Garantierte Herkunft: Erneuerbare Energien aus Eigenproduktion

Seit der Bundesrat und die Bundesversammlung in der Schweiz die Energiewende eingeleitet haben, sind erneuerbare Energien in den Fokus der Stromversorger, Unternehmen und Verbraucher getreten. Während die IWB (Industrielle Werke Basel) mit einer nachhaltigen, transparenten und zugleich vorbildlichen Strategie auf dem Markt agieren, fördern andere Anbieter einen Zertifikatshandel mit teurer Energieversorgung ohne Herkunftsgarantie.

Garantierte Herkunft: Erneuerbare Energien aus Eigenproduktion
Die IWB geben nur garantierten Ökostrom an ihre Kunden weiter, wie aus dem Windpark Saint Martin de Crau, Region Bouches du Rhones. Foto: IWB
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Weg von Atomkraft, Öl- Kohle- und Gaskraftwerken, hin zu erneuerbarer Energie, lautet die Strategie der Zukunft. Seit letztem Jahr spielt auch in der Schweiz das Thema Energiewende eine grosse Rolle. Ein durchaus positiver Trend, der in Zukunft eine nachhaltige Energieversorgung möglich macht.

«Grünem Strom» gehört die Zukunft. Produziert wird er ausschliesslich aus erneuerbaren Energien und unterliegt strengen ökologischen Auflagen. In der Schweiz werden Ökostrom-Produkte mit dem Label «naturemade star» gekennzeichnet. Nicht alle Energieversorger sind für diese Entwicklung gerüstet und können die steigende Nachfrage nach erneuerbarer Energie befriedigen. Um die bestehende Angebotslücke zu schliessen, greifen einige Stromanbieter auf den sogenannten Zertifikatshandel zurück. Hierbei werden auf dem europaweiten Strommarkt günstig Kapazitäten eingekauft, ohne zu wissen, woher der Strom tatsächlich stammt. «Legalisiert» wird dies durch den Kauf eines Zertifikats über eine Beteiligung an einem Kraftwerk, das erneuerbare Energie herstellt. So erwirbt der Kunde Strom zu einem höheren Preis, dessen tatsächliche Herkunft ungeklärt bleibt.

Einen völlig anderen und nachhaltigen Weg gehen die IWB (Industrielle Werke Basel). Als einziger Energieversorger der Schweiz liefern sie ihren Kunden ausschliesslich Strom aus Eigenproduktion, der zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie stammt. Er ist garantiert klimaneutral und atomstromfrei.

«Grüner Strom» aus erneuerbaren Energien ohne Aufpreis

Produziert wird der Strom in eigenen Wasser- Solar-, Wind- und Biomassekraftwerken. Durch stetige Neuinvestitionen in erneuerbare Energien konnten die IWB ihre Kapazität intensiv steigern und produzieren heute mehr Strom als die Stadt Basel verbraucht. Bis 2015 soll die Eigenproduktionsquote auf 125 Prozent ausgebaut werden. Somit können sich die Kunden der IWB darauf verlassen, dass sie nachweislich grünen Strom zu einem vorteilhaften Preis erhalten.

Die IWB haben direkt nach dem Basler Voting gegen die Atomenergie im Jahre 1977 in die erneuerbare Energieproduktion investiert und sich somit frühzeitig auf die Energiewende eingestellt. Diese nachhaltige Anlage- und Investitionsstrategie zahlt sich heute für das Unternehmen und deren Kunde aus. Die IWB haben keinerlei Beteiligungen an atom- und fossilbetriebenen Grosskraftwerken, sondern investiert nur in Wasser-, Solar-, Wind- und Biomassekraftwerke. Weiterhin verlangt das Unternehmen für grünen Strom keinen Aufpreis. Dadurch erlangen die IWB ein Alleinstellungsmerkmal und grenzen sich ab von allen anderen Schweizer Stromlieferanten. Dass nachhaltige Energieproduktion auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann, beweisen die nachfolgenden Daten: Seit 2009 liefern die IWB an die Kunden in Basel 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Garantierte Herkunft durch Erneuerbare Energien zu 100 Prozent aus Eigenproduktion

Seit diesem Jahr stammt der Strom zu 100 Prozent aus der IWB-Eigenproduktion, der als qualitativ hochwertigster in der Schweiz gilt. Die Preise liegen dabei unter dem Durchschnitt und gelten für die privaten Kunden landesweit gar als die günstigsten.  

Innovation wird bei den IWB gross geschrieben. Die neuen Fernwärmekunden der IWB werden bereits ab 1. Juli 2012 mit erneuerbarer Energie versorgt. Auch bei Versorgung von Heiz- oder Kochgas wollen die IWB Pionierarbeit leisten und streben in den nächsten Jahren eine höheren erneuerbaren Anteil an. Biogas soll aus eigenen Produktionsstätten und anderen Anlagen in der Schweiz an die Kunden geliefert werden. Ersteres Produkt wird unter dem Namen IWB’Biogas angeboten, das Gas aus Schweizer Anlagen unter der Bezeichnung IWB’Biogas Plus. In der Öffentlichkeit findet das Engagement der IWB grossen Anklang. So lobte der Leiter der Fachstelle Nachhaltigkeit bei der Bank Coop gegenüber der Basler Zeitung ausdrücklich die Strategie der IWB und machte deutlich, dass Transparenz bei der Stromherkunft besonders wichtig sei. Dadurch werde eine nachhaltige Entwicklung in der Schweiz glaubwürdig.

IWB_Logo

 

Quelle: IWB (Industrielle Werke Basel), Text: Peter Rensch

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