Entspricht Ihr Haus dem heutigen Energiestandard?

Advertorial - Die energetische Frage wird zunehmend zum Argument beim Kaufentscheid. Umso bedeutender wird der Energieausweis GEAK. Er dokumentiert den energetischen Zustand eines Gebäudes und der haustechnischen Anlage. IWB Energieberater Roger Ruch über Nutzen und Zukunft des GEAK.

Entspricht Ihr Haus dem heutigen Energiestandard?
Durch eine schlechte Dämmung kann beispielsweise viel Energie entweichen. Foto © iStockphoto / Thinkstock
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Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) gibt – analog zur Energieetikette auf Elektrogeräten – Auskunft über den Energieverbrauch eines Hauses. Fachpersonen wie IWB Energieberater Roger Ruch beurteilen die Gebäude, klassifizieren sie von A bis G und informieren darüber hinaus, wo Energiesparmassnahmen möglich sind und Optimierungspotenzial besteht.

Wann macht es für Gebäudeeigentümer Sinn, einen solchen Ausweis zu erstellen?

Sobald ich mich mit dem Thema Gebäudesanierung befasse. Ich erfahre mit dem GEAK einerseits in welchem energetischen Zustand sich mein Haus befindet. Andererseits erhalte ich wertvolle Vorschläge, wie ich mein Gebäude sanieren kann, damit es dem heutigen Energiestandard entspricht. Nach der Sanierung kann ein bestehender Energieausweis neu ausgestellt werden. Der GEAK wird zudem immer wichtiger, wenn ich ein Gebäude verkaufe. Die Energiepolitik des Bundes und die Kosten der Wende haben den Wert energetisch sanierter Bauten stark erhöht. Bauten mit einem guten Energiestandard erzielen einen besseren Verkaufspreis. Legt man den GEAK vor, erkennen Käufer auf einen Blick, ob sich die Investition lohnt.

Wie oft wird der GEAK bei den IWB nachgefragt?

Immer häufiger. Ein Haus lässt sich zwar immer noch ohne GEAK verkaufen. Doch in Zukunft wird die Etikette wohl zum Haus gehören wie sie heute zum Kühlschrank gehört. Zurzeit stellen die IWB rund 50 Ausweise im Jahr aus. In der Regel den GEAK Plus. Dieser umfasst zusätzlich zur Bestimmung der Energieklasse die Definition von Massnahmen und eine Kostenschätzung. Nach Wunsch überprüfen und berechnen die IWB auch mehrere Sanierungsvarianten (z.B. mit oder ohne Dachausbau) und priorisieren die Massnahmen.

Was halten Sie von dem Vorwurf, dass der Ausweis nur ein «Papiertiger» sei?

Nicht viel. Er ist im Minimum eine Standortbestimmung für ein Gebäude. Das hilft dem Hausbesitzer zukünftige Sanierungen sinnvoll zu planen und die finanziellen Mittel bereitzustellen. Die meisten Hausbesitzer sind froh um Sanierungsvorschläge und auch bereit, diese umzusetzen.

Was halten Sie von einem obligatorischen GEAK?

Ich als Mieter befürworte einen obligatorischen GEAK. Er schafft mehr Transparenz. Ich könnte vom Vermieter den GEAK verlangen, um herauszufinden, ob es sich um eine Wohnung mit energetischen Mängeln und hohen Nebenkosten, oder um eine thermisch behagliche Wohnung mit hohem Komfort handelt. Umgekehrt kann der Vermieter einfacher nachweisen, dass es sich um eine energetisch qualitativ hochstehende Wohnung handelt.

Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) zeigt auf, wie viel Energie ein Gebäude bei Standardnutzung benötigt. Dieser Energiebedarf wird in Klassen von A (sehr energieeffizient) bis G (wenig energieeffizient) beurteilt. Die Beurteilung erfolgt über eine neutrale Fachperson, wie zum Beispiel den IWB Energieberater. Zusätzlich zeigt er dem Liegenschaftsbesitzer das energetische Verbesserungspotenzial von Gebäudetechnik und Gebäudehülle auf. Der GEAK hat eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahren.

 

Text und Fotos: www.iwb.ch, www.geak.ch