Kostendeckende Einspeisevergütung für Solarenergie wird erneut gesenkt

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) soll erneuerbare Energien fördern. Produzenten können dadurch ihren selbst produzierten Solarstrom zu kostendeckenden Tarifen ins öffentliche Netz einspeisen. Zum 1. Oktober wird die Vergütung nun deutlich gekürzt.

Der Bund kürzt die kostendeckende Einspeisevergütung erneut.
Der Bund kürzt die kostendeckende Einspeisevergütung erneut. Foto: © TR  / pixelio.de
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Um durchschnittlich 15 Prozent senkt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK die Einspeisevergütung für neue Photovoltaik-Anlagen. Dies ist bereits die dritte Kürzung in diesem Jahr. Am 1. Januar wurde die Vergütung um 8 Prozent und im März um weitere 10 Prozent gesenkt. Nach Oktober soll es dann Anfang Jahr 2013 die nächste Tarifabsenkung geben.

Die Senkungen sind eine Reaktion des UVEK auf den Preisverfall von Photovoltaik-Anlagen in Europa. Die Anschaffung einer Solaranlage ist inzwischen deutlich günstiger geworden, weshalb der Bund die Unterstützung für Neu-Produzenten reduziert.

Quelle: Bundesamt für Energie Text: Jessica Buschor