Bio-Weihnachts-Guetzli: Tipps und Rezepte für gesünderes Naschen

Mailänderli, Brunsli, Zimtsterne - Weihnachten ohne die typischen Schweizer Weihnachtsguetzli wäre unvorstellbar. Die süsse Naschversuchung muss aber nicht unbedingt ungesund sein. Lesen Sie hier, wie Sie selbst leckere Bio-Guetzli backen können.

Industriell hergestellte Weihnachtsguetzli sind oft ungesund.
Weihnachtsguetzli von industriellen Herstellern sind oft fettiger und ungesünder als selbstgebackene. Foto: Viktor Fischer, iStock, Thinkstock
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Für Gebäckhersteller ist Weihnachten wohl die lukrativste Zeit des Jahres. Denn wer will in der Adventszeit und während der schönen Bescherung schon auf Weihnachtsguetzli verzichten? Wer inmitten des Weihnachtsstresses nicht dazu kommt, selber zu backen, greift zu industriell hergestellten Keksen. Diese Klassiker enthalten oft nicht nur viel Fett und Zucker, sondern auch künstliche Zusatzstoffe, welche die Kekse zu ungesunden Naschfallen machen.

Selbst backen bringt also viele Vorteile mit sich. Nicht nur kommt dabei richtig schöne Adventsstimmung auf, Sie können auch selbst bestimmen, was in die Backmischung Ihrer leckeren Bio-Kekse gehört. Im Volksgaumen sind Bio-Kekse als staubtrocken und langweilig bekannt, das muss aber überhaupt nicht sein. Mit wenigen kleinen Änderungen an der Zutatenliste der herkömmlichen Weihnachtsguetzli können Sie selbst die beliebtesten Klassiker viel gesunder zubereiten.

Tipps für das Backen der Bio-Weihnachtsguetzli

Wichtig für Bio-Kekse ist zuallererst die Frische der Zutaten. Brauchen Sie Früchte, sollten sie möglichst frisch sein. Eier, Milch und Mehl am besten direkt vom Bio-Bauer beziehen oder auch im Bio-Laden aus regionalem Anbau.

Herkömmliches Weizenmehl können Sie durch gesünderes Vollkorn- oder Dinkelmehl ersetzen. Fügen Sie der Mischung dann einfach etwas mehr Flüssigkeit bei!

Zucker-Mengenangaben in Zutatenlisten sind nur Vorschläge und können problemlos reduziert werden. Normaler Kristallzucker kann zudem durch die mineralienhaltige Alternative Rohrzucker ersetzt werden.

Butter lässt sich beim Backen kaum vermeiden. Versuchen Sie jedoch, stets hochwertige Butter zu benutzen. Ein Teil der Butter kann zudem durch Sauerrahm ersetzt werden.

Auch bei der Milch gibt es Alternativen: Anstelle der fettreichen Kuhmilch, können Sie beim Bio-Kekse backen auch die vitaminreichere Sojamilch verwenden.

Besonders nachhaltig backen Sie, wenn Ihr Ofen nur gebraucht wird, wenn die Bleche voll sind. Beträgt die Backzeit länger als 40 Minuten, schalten Sie den Ofen 10 Minuten vor Ende der Backzeit aus und nutzen Sie die Restwärme. Zudem lässt sich Backpapier mehrmals verwenden.

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