Heute beginnt die Fastenzeit: aber wie nachhaltig und gesund ist das?

Aus, Schluss, Vorbei: das Ende der Narrenzeit macht den Weg frei für eine gesundheitsfördernde Auszeit. Heute beginnt die Fastenzeit, in der viele Menschen dem Verzehr von Schnaps, Schoggi oder dem fettigen Steak absagen - und als Gegenzug eine gesunde und nachhaltige Lebensweise einführen. Warum das Fasten dem Körper gut tut und was es dabei zu beachten gibt, lesen Sie hier.

Richtig fasten stärkt die Gesundheit nachhaltig.
Richtiges Fasten ist gesund und stärkt die Gesundheit nachhaltig. Foto: © Gina Sanders - Fotolia.com
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Der Beginn der Fastenzeit und des Frühjahrs sind eine gute Möglichkeit, die eigene Ernährungsweise kritisch zu überdenken, alte Gewohnheiten mittels einer Fastenkur nachhaltig zu ändern oder auch das ein oder andere Pfund zu viel purzeln zu lassen. Die Gesundheit des Körpers sollte dabei aber im Vordergrund stehen.

Neben dem religiös motivierten Fasten innert der 40 Tage vor Ostern ist in der heutigen Zeit besonders das nachhaltige Heilfasten beliebt. Darunter versteht man ein Fasten, das zu einem besseren Wohlbefinden beiträgt und die Gesundheit fördert. Denn man verzichtet in dieser Zeit nicht nur auf feste Nahrung, sondern auch auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten. Die fehlenden Nährstoffe werden beim nachhaltigen und gesunden Heilfasten durch Säfte oder mit Eiweiss angereicherter Gemüsebrühe aufgefangen, die dem Körper die nötigen Vitamine und Mineralien zuführen. Grössere Belastungen sollten in dieser Zeit aber vermieden werden, da die Umstellung des Stoffwechsels durch die veränderte Nahrungsaufnahme vorübergehend schwächen kann.

Verschiedene gesunde und nachhaltige Fasten-Methoden

Neben dem Heilfasten derzeit verbreitete Methoden sind Früchtefasten, Suppenfasten und Basenfasten. Schon die Namen besagen, dass in der Zeit des Fastens wahlweise lediglich Obst, Suppen oder basische Mahlzeiten zu sich genommen werden dürfen. Gemeinsam haben die verschiedenen Arten das angestrebte Ziel, nämlich die völlige Darmentleerung.

Aber egal für welche Art des Fastens Sie sich entscheiden, sollten Sie dabei ihre Gesundheit immer im Blick haben. Es ist zum Beispiel äusserst wichtig, dass Sie in der Fastenzeit mindestens drei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen.

Tipps und Infos zum richtigen Fasten finden Sie hier

Neben einem starken Willen empfiehlt sich auch eine genaue Information im Vorfeld. Denn Fasten ist nicht gleich Fasten. Fastenbücher bieten hierzu günstig Informationen, aber auch eine Fastenbegleitung mittels ausgebildeter Fasten-Coaches kann helfen, die nachhaltigen Effekte für die Gesundheit zu fördern.

Auch eine medizinische Begleitung ist zu empfehlen, denn das Fasten ist rein körperlich nicht für jeden der richtige Weg, um zu einer guten Gesundheit und einem nachhaltigen Lebensstil zu gelangen. Zudem ist es wichtig, die Methode auf den jeweiligen Menschentyp abzustimmen, um erfolgreich und gesund zu fasten.

 

 

Quellen: Pressetext, Focus Text: Miriam Dippe