Zürich soll Vorreiter werden im Kampf gegen Food Waste

Tausende Mittagessen serviert die Stadt Zürich täglich in öffentlichen Einrichtungen wie Kantinen, Horten oder Spitälern. Doch Vieles von dem angebotenen Essen landet am Ende des Tages im Müll. Gegen dieses Food Waste soll der Stadtrat nun massiv vorgehen.

Food Waste: Zürich soll Vorbild bei der Bekämpfung werden
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Ein Drittel der für den Schweizer Konsum produzierten Lebensmittel landet laut Studien im Abfall. Dies beschäftigt auch die Stadtzürcher Grünliberalen. Sie wollen, dass der Stadtrat sich damit auseinandersetzt, wie das Food Waste in der städtischen Versorgung eingedämmt werden könnte.

Zürich solle als grösste Schweizer Stadt hierbei eine Vorbildfunktion einnehmen. Der bewusste Umgang mit Lebensmitteln in der öffentlichen Verpflegung könne sich im besten Fall aber auf die gesamte Schweiz übertragen.

Food Waste eindämmen: So könnte es funktionieren

Möglichkeiten wären kleinere Portionen bei der Ausgabe. Ebenfalls viel bringen würde eine bessere Resteverwertung. Dies könnte jedoch schwierig werden, denn die  Lebensmittelgesetze schreiben strenge Richtlinien zur Verwertung von Speisen vor.

Bereits den Kampf gegen Food Waste aufgenommen, hat man im Gesundheits- und Umweltdepartement, zu dem sämtliche Küchen und Kantinen der städtischen Spitäler, Alters- und Pflegeeinrichtungen gehören. Dort werden Portionsgrössen schon anpasst. Wie 20min.ch berichtet, ist laut Stadträtin Claudia Nielsen zudem bereits der Einkauf zentralisiert worden und man bemühe sich, den Anteil nachhaltiger Produkte zu steigern.

Quelle: 20Minuten.ch