Wie am besten Energie sparen?

  1. Sorry, aber WIE BESCHEUERT ist dieser Tipp denn? Die Fragestellerin hat nach VERNÜNFTIGEN ENERGIESPARTIPPS gefragt!

    Also, wenn man schon bei Kindern anfangen will, dann könnte ein Kommentar wie folgt lauten:

    DAS BABY STILLEN UND AUF KÜNSTLICHE SÄUGLINGSNAHRUNG VERZICHTEN
    Gemäss Empfehlungen von WHO und UNICEF sollten Babies 6 Monate voll- und bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr teilgestillt werden, darüber hinaus, solange Mutter und Kind es wünschen. Damit spart man die Energie für die Produktion künstlicher Babynahrung, fürs Zubereiten der Fläschchen sowie fürs Sterilisieren des Zubehörs. Ausserdem ist es das Gesündeste für Baby & Mami und schont auch noch den Geldbeutel.

    Gleiches gilt für Beikost - wenn man vorhersehend kocht, ohne Gewürze, und dann die Kost mit der Gabel oder ähnlichem (manuellem) Gerät zerkleinert, kann Baby von Anfang an vom Familientisch mitessen und man kann auf Gläschenkost getrost verzichten.

    STOFFWINDELN VERWENDEN
    Obwohl sich auch hier die Geister wieder scheiden... Es gibt zig Hochrechnungen, die den Verbrauch an Wegwerf- und Stoffwindeln vergleichen. Sinnvoll wäre es z.B., wenn man einen Windelservice zur Reinigung nutzen kann, der mit einem Elektroauto ausliefert, oder aber seine Kinder kurz nacheinander bekommt, so dass sich die Anschaffung und das Waschen der Windeln lohnen. Am Nachhaltigsten wäre die "Windelfrei" Erziehung, die z.B. in China praktiziert wird, aber auch von einigen ökologisch und nachhaltig eingestellten Eltern in Europa.

    AUF ELEKTRISCHE UND ELEKTRONISCHE SPIELZEUGE VERZICHTEN
    Lieber die gute alte Holzrassel als laute, elektrische Belustigungszentren oder Kunststoffspielzeug.

    So lassen sich selbst im Kleinen viele gute Energiesparpotentiale finden!!



    Liebe Besserwisserin, SO sieht ein Tipp aus!

    Ich kann es nicht fassen, dass die Mehrheit hier das auch noch GUT findet....kopfschüttel

    LG Lieschen

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  2. Also mein Tipp wäre an kalten Tagen nicht nur in einem Raum die Heizung voll aufzudrehen und in den anderen nur gering. Besser ist es wenn du versuchst in der ganzen Wohnung oder zu mindest im Wohnzimmer, Küche und Bad ( eben den Zimmern die man oft nutzt) die selbe Temperatur zu haben. Es wurde woll mal festgestellt, dass das effizienter und energisparender ist. Persönlicher Tipp ist am Morgen die Heizung ausmachen und dann alle Fenster auf, so ca 5min und dann wieder zu machen und die Heizung auf mittlere Stuffe. Im Raum ist dann frische Luft und nach 10min ist es auch angenehm warm.

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  3. Hallo E.Würth

    Ich bin ziemlich pessimistisch und denke, dass wir die Klimaerwärmung leider nicht mehr rechtzeitig bremsen können (2 Grad Ziel), weil:
    1997 wurde das Kyotoprotokoll (Senkung des CO2 Ausstosses) verabschiedet, aber praktisch nur von Staaten die sich unfreiwillig Deindustrialisierten (Ostblock) eingehalten. In den meisten Staaten (auch CH) stieg der CO2 Ausstoss trotzdem. Strengere Nachfolgeregelungen waren und sind chancenlos.
    Die Situation ist momentan blockiert und es sieht auch nicht so aus als ob bald ein Durchbruch geschehen könnte. Da nach einer Internationalen Einigung nationale Parlamente Zeit brauchen um Gesetze zu machen und danach Industrie und Private Zeit für deren Umsetzung, halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass der Globale CO2 Ausstoss in den nächsten 20 Jahren sinken wird. Schlussendlich bleibt uns vermutlich nur die Anpassung, welche sehr aufwändig und teuer sein dürfte.
    Dass wir (auf breiter Basis) die Probleme heute rascher erfahren als unsere Eltern sehe ich auch so, besser machen wir es, meiner Meinung nach, leider nicht. Statt dass wir bei den grossen CO2 Erzeugern (Verkehr und Heizungen) etwas substanzielles machen, handeln wir vor allem symbolisch (Wasserspardüsen und Solarladegerät fürs Natel). Unsere Eltern konnten Ozonloch und Waldsterben rasch mit relativ einfachen Mitteln (FCKW verbot und Abgasnormen) verhindern. Da der Erdölprodukte für sehr vieles (Verkehr, Heizung, Strom) benötigt werden und ein nachhaltiges ersetzen sehr aufwändig und teuer ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir genügend schnell erfolgreich sind. Auch halte ich unsere Kinder nicht für so genial, dass sie sich Energieknappheit und dem neuen Klima, friedlich ohne erhebliche Verluste anpassen können.

