Irland investiert als erstes Land nicht mehr in fossile Energien

Investitionen in Kohle, Öl und Gas soll es von der irischen Staatskasse bald nicht mehr geben. Nur noch eine Hürde gilt es zu überwinden, bis die Regelung in Kraft treten kann.

Irland investiert als erstes Land nicht mehr in fossile Energien
Regierungsgebäude Dublin, Irland, Foto: © MOF / iStock / Thinkstock
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Mit 90 zu 53 Stimmen wurde die neue Gesetzesvorlage im irischen Parlament angenommen, wie unter anderem independent.co.uk berichtet. Jetzt muss sie nur noch vom Finanzausschuss überprüft werden und kann dann in ein paar Monaten rechtswirksam werden. Danach ist der «Ireland Strategic Investment Fund» dazu verpflichtet, seine Geldanlagen in fossile Brennstoffe innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verkaufen, wie es weiter im Independent heisst.

Die Idee, auf Investition in fossile Energieunternehmen zu verzichten, stammt aus den USA und wird unter dem Schlagwort Divestment zusammengefasst. Was 2010 ganz klein am Swarthmore College in Pennsylvania angefangen hat, ist mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung herangewachsen.

Quellen: independent.co.uk, inhabitat.com, trendsderzukunft.de; Text: Maximilian Comtesse