Kürbis mal anders: 3 Rezepte für Risotto mit dem Herbstgemüse

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Neben Suppen und Kuchen lässt sich Kürbis auch bestens in feinen Risottos verarbeiten. Drei richtig feine Rezepte mit Butternut-, Hokkaido- und Muskatkürbis finden Sie hier.

Kürbisrisotto: 3 Rezepte mit Butternut, Hokkaido oder Muskat
Bilder: © nata_vkusidey, margouillatphotos / iStock / Thinkstock

Kürbisrisotto kann mit verschiedenen Kürbissorten hergestellt werden. Butternut, Hokkaido und Muskatkürbis sind aufgrund ihrer Süsse aber ideal für Reisgerichte geeignet. Die Rezepte reichen dabei von einfach und trotzdem fein, beispielsweise mit Schalotten und Parmesan, bis hin zu ausgefallen. So passen etwa auch Cranberries und Ziegenfrischkäse bestens ins würzige Kürbisrisotto.

Rezept 1: Einfaches Kürbisrisotto mit Hokkaido

Kürbissorten wie Butternut und Hokkaido können geschält werden, müssen sie aber nicht.

Schalotten und Knoblauch sowie ein würziger Käse geben diesem Kürbisrisotto seinen kräftigen Geschmack. Der Weisswein verstärkt den Geschmack, kann aber auch weggelassen werden. Für 2 Portionen von diesem Kürbisrisotto brauchen Sie in etwa:

150 g Risottoreis
250 g Hokkaido (geschält und grob geraffelt)
750 ml Gemüsebrühe
100 ml Weisswein (optional)
2 Schalotten (fein gewürfelt)
1 grosse Knoblauchzehe (fein gewürfelt)
Ein paar Zweige Petersilie
50 g Parmesan
2 EL Butter
Salz, Pfeffer, Öl zum Andünsten

Ein einfaches Rezept für Kürbisrisotto mit Hokkaido

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Anleitung: So machen Sie das Kürbisrisotto mit Hokkaido selber

Den Gemüsebrühe erwärmen. In einer weiteren Pfanne das Öl erhitzen und darin die Schalottenwürfel und den Knoblauch kurz andünsten, Reis und Kürbis zugeben, 2 Minuten unter Rühren mitdünsten. Dann mit dem Weisswein oder einem Suppenlöffel voll Brühe ablöschen und das Ganze einkochen lassen. Regelmässig umrühren und bei kleiner bis mittlerer Hitze immer wieder etwas von dem Fond nachgiessen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Wird dieses Rezept für 4 Personen gekocht, dann sind etwa 300 g Reis und 1,2 Liter Brühe nötig.

Geht die Brühe allmählich zu Ende, können Sie die Konsistenz des Kürbisrisottos testen. Wenn es fast weich ist, aber noch Biss hat, ist das Risotto fertig. Eventuell bleibt etwas von der Brühe übrig.

Anschliessend den geriebenen Parmesan unterrühren, die Butter hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit etwas gehackter Petersilie in einem tiefen Teller anrichten.

Tipp: Risotto kochen bei geringer oder mittlerer Hitze

Wer Risotto bei geringer Hitze kocht, hat es einfacher zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Dafür dauert es länger – etwa 25 - 30 Minuten – und es wird mehr Flüssigkeit benötigt. Ob die angegebene Flüssigkeitsmenge völlig aufgebraucht wird, ist deshalb von der Garmethode abhängig.

Rezept 2: Gebackenes Kürbisrisotto mit Butternut

Dieses Kürbisrisotto schmeckt nicht nur, es sieht auch noch richtig schön aus. Erreicht wird das durch einen Butternut-Kürbis, der als Form im Ofem mit gebacken wird. Eine Hälfte des Kürbis kommt dabei ins Risotto, die andere Hälfte wird zu der essbaren Servierschale. Für einen würzigen Geschmack sorgen Geflügel- oder Gemüsebrühe und geriebener Le Gruyère.

Für 2 Portionen Portionen von diesem Kürbisrisotto brauchen Sie:

1 mittelgrosser Butternut-Kürbis
150 g Risottoreis
800 ml Geflügelfond
2 rote Zwiebeln (gewürfelt)
50 g Le Gruyère
2 EL Butter
2 Lorbeerblätter
Cayennepulver, Salz, Pfeffer, Öl zum Andünsten und Backen
Evenutell Frühlingszwiebeln ound Kräuter (z.B. Petersilie),

Kürbisrisotto: Dieses Rezept aus dem Ofen eignet sich bestens für den Butternut

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Anleitung: Wie Sie das Kürbisrisotto mit Butternut zubereiten

Zuerst den Kürbis waschen und in der Mitte aufschneiden. Die Kerne entfernen, etwa die Hälfte des Fruchtfleisches herauskratzen und in Würfel schneiden.

Übrigens: Zucchetti sind auch Kürbisse. Allerdings reifen sie im frühen Sommer statt im Herbst und sind kaum lagerfähig. Für ein Risotto eignen sich diese grünen Kürbissorten aber ebenfalls bestens.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die noch ganzen Hälften des Butternut mit einer Mischung aus dem Öl sowie Salz, Pfeffer und einer Prise Cayenne bestreichen. Die Hälften für 50 - 60 Minuten im Ofen backen.

Während die Kürbishälften fertig backen, die Zwiebeln andünsten, dann Reis, Kürbis und Lorbeerblätter zugeben und kurz mitdünsten. Mit der Brühe ablöschen und unter Rühren das Kürbisrisotto gar kochen. Anschliessend Käse und Butter unterrühren und abschmecken.

Sind die Kürbishälften aus dem Backofen ebenfalls fertig, können Sie das Risotto darin anrichten, zum Beispiel mit Kräutern und Frühlingszwiebeln.

Rezept 3: Risotto mit Muskatkürbis und Cranberries

Bei diesem Kürbisrisotto-Rezept geben Cranberries und Ziegenfrischkäse eine aussergewöhnliche Geschmacksnote, Safran sorgt für eine goldgelbe Farbe. Tipp: Wer möchte, kann statt Cranberries auch auf regional produzierte Rosinen oder andere getrocknete Früchte setzen und den Safran einfach weglassen.

Für 2 Portionen Portionen von diesem Kürbisrisotto brauchen Sie:

150 g Risottoreis
2 Schalotten
200 g Muskatkürbis, Hokkaido oder Butternut (geraffelt)
750 ml Gemüsefond
1 Msp. Safran
Öl und 2 EL Butter
50 g Cranberries
50 g Ziegenfrischkäse
50 g Parmesankäse
1 EL Zucker
Salz Pfeffer

Aus dem Muskatkürbis lässt sich ein feines Risotto selber machen

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Anleitung: So machen Sie das Kürbisrisotto mit Cranberries selber

Die Safranfäden in 2-3 EL lauwarmem Wasser einweichen. Die Schalotten in Öl mit einem EL Butter andünsten und den Reis kurz mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und diesen einkochen lassen. Die eingeweichte Safranfäden zusammen mit ihrem Wasser zugeben. Die Brühe nach und nach dazugiessen, aber nur solange, bis das Kürbisrisotto gar ist. Eventuell bleibt deshalb etwas von der Brühe übrig.

In der Zwischenzeit die getrockneten Cranberries mit einer ½ Tasse Wasser und dem Zucker aufkochen. Nach dem Aufkochen im Topf abkühlen lassen.

Ist das Risotto gegart, den geriebenen Parmesan und die restliche Butter unterrühren und das Ganze abschmecken. Schliesslich mit dem Ziegenfrischkäse sowie den Cranberries anrichten und geniessen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann