Stromversorgung: Bis zu einem Viertel wird zukünftig von der Sonne stammen

Der Ausbau von Solaranlagen boomt weiterhin. Das ist ein positives Zeichen für die Energiewende. Doch die schnell wachsende Menge an Solarenergie verursacht auch Probleme, die es schnellstmöglich zu lösen gilt.

Stromversorgung: Solarenergie deckt bis zu einem Viertel
Damit Solarstrom problemlos eingespeist und weitergeleitet werden kann sind bessere Netze nötig. Foto: © iStockphoto / Thinkstock
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Dank sinkender Preise entwickelt sich die Solarenergie in den letzten Jahren rasant weiter. In Europa wurde 2011 doppelt so viel Solarleistung installiert wie noch im Vorjahr. Bereits 2030 wird Sonnenenergie deshalb bis zu 25 Prozent des europäischen Strombedarfs decken, so ein Bericht der Solarindustrievereinigung EPIA. Selbst die «schärfsten Kritiker im konventionellen Energiesektor werden letztlich eingestehen müssen, dass die Solarenergie [...] ein wichtiger Bestandteil des europäischen Strommixes sein wird», kommentierte EPIA-Präsident Windfried Hoffmann den Bericht laut Solarmedia Blogspot.

Ganz unproblematisch ist der immer schnellere Anstieg an Solarmodulen jedoch nicht. Schnell könnte der von überall eingespeiste Solarstrom die lokalen Netze überlasten. Um die zunehmende Menge an Solarstrom in Zukunft weiterhin problemlos einspeisen und weiterleiten zu können, müsse das europäische Netz daher dringend ausgebaut werden.

Quelle: Solarmedia.ch

Text: Leena Heinzelmann

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