    Liebe Grüsse

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  4. Hallo Lieschen

    Meine Überlegung dabei ist, dass Kinder auch während dem ganzen leben Energie und Ressourcen brauchen werden. Da mehr für jeden einzelnen Menschen übrig ist, wenn weniger Menschen auf der Erde leben, finde ich FREIWILLIGE Geburten Kontrolle ein zentraler Punkt.

    Da ich dies für selbstverständlich halte, habe ich nicht extra erwähnt, dass ich niemandem vorschreiben möchte wie er/sie zu leben hat. Meine Tipps sollten als grobe Orientierung und Inspiration gedacht sein.

    Meiner Meinung nach sind sowohl die vielen kleinen Energiespartipps (z.B. die von Dir genannten), als auch grobe allgemeine Tipps nützlich, wenn mensch nachhaltiger leben möchte.

    Liebe Grüsse

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  5. Ich finde, durch ein Internet-fähiges Smartphone kann man auch gut Energie sparen. Seitdem ich eines besitze, schalte ich den Computer nicht mehr so oft an und spare Strom. Natürlich sollte es eines sein, dass eine lange Akkulaufzeit hat. Sonst hat man ja wieder denselben Effekt. Aber um einen Handyakku aufzuladen benötigt man meines Wissens auch weniger Strom als bei der Aufladung eines Laptops.

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  6. Was haltet Ihr eigentlich von der Reduzierung der Wattzahlen für Staubsauger, die von der EU Kommission beschlossen wurde?

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  7. Das ist im Grunde eine sehr gute Idee, 2000+ W sind immens. Bloss, ob jeder Hersteller das schafft?
    Ich habe mir extra zum Stromsparen einen Vorw*rk Staubsauger geholt, der braucht nur 250 W und macht den Teppich auch blitzblank :wink:
    Das wäre ein kleiner Tippfür die Zeit, bis die eventuell neue Richtlinie greift...

    PS: Muss ja kein neuer sein, ein generalüberholter tut's auch und ist erschwinglich!

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  8. Also, bei mir verhält es sich so:
    -technische Geräte nicht nur ausstellen, sonder nach Gebrauch von Netz trennen.
    -WLAN Router AUS nach Gebrauch.
    -Wasseruhr im Auge behalten
    -Wäsche nur im Eco-Modus waschen
    -Kühlschrank stets gefüllt halten oder bei schwindenem Lebensmittelinhalt mit Wasserflaschen auffüllen, denn ein voller Kühlschrank verbraucht weitaus weniger Energie
    -Nur E-Geräte mit der Klasse A++ kaufen
    -Aussenbeleuchtung nur mit Solar-panellights, welche sich tagsüber aufladen und nachts leuchten
    -Nur wenn unbedingt nötig heizen
    -Licht aus ,selbst wenn ich den raum nur kurz verlasse
    -LED´s verwenden

    Das sind meine To-Do´s zum Energiesparen.

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  9. Hallo Petra

    jetzt habe ich eine flammende Rede geschrieben und alles war weg beim Senden.:mad:

    Wir haben zwei Kinder und lieben Sie über alles. Nie wären wir auf die Idee gekommen Ihnen gute Nahrung wie Schoppenpulver oder Fleisch zu verweigern.

    Für mich ist das Ökofaschischmus. Alle gleichschalten und andersartiges ausmerzen (sogar seine eigenen Kinder).

