Cherry, Dattel, Rispe? Welche Tomatensorte zu was passt

Tomaten kaufen ist oft gar nicht so einfach bei den vielen Sorten. Um das Auswählen zu erleichtern, hier einige Tipps.

Tomatensorten: Welche Tomate zu was am besten passt
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Tomaten haben in der Schweiz von April bis November Saison und werden in Gewächshäusern wie auch im Freiland gezogen. Jede Tomatensorte hat dabei unterschiedliche Stärken und Schwächen, die sich auch im Geschmack zeigen.

Die süssen Kleinen: Cherry- und Datteltomaten

Nicht umsonst sehr beliebt sind die runden Cherry- oder Cocktailtomaten sowie die eher länglichen Datteltomaten. Diese eher kleinen Sorten sind das Naschobst unter den Tomaten. Denn neben ihrer praktischen Grösse haben sie auch einen besonders intensiven Geschmack – ideal also für den Snack zwischendurch.

Tomatensorten: Welche Tomate zu was am besten passt

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Der Grund dafür, dass diese Tomatensorten auch ohne Zugaben richtig gut schmecken, ist ihr hoher Zuckergehalt. Aber nicht nur deshalb machen sich die kleinen roten Knaller zum Beispiel bestens im Salat. Zusätzlich haben sie nämlich nur wenig Fruchtfleisch. So können Sie den Salat nicht verwässern. Genau deshalb passen diese Tomatensorten auch gut zu Couscous oder im Ganzen kurz angebraten auch mal in ein Risotto.

Die fruchtigen Schmalen: Peretti-Tomaten

Nahezu alle Tomatensorten machen sich gut in Töpfen oder Pfannen. Besonders geeignet zum Kochen sind allerdings jene Sorten, die «Peretti», manchmal auch San Marzano, San Marzano-Typ oder Flaschentomaten heissen. Sie besitzen meist weniger Saft, was sie für das Kochen besonders geeignet macht. 

Tomatensorten: Welche Tomate zu was am besten passt

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Da diese Tomatensorten viel Fruchtfleisch besitzen, sind sie ideal zum Tomatensaucen, Tomatenmark oder auch Ketchup selber machen – zumal sie erst beim Kochen ihre ganzen Aromen entfalten. Peretti-Sorten sind allerdings auch bestens für den Salat verwendbar, weil diese Tomatensorten kaum Saft bilden und so nicht verwässern. Jedoch sind sie etwas fleischiger als andere Tomatensorten, was im Salat vielleicht nicht jeder mag.

 

Die runde Mittelklasse: Rispentomaten

Rispentomaten sind besondere Tomatensorten, die meist alle zusammen an einer Rispe ausreifen. Das ist nicht üblich für das Nachtschattengewächs. Oft 5, seltener 7 Tomaten hängen dann zusammen.

Tomatensorten: Welche Tomate zu was am besten passt

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Die Rispentomaten sind in der Regel etwas kleiner als die normalen runden Tomatensorten. Beide lassen sich aber in der Küche fast für alles verwenden. Sie sind allerdings oft nicht ganz so knackig wie kleinere Tomatensorten. Im Salat sind sie daher eventuell etwas weniger gut aufgehoben als Cherry- oder Dattetomaten. Allerdings ist das natürlich auch Geschmackssache.

Die ganz Grossen: Fleischtomaten

Bei der Fleischtomate handelt es sich um eine Tomatensorte im XXL-Format. Die grössten können bis zu einem Kilo und mehr auf die Waage bringen.

Wie ihre Bezeichnung bereits sagt, sind diese Tomatensorten sehr fleischig statt knackig und sie besitzen wenig Saft. Dafür sind sie meist sehr mild, mit nicht allzu ausgeprägtem Tomatengeschmack. Auch was den Säuregrad angeht, sind sie eher zurückhaltend und daher besonders für jene Gemüsefans geeignet, die Tomaten aufgrund ihrer Säure sonst nicht gut vertragen.

Tomatensorten: Welche Tomate zu was am besten passt

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Fleischtomaten eignen sich am besten zum Kochen. Dann erst entfalten diese Tomatensorten ihren ganzen Geschmack. Gerne werden sie auch zum Füllen verwendet und im Backofen zubereitet. Zu den Fleischtomaten gehören unter anderem Arten wie das Ochsenherz und die Berner Rose.

Pro Specie Rara erhaltet alte Tomatensorten

Pro Specie Rara ist eine Schweizer Stiftung, die sich der Sortenvielfalt und dem Arterhalt verschrieben hat. So auch bei den Tomatensorten, von denen sie Hunderte für den Erhalt züchten. Bekannt ist Pro Specie Rara unter anderem durch ihr Projekt «Stadt Tomaten». Lesen Sie dazu unser Interview: Warum die feinsten Tomaten vom eigenen Balkon kommen.

Quellen: gemuese.ch, Pro Specie Rara, Redaktionsgarten

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann