Wärmende Wintersuppen: 9 feine Rezepte mit saisonalen Zutaten

Durch ihre frischen Zutaten stecken sie voller wichtiger Nährstoffe. Diese Wintersuppen machen fit und wirken zusätzlich wie wahre Seelenwärmer in der kalten Jahreszeit.

Wintersuppen: feine Rezepte für Suppen
Foto: © iStock / Getty Images Plus, Collage: Redaktion Nachhaltigleben.ch
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Eine feine Suppe können Sie bereits aus wenigen Zutaten zaubern. Dank ihrer Konsistenz sind die flüssigen Mahlzeiten leicht verdaulich, und weil vorwiegend Gemüse zum Einsatz kommt, stimmt auch der Vitamin-Faktor.

9 Rezepte für wärmende Wintersuppen

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Gemüsebrühe mit Griess: Einfaches Rezept für eine Wintersuppe

Gemüsebrühe mit Griess: Einfaches Rezept für eine Wintersuppe

Eine Brühe, die Sie schon vorbereitet haben, können Sie ideal für diese Wintersuppe mit Griess verwenden. Für 4 Personen brauchen Sie folgende Zutaten:

100 g Rüebli

1 Ei
100 g Sellerie
100 g Lauch
1 kleine Zwiebel
50 g Griess
1 ½ l Bouillon
1 Bund Peterli
Paprika, Zimt, Kräutersalz, Pfeffer, Olivenöl

Wie Sie die Wintersuppe zubereiten

Rüebli, Sellerie, Zwiebel und Lauch in Würfel oder Scheiben schneiden und in einem hohen Topf mit Olivenöl einige Minuten lang andünsten. Das Ganze mit der Bouillon auffüllen. Klein geschnittenen Peterli unterrühren. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis alles gar ist. Mit Paprika, einer Prise Zimt, Pfeffer und Kräutersalz würzen.

Das Ei mit dem Griess gut durchkneten, bis die Masse fest ist. Mit Hilfe eines Löffels kleine Klösschen aus der Griess-Masse formen, in die köchelnde Brühe geben und das Ganze ungefähr weitere 5 Minuten langsam köcheln lassen, bis auch die Gemüse gar sind.

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Schlank und fit durch den Winter dank Suppen

Für Carmen Prandina sind Suppen der «Schlankmacher schlechthin». Die aus Chur stammende Unternehmerin leitet Projekte in den Bereichen Ernährung und Personalberatung. Sie begründet ihre Erklärung mit dem Koch-Prinzip der fünf Elemente, das Lebensmittel entsprechend ihrer thermischen Wirkung auf den Körper einteilt.

«Für eine einwandfrei funktionierende Verdauung benötigen wir in unserem Organismus ein warmes Klima», erklärt die Expertin. Sie vergleicht die Verdauungsvorgänge mit den Zersetzungsprozessen in einem Komposthaufen. «Sobald es warm wird, funktioniert dieser Ablauf schnell und reibungslos». Sie empfiehlt daher warme, gekochte Nahrung für relativ leichtes Abnehmen ohne Hungern - idealerweise Suppen zu jeder Tageszeit, also auch zum Frühstück.

Gemüsekraftsuppen haben laut Prandina grundsätzlich stark wärmende Eigenschaften. Sie eignen sich daher bestens für die kalte Jahreszeit. Gemäss der asiatischen Lehre bringen sie zudem viel «Qi», also Energie und «Yang», also Lebenskraft.

Suppentipp: Eine Schweizer Spezialität, die im Winter besonders wärmt

Abgesehen von den «Fünf-Elemente-Rezepten» gibt es zum Beispiel noch eine besondere Schweizer Spezialitäten, die sich mit Wintergemüse gut zubereiten lassen. Diese - wenn auch nicht ganz so kalorienarme - Alternative möchten wir Ihnen daher auch noch «wärmstens» ans Herz legen. Es handelt sich hierbei um eine Empfehlung des Info-Dienstes Schweizerseiten.

Kartoffelsuppe nach Emmentaler Art

Zutaten für 6 Personen: 1 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel, 2 EL eingesottene Butter, 2 Lauchstängel, 2 Karotten, 1 1/2 l Bouillon, 1 TL Mehl, 3-4 EL Rahm, 1 EL frischer gehackter Majoran, 2 EL gehackte Peterli, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, etwas Essig.

Kartoffeln schälen und würfeln. Lauch und Karotten schälen und klein schneiden, die Zwiebel hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelstücke darin hellgelb dünsten. Das Gemüse dazugeben und ein bis zwei Minuten mitdünsten. Mit Bouillon auffüllen. 30 Minuten köcheln lassen. Durch das Passevite treiben oder mit dem Stabmixer pürieren.

Das Mehl mit dem Rahm gut verklopfen, die Mischung sowie Majoran und Peterli zugeben. 10 Minuten auf kleiner Stufe garen, gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Vor dem Anrichten einen kleinen Schuss Essig beifügen. Mit gerösteten Brotwürfeln servieren oder fein gescheibelten Emmentaler Käse in die Suppenteller legen und die heisse Suppe darübergiessen.

Quellen: Gesundessen, Schweizerseiten

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