Fair-fish: Nur 1x Fisch im Monat, Meer gibt's nicht her

Die Organisation fair-fish macht auf die problematische Entwicklung der Fischbestände aufmerksam. Mit ihrer Aktion «Nur 1x pro Monat Fisch, Meer gibt’s nicht her» sagt sie dem Konsument konkret, wie er sein Essensverhalten anpassen könnte.

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Fair-fish: Appelliert für nachhaltigen Fischkonsum, Fotoquelle: www.natur.ch
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Gemäss einer Studie von europäischen und amerikanischen Wissenschaftlern sind im Jahr 2048 die Fischbestände der heute genützten Arten komplett aufgebraucht. Dies hätte grössere Folgen für die Umwelt und den Menschen. Unter anderem würde die Biodiversität in den Meeren abnehmen, eine Lücke in der Nahrungsmittelkette entstehen oder in der ärmeren Ländern ein Grossteil Proteinversorgung fehlen.

Als Massnahme gegen die Überfischung der Meere entstehen immer mehr Fischzuchten. Diese sind aber keine wirkliche Alternativen, da in den Zuchten meistens mit Fischmehl gefuttert wird, welches mit herkömmlichem Fischfang gewonnen wird. Gegen die Leerfischung der Meere kann auch der Konsument seinen Teil beitragen. Die konsequenteste Haltung wäre keinen Fisch mehr zu essen. fair-fish empfiehlt deshalb nicht mehr als einmal im Monat Fisch zu essen.

An der NATUR 2011, der jährlichen Messe für Nachhaltigkeit in Basel, präsentierte sich die Organisation fair-fish auf dem «Markt der Zukunft». Zusammen mit 14 weiteren jungen Einzelpersonen, Organisationen sowie Start-Up-Unternehmen stellte sie sich dort der breiten Öffentlichkeit vor.

Neben der Sensibilisierung des Konsumenten, setzt sich fair-fish für den Tierschutz, nachhaltige Fangmethoden und einen fairen Handel im Fischereigewerbe ein. Mehr Informationen zu fair-fish finden Sie unter www.fair-fish.ch.

Quelle: www.fair-fish.ch, Text: Marco Stocker