    Für mich ist die Frage falsch gestellt, sie sollte eher heissen, wie kann man mehr im Einklang mit der Natur leben. Dabei spielt für mich zwei Elemente eine Zentrale Rolle:
    - Energie nachhaltig Erzeugen (die Sonne liefert genug davon).
    - Energie sparen, soweit es unser Leben nicht zu stark einschränkt (muss nicht jedes Jahr nach Australien in die Ferien fliegen, Strom sparen, Wärmedämmung sparen,...)
    - Unnötigen Konsum verzichten (meine Notebooks und Server kaufe ich mit 3-5 Jahresgarantie, Handy erst neu kaufen wenn es nicht mehr geht).

    Es gibt für jeden eine individuelle Lösung. Geh mal nach Spreitenbach in die Umweltarena, meine Herren, dort kann man E-Autos wie den neuen BMW probefahren! Familien sind noch bis morgen mit reduziertem Eintritt. Altes Handy mitbringen, dann kommt man gratis rein (swisscomm)
    http://www.umweltarena.ch/fuhrungen/uebersicht/

    Ich bin sicher, dass die Menschheit dank neuer Technologien überleben wird. Es ist nur wichtig die Verhinderer zu umgehen.

    Das Ozonloch z.B. schliesst sich nach neuesten Erkenntnissen wieder, die Bäume sind auch nicht alle gestorben wegen bleifreiem Benzin und Kat.

    Persönlich sehe ich die Zukunft in der Solarenergie. Wir haben eine Solarthermieanlage für das Warmwasser mit Gasheizung. Auch haben wir zwei PV Solaranlagen mit 21 und 2kWp. Wir hatten 2011 sehr sehr sehr viel Ärger mit dem E-Werk.
    http://solarlobby.ch/drupal/node/42
    Daraufhin habe ich meine 9kWp Anlage auf 21kWp erweitert und dem BFE, ELCOM (Aufsichtbehörde E-Werke), swissgrid, swisssolar, Gemeinde geschrieben. Mittlerweile ist alles viel einfacher, es braucht nicht mal eine Baubewilligung, Einmalvergütung soll zügig ausgezahlt werden (wobei swissgrid natürlich unfähig ist die vielen Gesuche zeitgerecht zu bearbeiten).

    Strom ist eine sehr hochwertige Energie, leider sind die Speichermöglichkeiten noch begrenzt. Konventionell speichert man Strom in Pumpspeicherkraftwerken. Es kommen aber immer mehr Batterielösungen, man kann sogar den Strom in Gas umwandeln und für den Winter speichern. Darin liegt die Zukunft. Wenn wir nun noch damit Auto fahren, dann haben wir bald zuwenig CO2 in der Luft um Methangas aus Strom zu erzeugen ;-).
    Schaut mal in unserem Blog vorbei, gerade aktuell ein Film zu dem Thema http://www.solar-komplett.ch/newsblog_solarkomplett

    Es hat sich um die PV Anlagen eine ganze Industrie gebildet. Die E-Werke verkaufen überteuerten Solarstrom (an Börse kauft man den HKN für 2Rappen / kWh, dem Konsumenten verkauft man ihn für 65 Rappen wie z.B. die EWZ, mit 40 Rappen profit pro kWh) an die Umweltbewussten Konsumenten, die Installateure rechnen mit 50% und mehr Marge beim Bau der Solaranlagen, swissgrid bervorzugt die grossen PV Anlagen bauer...

    Leider werden deshalb in der Schweiz von privaten PV Anlagen nur zögerlich gebaut, das liegt aber auch an der schlechten Förderung (naja swissgrid gehört halt den grossen E-Werken, wer sägt schon den Ast ab, auf dem man sitzt).

    Ich habe meine Anlage 2011 selber gebaut, ich bin promovierter Elektroingenieur, aber das muss man nicht sein.
    Man kann eine Solaranlage mit etwas Unterstützung günstig selber bauen. Schaut mal bei uns rein. Dabei ist es mir ein Anliegen, dass man hochwertige Komponenten verbaut, denn eine Solaranlage sollte mindestens 25 Jahre bestehen.
    http://www.solar-komplett.ch/solaranlage_selber_bauen

    Den Strom kann man selber brauchen und den Überschuss ins Netz einspeisen. Das Strommännli erklärt es einfach.
    http://www.solar-komplett.ch/stromerklaert

    Gruss Dani

    editiert am 16.08.14 um 12:12
    Grund: falscher Link


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  10. Also ich finde @swissEmbeddeds Beitrag bis jetzt mit Abstand den interessantesten! Wie gross muss den so eine Anlage sein, damit man was davon hat und vielleicht auch heizen kann?

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