5 Gründe, warum Portulak viel öfter in Ihrem Salat landen sollte

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Portulak ist gerade im Salat oder Smoothie eine feine Zutat, trotzdem liegt sie bei vielen nur selten im Einkaufskorb. Wir zeigen, wieso sich das ändern sollte.

5 Gründe, warum Portulak viel öfter in Ihrem Salat landen sollte
Foto: © Kateryna Kogan / iStock / Getty Images Plus

Portulak ist richtig schön würzig, nussig und angenehm säuerlich mit einer feinen salzigen Note. Sowohl die Stängel als auch die Blätter können, am besten roh, verspeist werden. Dann glänzt er besonders gut mit seinen inneren Werten.

1. Der Mix macht es: Portulak steckt voller Vitamine

Was das kleine, unscheinbare Kraut so wertvoll macht, ist unter anderem sein hoher Gehalt an Vitaminen – A, B, C und E finden sich darin etwa darin. Diese Vitamine tragen unter anderem zu einer schönen Haut, starken Nerven und gesunden Augen bei.

Vor allem der hohe Vitamin C-Gehalt macht Portulak darüber hinaus zu einer idealen Alternative für Obstmuffel. Und dadurch wird er zum Booster für das Immunsystem.

 

2. Durch Mineralien wird das Kraut zum Supferood

Ebenfalls das Immunsystem stärkt in Portulak enthaltenes Zink, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Wertvolle Spurenelemente wie Flavonoide, Cumarin, Saponin und Schleimstoffe helfen weiterhin dem gesamten Blut- und Verdauungssystem. Schleimstoffe etwa sorgen für eine gute Verdauung, schützen die Schleimhäute, binden Giftstoffe und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.

Dazu enthält Portulak viele Omega 3-Fettsäuren. Sie wirken sich besonders positiv auf die Leistung unseres Gehirns aus.

3. Portulak macht nicht nur im Salat viel her

Am besten essen Sie Portulak roh, das kann sehr gut im Salat oder Smoothie sein, muss es aber nicht. Denn das Gemüse schmeckt auch beispielsweise richtig fein zusammen mit Joghurt oder Quark.

Portulak macht nicht nur im Salat viel her

Foto: © gerenme / iStock / Getty Images Plus

Dazu schneiden Sie das frische Gemüse klein und vermengen es mit einem der Milchprodukte sowie etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Diese Mischung lässt sich etwa ideal als würziger Dip verwenden.

Einfach auf das Käsebrot gestreut und über Rösti, Risotto oder eine Gemüsepfanne bringt Portulak ebenso eine schöne, würzige Nore ins Rezept.

4. Fast ganzjährig kommt Portulak aus der Schweiz

Seine Hauptsaison ist zwar etwa von Juni bis September, doch das robuste Gemüse gedeiht im Freiland und unbeheizten Gewächshaus auch das ganze Jahr über.

Deshalb können Sie Portulak fast immer aus Anbau in der Schweiz kaufen. Eine weite Anreise fällt bei diesem Gemüse damit zumindest weg.

5. Die Gemüsepflanze lässt sich einfach selbst anbauen

Portulak ist relativ genügsam und findet sich auch im Blumentopf gut zurecht. Daher können Sie es sowohl im Beet als auch im Kübel auf dem Balkon bestens selbst züchten – und dafür brauchen Sie nicht mal den grünsten Daumen.

Schon ungefähr sechs Wochen nach dem Aussäen können Sie dann das erste Mal ernten. Mehr dazu lesen Sie hier: «Portulak säen: Bis in den Winter hinein frisch ernten»

Autor: Jürgen Rösemeier im Mai 2018