Energie effizienter nutzen und den Klimawandel bekämpfen: So geht's

Promo – Als Konsumenten können wir nicht nur dem Klima helfen, sondern auch viel Geld sparen, indem wir im Alltag Energie effizienter nutzen. 10 Milliarden Franken liessen sich so jährlich sparen.

Energieeffizienz
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Innerhalb der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele erhält Nummer 13 derzeit am meisten Aufmerksamkeit seitens der Gesellschaft: «Umgehend Massnahmen ergreifen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen.» So lautet das Ziel offiziell in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Auch die Schweiz hat sich den 17 Zielen verpflichtet.

Hierzulande sollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden, um so die Klimaerwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten. Die Schweizer Bevölkerung unterstützt dieses Vorhaben spätestens seit dem Ja zur Energiestrategie 2050. Denn sie sieht vor, unsere Energieeffizienz zu erhöhen und gleichzeitig unseren Energieverbrauch zu senken. Zudem sollen erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Auch in der Schweizer KMU-Landschaft zeigt sich, dass Unternehmen die CO2-Reduktion anpacken und Massnahmen ergreifen, um ihren CO2-Ausstoss kontinuierlich zu reduzieren, wie die aktuelle Ausgabe des UBS Outlook Schweiz zeigt. 

Der Weg zu Netto-Null für die Schweiz 

Kostenlose Informationen: Der Weg zu Netto-Null für die Schweiz und aktuelle Umfrageergebnisse zur Nachhaltigkeit bei rund 2500 Schweizer Firmen. Wirtschaft Schweiz (PDF) | Umfrageergebnisse

Geld sparen statt Energie verpuffen lassen

Was oft vergessen geht: Energie effizient nutzen und sparen geht im eigenen Alltag besonders leicht. Denn laut der Studie «Energieperspektive 2035» der Schweizerischen Energiestiftung (SES), Greenpeace und dem Verkehrs Club Schweiz (VCS) verpuffen schweizweit jährlich rund 10 Milliarden Franken ungenutzter Energie!

Ein Grossteil dieses Geldes können wir leicht sparen, denn meist sind es sehr einfache Dinge, die wir tun können, um Energie effizienter zu nutzen oder gar nicht erst zu verbrauchen. Etwa indem wir Geräte konsequent ausschalten, wenn wir sie nicht nutzen und bei Neuanschaffungen auf den energieeffizientesten Kühlschrank oder Herd setzen. Konsumenten können sich hierbei an den Energieeffizienzklassen orientieren.

Viel Energie lässt sich auch sparen, wenn wir den Kühlschrank auf die korrekte Temperatur einstellen oder beispielsweise im Winter ein Grad weniger heizen und besser lüften. Auch Wäsche waschen geht energieeffizienter, als man vielleicht denken mag. Mit wenigen einfachen Tipps zum Energiesparen, bleibt Ende Monat automatisch mehr Geld im Portemonnaie.

Konsumenten können aber auch die bessere Energie nutzen, indem sie bewusst auf erneuerbare Energie setzen. Die meisten Energiedienstleister haben hier attraktive Angebote für Mieterinnen und Mieter.

Einen guten Eindruck davon, wie viel Energie wir im Alltag brauchen und in welchen Bereichen Konsumenten zusätzlich Energie und CO2 sparen können, erhält man beim Footprint-Rechner vom WWF.

Hausbesitzer sollten die Gunst der Stunde nutzen

In unseren Häusern steckt ein besonders grosses Potenzial, um den Energieverbrauch zugunsten des Klimaschutzes zu reduzieren. Denn einerseits haben hier die Emissionen im Vergleich zu 1990 bereits um 26 Prozent abgenommen, andererseits liegt hier noch viel Reduktionspotenzial brach.

Um die Energiewende zu schaffen und den CO2-Ausstoss auf netto Null zu reduzieren, fördert der Bund mithilfe des Gebäudeprogramms die energetische Sanierung und Investitionen in erneuerbare Energien sowie die Optimierung der Gebäudetechnik.

Als Hausbesitzer lohnt sich also die Investition in eine Solaranlage, denn die Kosten für Photovoltaik sind in den vergangenen Jahren massiv gesunken.

Ersetzt man die alte Ölheizung durch ein umweltfreundliches Heizsystem wie eine Wärmepumpe oder Pelletheizung, verringert sich der CO2-Ausstoss massiv.

Sanieren lohnt sich nicht nur energetisch

Sanierungen in Richtung Nullenergiehaus oder sogar Plusenergiehaus lohnen sich insbesondere für Hauseigentümer. Denn über die Jahre leben und wirtschaften sie so nicht nur mit einem kleineren ökologischen Fussabdruck, sondern sparen auch viel Geld, das sie ansonsten für Heizung, Warmwasser und Strom ausgegeben hätten. Kommt hinzu, dass der Wert der Immobilie steigt.

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