Warum Sie unbedingt mal schwarzen Reis probieren sollten

«Riso venere» ist eine feine Alternative zum üblichen Reis und dabei noch richtig gesund. Wir zeigen, was den schwarzen Reis so anders macht und zu welchen Rezepten er passt.

Schwarzer Reis: Warum er so gesund ist und wie ihn zubereiten
Foto: © nata_vkusidey / iStock / Thinkstock

In China wird die aromatische Sorte schon lange angebaut. Zu uns nach Europa kommt er seit einigen Jahren jedoch nur langsam. Erste Anbaugebiete im nahen Italien und Frankreich setzen aber bereits auf schwarzen Reis. 

Anders als andere Reissorten macht das dunkle Korn nicht nur seine Farbe. Schwarzer Reis hat auch einen speziellen, nussigen Geschmack. Da es sich um einen Vollkornreis handelt, enthält er zudem vergleichsweise viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Dabei ist die schwarze Sorte nicht ganz so kernig wie verwandter Naturreis oder der rote Camargue-Reis.

Was schwarzen Reis so gesund macht

Reis zählt generell zu den eher gesunden Lebensmitteln. Er ist fettarm und hat mit etwa 350 Kalorien auf 100 Gramm ungekochtes Korn kein Potenzial als Dickmacher.

Speziell schwarzer Reis hat mit 10 Prozent auch einen sehr hohen Anteil an Eiweiss und liefert jede Menge Ballaststoffe. Das volle Korn  enthält zudem Mineralien wie Eisen, Mangan, Zink, Phosphor und Magnesium. Dazu versorgt schwarzer Reis uns mit dem sonst eher seltenen Vitamin B 9 und dem Hautvitamin E sowie dem Antioxidanz Carotin, das unsere Zellen schützt.

Schwarzer Reis macht sich auch im Salat richtig fein.

Schwarzer Reis macht sich im Salat richtig fein. Foto: © nata_vkusidey / iStock / Thinkstock

Im Rahmen einer auch sonst gesunden Ernährung soll schwarzer Reis laut US-Forschern zudem das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Alzheimer, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder einen zu hohen Cholesterinspiegel senken.

Chronische Erkrankungen wie Asthma würden durch seine regelmässige Einnahme gemildert. Und schwarzer Reis soll entzündungshemmend wirken.

Wie Sie schwarzen Reis am besten zubereiten

Schwarzer Reis wird erst nach dem Kochen so richtig dunkel von lila bis schwarz. Roh ist er meist braun gefärbt. Zubereiten können Sie ihn einfach wie auch weissen oder Naturreis. Dazu nehmen Sie die beliebige Menge Reis, waschen diesen gründlich aus. Anschliessend in einen Topf geben zusammen mit der 2.5-fachen Menge an Wasser.

Selbst zu Desserts passt Schwarzer Reis bestens.

Mit Milch oder Joghurt und Mango wird schwarzer Reis zum feinen Dessert. Foto: © nata_vkusidey / iStock / Thinkstock

Etwas Salz dazu, Deckel drauf und aufkochen. Dann auf mittlere Stufe hinunterstellen und 40-60 Minuten lang köcheln lassen, bis der Reis gar ist.

Was seine Begleiter auf dem Teller angeht, ist schwarzer Reis vielseitig einsetzbar. Er macht sich im würzigen Risotto ebenso gut wie im Salat oder auch als Dessert.

6 Reissorten und wie gesund sie sind

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Basmatireis als Beilage zu Curries

Basmatireis

Basmatireis stammt vor allem aus den nördlichen Gebieten Indiens und gehört zur Sorte Langkornreis. Basmatireis hat einen leicht erdigen Geschmack. Da bei der Verarbeitung seine Schale entfernt wird, besitzt er weniger Vitamine oder Mineralien. Auch gekocht hat Basmati eine körnige Konsistenz und bleibt leicht und locker. Er wird hauptsächlich als Beilage zu fernöstlichen Gerichten wie indischen Curries oder als Reispfanne gegessen. Foto: © Karisssa / iStock / Getty Images Plus

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Warum schwarzer Reis auch das Korn der Kaiser ist

Früher war schwarzer Reis sehr selten und wurde einst in China auch der verbotene Reis genannt. Der Grund: Nur der chinesische Kaiser durfte ihn essen.

Der Legende nach soll er besonders intelligent werden lassen. Angeblich kam der Kaiser etwa erst darauf, die Chinesische Mauer zu bauen, nachdem er den Reis gegessen hatte. Die Mauer ist mit fast 9‘000 Kilometern Länge das grösste Bauwerk der Welt.

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