Nachhaltige Geldanlagen bedeuten ein geringeres Risiko

Immer mehr Investoren wählen Nachhaltigkeitsfonds um ihr Geld anzulegen. Alleine im Jahr 2012 wurde das gesamte Anlagevolumen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 10 Prozent erhöht. Der Grund dafür ist nicht nur ein gutes Gefühl bei der Investition zu haben.

Das Risiko eines Aktieneinbruches ist bei Investitionen in Nachhaltigkeitsfonds geringer.
Das Risiko eines Aktieneinbruches ist bei Investitionen in Nachhaltigkeitsfonds geringer. Foto: © iStokphoto / Thinkstock
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Wenn ein Unternehmen mit Sklavenarbeit, Urwaldrodungen oder Gewässerverschmutzung in die Kritik gerät, kann der Aktienkurs schnell einbrechen. Herkömmliche Investments werden nicht unbedingt auf solch ethische Faktoren geprüft, ganz im Gegensatz zu nachhaltigen Geldanlagen. Sie schliessen bedenkliche und deshalb risikoreiche Unternehmen aus. Das Risiko eines Aktieneinbruchs bei einem «grünen» Investment ist darum deutlich geringer.

Da Investoren bei nachhaltigen Geldanlagen zudem mit einer ähnlich hohen Rendite wie bei herkömmlichen Investments rechnen können, bieten «grüne» Anlagen somit auch insgesamt mehr Vorteile. Und das scheint sich auf dem Markt für nachhaltige Investments niederzuschlagen. «Die Anlagestrategie, Investments in ethisch bedenkliche Bereiche von vorneherein auszuschließen, ist im Mainstream angekommen», erklärt der Vorstandsvorsitzende des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) Volker Weber dazu in einer Pressemitteilung.

Die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz haben bei nachhaltigen Geldanlagen alleine im Jahr 2012 um 10 Prozent zugelegt und der Trend geht weiter nach oben. Insgesamt sind die Anlagen der drei Länder auf rund 103,5  Milliarden Euro angewachsen.

Quelle: faz.net, forum-ng.org Text: Jessica Buschor