Fisch essen: Das musst du unbedingt beachten

Promo – Wer beim Einkauf von Fisch auf nachhaltige Quellen setzt, trägt einen wichtigen Beitrag gegen die Überfischung der Meere bei – und hat bessere Qualität auf dem Teller. Was du beim Kauf beachten musst und vertrauenswürdige Siegel.

Fisch essen: Das musst du unbedingt beachten
Foto © sveta_zarzamora / iStock / Getty Images Plus
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Der Appetit auf Fisch wächst weltweit. Auch in der Schweiz ist der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten in den letzten 25 Jahren um 60 Prozent gestiegen: 75'000 Tonnen landen hierzulande jährlich auf den Tellern.

Die steigende Nachfrage sorgt dafür, dass immer mehr Arten überfischt und dadurch in ihrem Bestand stark bedroht sind. So etwa der beliebte Atlantische Dorsch oder der Thunfisch.

Und der Verlust einzelner Fischarten zieht nicht selten eine Kettenreaktion nach sich, da andere Tierarten ihre Nahrungsgrundlage verlieren. Somit stellt die Überfischung neben dem Klimawandel die grösste Gefahr für unsere Weltmeere dar.

Das grösste Schweizer Seafood-Angebot in Bio-Qualität

Als Gründungsmitglied der «WWF Seafood Group» und Partnerin des WWF Schweiz engagiert sich Coop für eine nachhaltige Wertschöpfungskette von Fisch und Meeresfrüchten. Der WWF bewertet das gesamte Coop Fischsortiment als empfehlenswert oder akzeptabel. Im Rahmen der Partnerschaft hat sich Coop verpflichtet, gemeinsam mit dem WWF gesetzte Ziele zu erreichen. Mit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten verfolgt die Detailhändlerin diese Ziele: Beispielsweise mit dem Aufbau einer vollständig Fairtrade-zertifizierten Lieferkette für Gelbflossen Thunfisch.

Über 29 Prozent der Zuchtfische, die Coop anbietet, erfüllen die strengen Bio-Suisse-Richtlinien – somit hat die Detailhändlerin das grösste Angebot an Bio-Seafood in der Schweiz. Darüber hinaus sind über 70 Prozent der Fische aus Wildfang MSC-zertifiziert und 54 Prozent stammen aus nachhaltiger Produktion.

Vertrauenswerte Siegel beim Kauf beachten 

Laut dem WWF Schweiz werden 97 Prozent der hierzulande konsumierten Fische und Meeresfrüchte importiert. Das ist jedoch nicht per se schlecht: Wer auf Fisch aus nachhaltigen Quellen setzt, kann sogar zum Erhalt der Fischbestände in den Meeren und zur Sicherung der Lebensgrundlage von Fischern und Fischerinnen sowie deren Familien beitragen.

Damit du sicher sein kannst, dass der Fisch in deinem Einkaufskorb aus nachhaltiger Zucht oder aus nachhaltigem Wildfang stammt, solltest du auf Fisch in Bio-Qualität oder mit den folgenden Siegeln achten:

Das MSC-Siegel (Marine Stewardship Council)

MSC-Siegel

Foto © Screenshot MSC

Fisch, der mit dem MSC-Siegel gekennzeichnet ist, muss strenge Richtlinien erfüllen. Die drei wichtigsten Kriterien des Siegels sind

  • der Schutz der Fischbestände
  • eine minimale Auswirkung der zertifizierten Fischereien auf das Ökosystem
  • soziale Verantwortung in den Fang- und Verarbeitungsbetrieben

Zusätzlich können Konsumentinnen und Konsumenten die gesamte Wertschöpfungskette von MSC-zertifiziertem Fisch rückverfolgen.

Das ASC-Siegel (Aquaculture Stewardship Council)

ASC-Siegel

Foto © Screenshot ASC

Auch bei Fisch und Seafood aus Aquakulturen solltest du genau hinsehen. Massentierhaltung, Überdüngung des Wassers und Medikamentenrückstände sind nicht selten ein Problem in Zuchtbetrieben.

Das ASC-Siegel zertifiziert Fisch aus nachhaltigen Aquakulturen. Die Kriterien des Siegels sind insbesondere die Auswirkungen von Zuchtfarmen auf die Umwelt sowie gesellschaftliche Anforderungen. So müssen zum Beispiel die Mitarbeiter in Farmen, die ASC-zertifizierten Fisch züchten, einen sicheren Arbeitsplatz haben.

3 Tipps für nachhaltigen Konsum

Mit jeder Kaufentscheidung kann man sich für einen ökologischeren Umgang mit den sensiblen Ökosystemen einsetzen. Die drei wichtigsten Tipps hierfür sind:

1 Achte beim Kauf von Fisch unbedingt auf vertrauenswürdige Labels wie die Bio-Knospe, das MSC oder das ASC-Label.

2 Setze bevorzugt auf Fisch aus Schweizer Gewässern. Dadurch können Überfischung ausgeschlossen, lange Transportwege vermieden und ein fairer Handel garantiert werden.

3 Fisch sollte nicht täglich auf der Speisekarte stehen. Geniesse ihn als eine wertvolle Delikatesse.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Die Detailhändlerin arbeitet eng mit dem MSC sowie dem WWF und Schweizer Berufsfischern zusammen, um eine nachhaltigere Wertschöpfungskette von Fisch und Meeresfrüchten zu erzielen. Darüber hinaus setzt Coop sich gegen die Überfischung der Meere ein und bietet nur Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltigen Quellen an.

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