Wohnen im Grünen: Dieses Hotel holt den Regenwald in die Stadt

Das «Palo Santo» im argentinischen Buenos Aires kommt nicht nur von aussen so richtig grün daher. Auch innen zeigt das Öko-Hotel, wie rundum nachhaltig und trotzdem luxuriös Ferien sein können.

Öko-Hotel «Palo Santo» holt den Regenwald in die Stadt
Foto: © Palo Santo Hotel
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«Moderner Luxus muss sich dem Erhalt der Umwelt verschreiben. Palo Santo ist gleichzusetzen mit intelligentem Luxus», heisst es auf der Internetseite des Öko-Hotels in der argentinischen Metropole. 33 Aspekte lassen das Hotel zur nachhaltigen Oase werden, die mit ihren vielen Pflanzen und Wasserfällen an einen Besuch im Regenwald erinnert.

Vertikale Gärten bringen viel Grün ins Öko-Hotel

Bereits von aussen ist das Palo Santo ein echter Hingucker. Das Öko-Hotel, mit seinen 24 Zimmern, hat eine grüne Fassade mit einem durchgehenden vertikalen Garten. 800 Pflanzen verschönern das Äussere des Hotels, dessen Räume so natürlich schattiert werden. Weitere Nebeneffekte der für Lateinamerika einmaligen Hotelfassade: Die Begrünung optimiert die CO2-Bilanz des Öko-Hotels und die Balkone werden zu einer erfrischenden Oase.

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Dieses Hotel ist nicht nur von aussen richtig grün

Das argentinische Hotel Palo Santo fällt schon von Aussen auf. Über 800 Pflanzen wachsen an der Fassade, auf den Balkonen, den Patios und sogar auf dem Dach. Dieser artenreiche vertikale Garten hält Hitze, Kälte und Wind ab. Er unterstützt so auf natürliche Art und Weise die Dämmung des Gebäudes und sorgt für ein angenehmes Raumklima im Hotel. Zusätzlich produzieren die Pflanzen Sauerstoff und speichern jährlich 2.5 Tonnen CO2.

Doch mit der grünen Fassade hört das Engagement der Betreiber nicht auf: Auch im Inneren des Hotels setzen sie auf nachhaltige Lösungen. Foto: © Palo Santo Hotel

Bild aus dem mitgeschickten Info-PDF

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Was der Gast nicht sieht: auch auf dem Dach grünt es gewaltig. Der Vorteil davon ist, dass die Pflanzen auf dem Dach im Winter wie eine natürliche Wärmedämmung und im Sommer wie eine kühlende Klimaanlage wirken. Eine mechanische Klimaanlage braucht es deshalb nur selten. Weiterer Ökofaktor hierbei: Fassaden- wie Dachbegrünungen werden von gesammeltem Regenwasser gespeist.

Natürliche Materialien tragen zur Nachhaltigkeit bei

Bei der Einrichtung verzichtet das Öko-Hotel auf lösungsmittelhaltige Farben und zieht, wann immer möglich, chemiefreie Tapeten vor. Die Räume sind zudem mit wassersparenden WCs ausgestattet. Alle Vorhänge sind lokal produziert und die Holzböden bestehen aus heimischem Holz, gewonnen aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Norden Argentiniens. Die hierfür verwendete Holzart ist übrigens der Namensgeber des Hotels. Palo Santo, das Heilige Holz.

Um möglichst viel Strom zu sparen, wird weiterhin auf Bewegungsmelder bei der Lichtsteuerung sowie grundsätzlich auf LED-Lampen gesetzt. Und sogar der Fahrstuhl ist besonders energieeffizient.

Doch das nachhaltige Engagement geht noch weiter bis ins Detail. So wird bei Putz- und Waschmittel auf ökologische Produkte geachtet. Und wo es geht wird Papier gespart sowie der Abfall getrennt – in Lateinamerika ist das noch alles andere als gewöhnlich.

Quelle: Palosantohotel.com

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann