Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

Gerichte mit Randen sind nicht nur gesund, einige Randen-Rezepte sind auch richtig exotisch. Randensuppe, -pizza oder -falafel – finden Sie Ihr Lieblings-Randen-Rezept unter diesen 7.

Randen: 7 Rezepte mit dem gesunden Gemüse
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Die Rande ist nicht nur extrem gesund, sondern lässt sich auch sehr gut lagern – darum hat das Power-Gemüse in der Schweiz das ganze Jahr über Saison.

So können Sie im Winter sowohl eine ausgefallene Randenpizza oder Randensuppe, als auch im Sommer einen würzigen Randensalat oder Randenburger machen.

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Falafel-Rezept mit Randen und Kichererbsen

Falafel-Rezept mit Randen und Kichererbsen

Für das Rezept brauchen Sie:
250g Kichererbsen, 1 frische Rande, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, ½ Bund Koriander, 2EL Haferflocken

Kichererbsen mit Wasser abspülen. Rande schälen und raffeln. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und mit 1EL Rapsöl in einer Pfanne andünsten. Geraffelte Rande hinzufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten.

Mischung in eine Schüssel geben. Kichererbsen, Koriander und Haferflocken beigeben. Gut durchkneten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Masse kleine Bällchen formen und diese 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Bei 200 Grad eine halbe Stunde im Ofen backen.

Bällchen mit Salat und Dressing in einem Pita-Brot geniessen.

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Randen kochen: So bleibt die Knolle geschmackvoll

Grundsätzlich können Sie Randen auch roh geniessen. Für viele Randen-Rezepte müssen Sie jedoch die Rande kochen. Dafür ist es ratsam, die Blätter etwa einen Zentimeter über der Knolle abzuschneiden, sonst laugt die Knolle beim Kochen stärker aus.

Tipp: Handschuhe schützen die Hände beim Schälen vor roten Verfärbungen.

Danach die Rande einfach etwa 20 Minuten lang in ausreichend Wasser köcheln lassen. Schon ist sie bereit für Ihre liebsten Rezepte.

Übrigens: Die abgeschnittenen Blätter müssen Sie nicht wegwerfen. Vorwiegend bei Randen aus ökologischem Anbau können Sie diese auch bestens als Salatblätter oder zur Dekoration verwenden.

Warum die Rande so gesund ist

Randen bringen Farbe auf den Teller, und genau die macht sie auch besonders gesund. Das kräftige Rot bedeutet nämlich, dass die Wurzel sehr viel von dem Farbstoff Betain enthält.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

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Betain schützt Herz und Blutgefässe und wirkt positiv auf die Galle- und Leberfunktion. Zusätzlich soll es ein Stimmungsaufheller mit natürlicher, antidepressiver Wirkung sein. Die Rande enthält weiterhin viel Vitamin B, Eisen, Folsäure und Kalium. Damit ist es wohl eines der gesündesten Wintergemüse überhaupt.

Für knusprige Rezepte die Rande vorher backen

Wenn Sie statt der gekochten lieber eine knusprige Rande einfach so zum Snacken oder für feine Rezepte nutzen möchten, kommt die rote Rübe in den Backofen.

Dafür die Rande schälen, in feine Scheiben schneiden und auf Backpapier auslegen. Das Wintergemüse mit Öl einstreichen und würzen. Dann bei 200 Grad Umluft etwa eine halbe Stunde backen.

Mögen Sie es richtig knackig? Dann probieren Sie doch einmal unser Rezept für Randenchips aus. 

Randen richtig einkochen für die Rezepte von morgen

Um Randen zu konservieren und für Ihre Rezepte parat zu haben, können Sie sie auch einkochen. Dazu benötigen Sie Einkochessig. Der lässt sich gut selbst herstellen. Nehmen Sie einfachen Branntweinessig und verdünnen Sie ihn mit Wasser (Verhältnis 1:3). Die Mischung können Sie mit etwas Zucker abrunden.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

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Zum Zubereiten die Randen kochen, abkühlen lassen, erst dann schälen, in Scheiben oder Würfel schneiden und in ein abgekochtes Einmachglas geben. Den fertig gemischten Einkochessig kurz erhitzen und ebenfalls in das Glas füllen. Dieses schnell luftdicht verschliessen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Rezepttipps zum Randen einkochen: Verfeinern können Sie das Rezept beispielsweise mit Zwiebeln, Wachholderbeeren, Lorbeerblättern, Piment, Nelken oder Ingwer. Die Zutaten einfach klein gehackt zu der Rande ins Einmachglas geben.

Quellen: Essen & Trinken, Wikipedia, Zentrum-der-Gesundheit.de
Autoren: Olivia Sasse, Bianca Sellnow, aktualisiert am 27. Feburar 2018