierbar, je nach Standort und Präferenzen.

    Konkret sähe das so aus: Eine Internetseite listet möglichst viele Produkte von möglichst vielen Händlern auf. Soweit gleicht das Prinzip unzähligen (sehr erfolgreichen) Preisvergleichsseiten. Doch nicht der Preis steht hier im Vordergrund, sondern die Bewertung des Produktes nach Maßstäben der Nachhaltigkeit, ökologischer und moralischer Vertretbarkeit.
    Ein weiterer Unterschied zum Preisvergleich ist, dass nicht nur einzelne Artikel vom Verbraucher recherchiert werden, sondern eine komplette Einkaufsliste zusammengestellt werden kann. Hier hat die Nutzerfreundlichkeit oberste Priorität, denn ähnliche Dienste existieren bereits. Eine Smartphoneapp wäre sinnvoll, vorallem unter dem Gesichtspunkt der Mobilität beim Einkaufen selber.
    Natürlich stellt sich die entscheidende Frage, wie alle Produkte der örtlichen Händler auf diese Art und Weise gelistet werden können. ansätze wären hierbei die Bildung einer aktiven Community und/oder die Zusammenarbeit mit daran interessierten Händler. Grundsätzlich gilt: Je erfolgreicher das Konzept, desto besser die Dienstleistung!

    Rückmeldung bezüglich der Machbarkeit, Weiterentwicklung, Kritik und Bedarf an dieser Idee sind erwünscht.

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  2. Das hört sich meiner Meinung nach richtig gut an. Ich fände sowohl eine solche Website als auch die komprimierte App dazu sehr hilfreich.

    Wenn man zum einen erfahren könnte, welche Produkte eine gute und vor allem nachhaltige Alternative zu konventionellen Konsumgütern sind und zum anderen auch gleich erfährt, wo diese in der näheren Umgebung zu haben sind (Auflistung von Onlineshops, die das Produkt führen, wäre auch praktisch), dann wäre das doch ein super Einkaufsführer für den bewussten Konsumenten! Her damit :smile: !

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  3. Das finde ich eine gute und wichtige Idee. Ich selber brüte auch schon einige Zeit an einem ähnlichen Konzept und bin froh zu hören, dass auch bei anderen einen solchen Bedarf besteht. Ich sehe das grösste Problem überhaupt in der Frage: Was sind die Kriterien für Moral? Man müsste da eine klare Guideline erstellen (Transportwege, Produktionsweise, Materialien, etc.).

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  4. Die Idee ist echt nicht schlecht so ... ich selber kaufe aber auch möglichst immer nur das ein was man wirklich braucht und verbraucht und es klappt eigentlich ganz gut, gerade bei Lebensmitteln. :wink:

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  5. Ja, Bei Lebensmitteln passe ich auch am intensivsten auf. Ist auch viel passiert in diesem Bereich, in Sachen Sortiment, Labeling etc. der nächste Bereich sollte meiner Meinung nach die Kosmetik und Medis sein. Das ist beängstigend, wenn man sieht und hört, was in dieser Industrie passiert. Und gleichzeitig werden wahnsinnig viele Kosmetika konsumiert...

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