5 gute Gründe, weshalb Hirse ein ideales Superfood ist

Quinoa, Amaranth und Chia können uns gern haben – wir essen lieber Hirse. Warum das Getreide im Vergleich ein besseres Superfood ist, lesen Sie hier.

Hirse: So gesund ist das heimische Getreide
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Bei den gesunden Inhaltsstoffen kann Hirse zum grossen Teil durchaus mit trendigem Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa mithalten. Dazu hat das Superfood aber noch weitere Vorteile. Das sind die wichtigsten Gründe für mehr Hirse:  

1. Hirse hält Haare, Haut und Nägel gesund

Im Gegensatz zu anderen Getreiden, hat Hirse einen relativ hohen Anteil an Silizium, das besser bekannt als Kieselsäure ist. Dieser Inhaltsstoff ist ein wertvoller Baustein für schöne Haare, Haut und Nägel.

 Das heimische Getreide gewinnt beim Transport

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Zwar hat trotzdem beispielsweise Quinoa einen höheren Anteil dieser Zutat, jedoch kann Hirse damit ebenfalls punkten und hat noch weitere Vorteile.

2. Das heimische Getreide gewinnt beim Transport

Im Gegensatz zu den anderen genannten Superfoods gedeiht Hirse bestens und weitreichend in der Schweiz. Zwar gibt es auch erste Versuche, Amaranth und Quinoa hier anzubauen, jedoch stammen sie eigentlich und überwiegend aus weit entfernten Ländern.

Hirse kann dagegen überall dort angebaut werden, wo auch Mais wächst, den wir im Sommer auch von heimischen Feldern bekommen. Im Detailhandel ist Schweizer Hirse mit Knospe-Bio-Zertifikat erhältlich.

 

3. Hirse liefert wichtige Vitamine und Mineralien

Durch viel Vitamine C, B und E unterstützt das Getreide die Versorgung mit essentiellen Vitalstoffen. Gerade das Vitamin E ist dabei ein wichtiger Bestandteil, da es eine antioxidative Wirkung hat und nur in wenigen Lebensmitteln ausreichend enthalten ist.

Dazu bringt die gesunde Hirse jede Menge Mineralien mit sich, wie auch die anderen genannten Superfoods. So enthält das Korn etwa Eisen, Magnesium und Phosphor.

4. Das kleine Korn schmeckt in Müesli und Suppe

Hirse ist ein besonders vielseitiges Lebensmittel. Von der Suppe, über den Auflauf, bis hin zum feinen Dessert oder dem Müesli am Morgen, können Sie mit dem Getreide selber machen.

Hirse hält Haare, Haut und Nägel gesund

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Das Superfood sollten Sie nur gekocht oder eingeweicht essen, da es im rohen Zustand Blausäure enthält. Um es als Beilage, im Auflauf oder als Reisersatz zu verwenden, kochen Sie das Getreide circa 10 Minuten lang in Wasser oder Bouillon. 

Abgekühlt schmeckt die Hirse auch im Salat gut. Ebenfalls als kalte Variante können Sie die Hirse ins Müsli mischen, lassen Sie das Getreide dafür 15 Minuten in Milch einweichen.  

5. Hirse eignet sich zur glutenfreien Ernährung

Im Gegensatz zu vielen anderen Getreiden enthält Hirse kein Gluten. Gerade wer unter Zöliakie leidet und deshalb beispielsweise auf Weizen, Dinkel oder Hafer verzichten muss, kann das kleine Korn bestens in den Ernährungsplan mit aufnehmen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann im Mai 2018