«Breathe» zeigt, wie frei es sich auf kleinstem Raum wohnt

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Gerade für überfüllte Städte sind innovative Minihäuser spannend. Das Raumwunder «Breathe» schafft es dazu, dass man sich trotz wenig Platz alles andere als eingeengt fühlt.

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Vom Eingang direkt in die Küche gehen

Inmitten Mailands steht der vom Architektenbüre SO IL entworfene Wohnturm. Türen hat das auf Minimalismus getrimmte Bauwerk keine. Von der Strasse geht es direkt rein in die schlicht eingerichtete Küche. So verschmilzt der Turm laut Architekten perfekt mit seiner Umgebung. Foto: © SO-IL / Laurian Ghinitoiu

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SO-IL Architects aus New York hat für einmal völlig umgedacht, was den Hausbau angeht. Heraus kam «MINI Living - Breathe», ein Minihaus mit gefühlt richtig viel Freiraum und einer atmenden Hülle. Der Prototyp wurde auf platzsparenden 50 m² Grundfläche in wandelbarer Bauweise errichtet.

Basierend auf einem Metallkonstrukt, bietet das kleine Raumwunder nun Platz für bis zu 6 Wohnräume auf 80 m². Inklusive der Dachterrasse reicht das Minihaus über vier Ebenen. Und dabei zeigt sich «Breathe» nicht nur nachhaltig, was die Raumnutzung betrifft.

Gesund wohnen durch Luft filternde Wände

Die klassischen Hausmauern sucht man bei «Breathe» vergeblich. Die Hülle des Gebäudes besteht stattdessen aus einer einem Hightech-Stoff. Und genau das soll gesundes Wohnen im Inneren ermöglichen. Denn dadurch bleiben Schadstoffe vor der Tür. Die innovative Membran filtert von aussen kommende Luft und soll so für ein absolutes Wohlfühlklima sorgen.

Gleichzeitig ist die Membran stark lichtdurchlässig. Das lässt die kleinen Räume hell wirken und senkt den Stromverbrauch, da der Lichtschalter öfter mal aus bleiben kann.

Und die Membran wirkt teilweise transparent, sodass man durch die Zimmerwände sehen kann. Vorteil: Der beengte Raum fällt nicht auf, die Transparenz schafft ein Gefühl von Freiheit. Allerdings machen die leichten Aussenwände den Bau auch eher zum Sommerhaus. Alternativ gibt es vom Anbieter jedoch auch gedämmte Fassaden.

Gleichermassen zum Wohlfühlen und zur Luftqualität in dem Minihaus tragen aber auch die vielen Pflanzen im Dachgarten bei. Sie machen das Raumwunder zu einer richtigen grünen Oase.

Leichter Aufbau macht das Minihaus nachhaltig

Für «Breathe» werden keine Tonnen von Baumaterialien aufwändig produziert und transportiert. Der einfache Aufbau mit leichten Materialien braucht nur wenig Zeit. Steht dann mal ein Ortswechsel an, kann man das Haus einfach mitnehmen.

Geht es am Wohnort klimatisch doch etwas zu rau vor für transparente Wände, lässt sich die Aussenhülle einfach entsprechend anpassen. Sie wird durch isolierte Wände ersetzt. Je nach Klimazone, gibt es die laut Internetseite des Anbieters in verschiedenen Ausführungen.

Quelle: SO-IL Architects, Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann