Warum Sie die Saison für Mairüben unbedingt ausnutzen sollten

Die Mairübe ist ein typisches Frühlingsgemüse. In der Küche punktet sie mit Vielfalt, würzigem Aroma und gesunden Inhaltsstoffen. Alle Facts zur Mairübe und einfache Rezepte.

Feine Mairübe: Facts zum gesunden Frühlingsgemüse und Rezepte
Mairüben haben von April bis Ende Juni Saison und schmecken roh und gekocht sehr fein. Foto: © karinsasaki/iStock / Getty Images Plus
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Die Mairübe wurde bereits in der Antike als vielseitiges Gemüse geschätzt. Die Mairübe hat von April bis Ende Juni Saison. Das zarte Wurzelgemüse erhielt seinen Namen, da es zeitig im Frühjahr ins Freiland gesät werden kann und nach lediglich sechs bis acht Wochen als herrliches Frühlingsgemüse geerntet wird.

Die kleine Speiserübe gibt es, optisch ansprechend, in lila-weiss oder reinweiss. Die Mairübe ist eine der ältesten Kulturpflanzen und spielte auf dem Speiseplan bis zur Einführung der Kartoffel eine grosse Rolle. In den letzten Jahren wurde sie von den Schweizer Bauern wieder entdeckt, so wie zum Glück manch andere, alte Gemüsesorte, wie beispielsweise die Pastinake oder der herrliche Topinambur. Und das ist auch gut so, denn die Mairübe ist vielseitig in der Zubereitung und ungemein gesund.

Sie kann zur Gänze gegessen werden, allerdings ist die Schale beim Rohverzehr etwas bitter-scharf. Deshalb wird Sie meistens geschält. Doch nicht nur die Knolle ist essbar:

Wer das Wurzelgemüse mit frischem Blattwerk bekommt, kann die Blätter wie Spinat zubereiten oder in einen gemischten Salat geben.

Der Geschmack der Mairübe erinnert etwas an Radieschen. Zudem ist sie mit dem Kohlrabi und der Herbstrübe verwandt. 

So gesund ist die Mairübe

Die Knolle der Mairübe ist ein guter Lieferant der verschiedenen B-Vitamine. Hier ganz vorne ist die Folsäure. Doch die Mairübe liefert auch wertvolle Mineralstoffe, wie etwa Eisen, Zink, Kalium und Kalzium.

Auch die Blätter der Knolle versorgen uns mit gesunden Inhalten. So ist das Grün der Mairübe eine gute Quelle für Vitamin C und Beta-Carotin.

Zudem ist das Wurzelgemüse ein Lieferant von Senfölen, die, ähnlich wie beim Radieschen, für den würzigen, leicht scharfen Geschmack sorgen. Senföle haben eine entzündungshemmende Wirkung.

Die Mairübe ist ein besonders schlankes Gemüse mit gerade Mal 26 Kalorien.

Mairübe einfach roh oder als Salat essen

Roh schmeckt die Rübe sehr gut. Hierzu das feine Gemüse einfach ganz dünn schälen und am Stück oder in Scheiben geschnitten knabbern.

Auch fein: Ein schnell angerichteter Mairüben-Salat. Für dieses Rezept mit der Mairübe die Knolle in feine Scheiben schneiden oder raffeln, insgesamt zwei oder drei Rüben pro Person sollten ausreichen.

Nun einfach ein Dressing aus etwas weissem Balsamicoessig und einem guten Öl – Verhältnis 2:1 –, etwas Salz, frischen Pfeffer und einer Prise Zucker anrühren. Hat man die Mairübe mit den Blättern gekauft, dann diese grob zerkleinern und Rübe wie Blätter unter das Dressing heben.

Tipp: Nicht nur Mairübenblätter können Sie verwenden. Von vielen Wurzelgemüse-Sorten sind die Blätter verwendbar und gesund. Beispiel: Kohlrabi, Radieschen, Karotten oder Randen.

Ein heisser Kandidat für Töpfe und Pfannen

Mairüben eignen sich für jede Zubereitungsart. Sie können zusammen mit Kohlrabi oder Broccoli, Kefen und allerlei anderen Gemüsesorten zu einer herrlichen Gemüse- oder Reispfanne, zu einem Auflauf oder Gratin verarbeitet werden. Gleich in welchem Rezept die Mairübe verwendet wird, sie benötigt nur ein paar Minuten, um gar und dennoch schön knackig zu sein.

Rezept für fixe Mairüben-Pfanne

Und wer die Mairübe solo zubereiten möchte, kann je eine fein gewürfelte Schalotte und Knoblauchzehe in Öl kurz andünsten, dann die in geschälte und in Scheiben geschnittene Mairübe zugeben, für ein paar Minuten mit andünsten, mit einem Schuss Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Hat man auch die Blätter, dann diese grob zerkleinern und ein, zwei Minuten vor dem Servieren einfach unterheben.

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Mairüben-Carpccio ist ein Klassiker

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