Welche Standards muss ein Klimaschutzprojekt erfüllen?

Mit einem Teil der Kompensations-Einnahmen aus einem kleinen Laufwasserkraftwerk wurde in den Bergen von Yunnan eine landwirtschaftliche Bibliothek für lokale Bauern eingerichtet.

Mit einem Teil der Kompensations-Einnahmen wurde in den Bergen von Yunnan eine Bibliothek für lokale Bauern eingerichtet. Foto: South Pole Carbon

Klimaschutzprojekte müssen klimaschädliche Emissionen im Vergleich zum «Normalfall» (ohne Projekt) einsparen und zusätzlich sein, d.h. sie dürfen erst durch die Einnahmen aus den Kompensationen wirtschaftlich sein. So soll vermieden werden, dass Klimaschutzgelder in ohnehin geplante Projekte investiert werden. Der Nachweis der CO2-Einsparung wird durch komplexe Methodologien gewährleistet, die von der Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) (http://unfccc.int/2860.php) anerkannt wurden und in jedem Einzelfall von unabhängigen Auditoren wie dem TÜV oder SGS überprüft werden. Verschiedene Klimastandards wie die Schweizer NGO Gold Standard (http://www.cdmgoldstandard.org/) oder der brasilianische Social Carbon Standard (http://www.socialcarbon.org) stellen zudem sicher, dass neben dem Klima auch die am Projektstandort betroffenen Menschen profitieren, sei es durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, verbesserte Gesundheitsvorsorge oder Bildungsprogramme.

Text: Max Zeckau, South Pole Carbon

Das Zürcher Klimaschutz-Unternehmen South Pole Carbon entwickelt und betreut über 180 Emissionsminderungs-Projekte weltweit - in unabhängig überprüften Verfahren, die höchste Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit garantieren. Die bei South Pole Carbon eingesetzten Mittel kommen nachweislich dem von Ihnen ausgewählten Projekt zugute und mindern verlässlich die globale Erwärmung. Die Firma wurde in der Voluntary Carbon Markets Survey der Fachzeitschrift Environmental Finance zum Besten Projektentwickler 2011 gewählt.

Unter den folgenden Links finden Sie vertiefende Informationen zum Kampf gegen die Klimaveränderung (in deutscher Sprache):

  • Das deutsche Bundesministerium für Umwelt über Klimaschutzinvestitionen in Entwicklungsländern und weitere Aspekte des Klimahandels.
  • Eine Übersicht des Fraunhofer Institutes zum Emissionshandel.
  • Eine Checklist zur Wahl des richtigen Kompensationsprojektes, vom Schweizer Klimaschutz-Unternehmen South Pole