Die schönsten Bio-Restaurants in der Schweiz

Für die Liebsten nur das Beste - zum Essen also in ein Restaurant mit richtig gutem und auch ökologisch korrektem Essen. Sie findet man unter dem Label «GoûtMieux». Mit dieser Auswahl wird Ihr Appetit nachhaltig gestillt.

Die schönsten Bio-Restaurants in der Schweiz
Besonders schön wird das gemeinsame Essen gehen im gemütlichen Bio-Restaurant. Foto: © shironosov / iStock / Thinkstock    
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In immer mehr Restaurant-Küchen wird Wert darauf gelegt, dass qualitativ hochwertige Lebensmittel in der Pfanne landen, die auch nachhaltig produziert wurden.

Das Poulet kommt nicht aus Brasilien sondern von der Bio-Farm im Kanton, der Käse nicht aus Frankreich sondern von der nahegelegenen Dorfkäserei und die Fische nicht aus Japan sondern aus Schweizer Seen und Flüssen. Und das macht das Essen noch wertvoller.

«GoûtMieux» für mehr Geschmack

Der «GoûtMieux»- Gastroführer zeigt, wo das gute und natürliche Essen zu finden ist. Das Gütesiegel wurde im Jahre 2002 vom WWF lanciert und inzwischen in die Selbständigkeit entlassen. «GoûtMieux»-zertifizierte Restaurants pflegen eine saisonale und regionale Küche, bereiten die Speisen möglichst frisch und schonend zu, setzen auf faire und biologische Produkte und bieten neben fleischhaltigen immer auch vegetarische Gerichte an. Der Gastro-Betrieb verpflichtet sich zudem, täglich ein Mindestangebot an Bio-Speisen und -Getränken anzubieten. Meistens werden davon sogar noch mehr angeboten als vorgeschrieben.

Karte richtet sich nach der Umwelt

Inzwischen gibt es mehr als 70 GoûtMieux-Restaurants in der Schweiz. Seit diesem Jahr ist auch das Restaurant «Krone» in Spiez eins von ihnen. «Ich wollte es mit dem Label nur noch offiziell machen», sagt Wirt Christian Haller, «wir setzen schon seit langem auf biologische Produkte.» In seinem Betrieb mitten in Spiez, unweit des Bahnhofs und der Bucht am Thunersee, wird zu 98 Prozent mit Bio-Produkten gekocht. Dies vor allem aus ökologischen Gründen: «Ob Bio-Produkte für den Menschen gesünder sind, weiss ich nicht. Für die Natur sind sie es aber definitiv», sagt Haller. Durch den Verzicht von Pestiziden in der Landwirtschaft, werde die Natur geschont und die Artenvielfalt erhalten. «Und wenn der Fischer einmal keine Fische aus dem Thunersee holt, haben wir halt auch kein Fischgericht in der Karte», meint er lachend. Lange Transportwege mit umweltbelastendem CO2-Austoss werden so vermieden.

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