Die nachhaltigen Ziele des Vorreiters Basel mit erneuerbaren Energien

Die Entwicklung der IWB (Industrielle Werke Basel) ist eine nachhaltige Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen forciert mit Innovationskraft und Dynamik den Ausbau erneuerbarer Energien. Doch was sind die Ziele, auf was setzen die Basler Energiestrategen in Zukunft und in welchen Bereichen wollen sie expandieren?

Die nachhaltigen Ziele der IWB mit erneuerbaren Energien
Der weitere Ausbau erneuerbarer Energien ist eines der Ziele des Basler Energieversorgers, hier eine Solaranlage auf dem Dach der Messe Basel.
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Die IWB sind davon überzeugt, dass eine gute Zukunft nicht von alleine kommt, sondern das Ergebnis langfristigen Denkens und Handelns ist. Das ist umso bedeutsamer, je mehr man sich vorgenommen hat. Und der Basler Energieversorger hat sich viel vorgenommen. Die Ziele sowie Visionen sind nachhaltig und vorbildlich bei der Bereitstellung von erneuerbarer Energie. Massive Investitionen in neue Netze und Anlagen sollen die Eigenproduktionsquote an erneuerbarer Energie bis 2015 auf 125 Prozent erhöhen. Europaweit werden sie in ein geografisch und technologisch diversifiziertes Produktionsportfolio investieren, so dass die Vorteile des bestehenden flexiblen Produktionsparks nachhaltig und optimal genutzt werden können. Die grossen Wasserkraftwerke in der Schweiz sollen weiterhin wichtigste Energielieferanten bleiben. Zusätzlich sollen bestehende Wasserkraftwerke umweltverträglich ausgebaut und Technologien wie Biomassekraftwerke und Geothermie weiterentwickelt werden.

Mehr als Energie

Vom Grundsatz her ist der Basler Energieversorger ein Unternehmen für Energie, Trinkwasser und Telekom, das Ökonomie, Ökologie und Innovation in Einklang bringt. Wirtschaftlichkeit und Qualität, weitsichtiges, ökologisches Handeln und zukunftsweisende Innovationen sind die Ziele und Herausforderungen des Unternehmens. Gemäss dem Motto: «IWB ist mehr als Energie», stehen Kundenzufriedenheit, Zuverlässigkeit mit Produkten und Dienstleistungen ebenso im Mittelpunkt der Philosophie wie eine effiziente und bedarfsgerechte Kombination von niedrigen Strompreisen bei höchster Qualität und guten Leistungen, eine stetige Weiterentwicklung der Organisation und die Zukunftssicherung des Unternehmens. Die führende Positionierung in den Bereichen erneuerbare Energie und Energieeffizienz soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Der Erfolg des Unternehmens und seine Innovationskraft spiegeln sich auch in den wirtschaftlichen Zahlen wider. 793 Mitarbeiter erzielten im Jahre 2011 einen Ertrag von 698,1 Millionen CHF, was zu einem Jahresergebnis von 83,2 Millionen CHF führte. Für die Stadt Basel sind die IWB ein Glücksfall und eine nachhaltige Erfolgsstory zugleich. Alle Kunden erhalten Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen und zwar hauptsächlich aus Schweizer Wasserkraftwerken und das ohne jeglichen Aufpreis.

Nachhaltige Bedeutung von Energieeffizienz

Das Angebot an ökologischen Produkten wollen die IWB kontinuierlich ausbauen und weiterhin in klimafreundliche Energieproduktionsstätten investieren. Zurzeit befinden sich die IWB mitten im zweitgrössten Ausbauschritt ihrer Geschichte. Neben den vorgenannten Zielen wird das Unternehmen den Anteil an erneuerbaren Energien an der Fernwärme erhöhen und die Kunden dazu motivieren, auf diesen umweltfreundlichen Energieträger umzusteigen.

Kunden, die Erdöl nutzen, jedoch über einen Gasanschluss verfügen, werden klimafreundliche Alternativen mit Biogas angeboten. So wird die Abhängigkeit von Erdöllieferanten dezimiert und der CO2-Fussabdruck des Energieabsatzes reduziert. Die Kompetenz der IWB in der Energieeffizienz solle deshalb weiter ausgebaut werden. Mit neuen Geschäftsmodellen streben sie an, den mit einer höheren Energieeffizienz einhergehenden tieferen Energieabsatz zu einem Geschäft sowohl für die Kunden als auch für sich selbst zu machen. Zudem fördern sie eine Erneuerung und einen Ausbau der vorhandenen Netze, damit der Umstieg auf die erneuerbaren Energien auch gelingt.

Im Rahmen der Energiewende will der Basler Energieversorger seine Führungsrolle weiter stärken und Innovationstreiber bleiben. Das Kraftwerkportfolio im Bereich Wind, Solar und Biomasse wird bis 2015 um 500 GWh erweitert. Das Synergiepotenzial des Querverbunds und der Grössenvorteil soll noch mehr den Kunden zu Nutze kommen und der Vertrieb wird sich im Rahmen der Markteröffnung auch ausserhalb des bisherigen Netzgebiets für eine erneuerbare Vollversorgung der Kunden einsetzen.

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Quelle: IWB (Industrielle Werke Basel), Text: Peter Rensch