Mineral- oder Leitungswasser? Der Unterschied liegt oft nur im Preis

Viele greifen zum stillen Mineralwasser aus dem Discounter, statt Wasser aus der Leitung zu trinken. Sie erhoffen sich davon mehr gesunde Mineralien. Stiftung Warentest nahm Stichproben, um heraus zu finden, ob tatsächlich ein Unterschied zwischen Leitungswasser und stillem Mineralwasser besteht.

Stilles Mineralwasser beinhaltet oft nicht mehr wertvolle Mineralien als normales Leitungswasser.
Stilles Mineralwasser beinhaltet oft nicht mehr wertvolle Mineralien als normales Leitungswasser.
  • 25
  • 0

Zwei drittel der 22 getesteten stillen Mineralwasser beinhalten nur wenige Mineralien, viele sogar noch weniger als Leitungswasser. Dabei zahlt der Konsument für einen Liter Hahnenwasser nur einen winzigen Bruchteil des Preises von Mineralwasser aus dem Discounter. Bei Markenprodukten wie Evian, Geroldsteiner oder Vittel ist es sogar noch um ein vielfaches mehr.

Weiter hat sich aus dem Test ergeben, dass gut ein Drittel der stillen Mineralwasser nicht keimfrei ist. Das ist zwar nicht illegal, denn sowohl Leitungswasser als auch Mineralwasser dürfen eine bestimmte Anzahl Keime enthalten. Aber damit steht auch in diesem Punkt das Leitungswasser dem gekauften in der Regel nicht nach.

Eine Verbesserung bei den Mineralwassern konnte Stiftung Warentest beim Test jedoch verzeichnen. Seit der letzten Stichprobe wurde dieses Mal viel weniger von dem gesundheitsschädlichen Stoff Acetaldehyd im Mineralwasser festgestellt. Dieser ist Bestandteil der Kunststoffflasche und wandert von dort ins Wasser.

Quelle: gmx.net Text: Jessica Buschor

Schaffen Sie sich Platz: Tipps für Minimalismus im Kleiderschrank

Schaffen Sie sich Platz: Tipps für Minimalismus im Kleiderschrank

Konsumenten verlangen Nachhaltigkeit von Schweizer Marken

Konsumenten verlangen Nachhaltigkeit von Schweizer Marken

NATUR 2012

NATUR 2012