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Das sind die Vorteile einer Wärmepumpe

Nachhaltig für ein warmes Zuhause zu sorgen wird mit einer Wärmepumpe zum Kinderspiel. Denn sie nutzt kostenlose Umgebungswärme zum Heizen – und verbraucht dabei nur wenig Strom. Doch das Heizsystem bringt noch weitaus mehr Vorteile mit sich.

Zwei Eltern in einer modernen Küche, der Vater hebt ein Baby in die Luft
Mit einer Wärmepumpe erreichst du sowohl im Winter als auch im Sommer Wohlfühltemperaturen zuhause. © zVg

Sie ist zukunftsorientiert, nachhaltig und rentiert sich langfristig auch finanziell: In Zeiten des Klimawandels ist die Wärmepumpe die perfekte Alternative zur Gas- oder Ölheizung. Wir zeigen dir, welche Vorteile eine Wärmepumpe mit sich bringt.

Die wichtigsten Vorteile der Wärmepumpe auf einen Blick

Gegenüber fossilen Heizsystemen haben Wärmepumpenheizungen einige Vorteile. Betrachtet man die Funktionsweise einer Wärmepumpe, werden diese schnell deutlich.

Vor allem der Umweltschutz, aber auch die Kosten spielen für Nutzerinnen und Nutzer eine immer wichtigere Rolle. In beiden Punkten kann die Wärmepumpe glänzen:

  • Sie ist sparsam im Betrieb, benötigt also wenig Strom
  • Sie hat eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren

Hinzukommt, dass Wärmepumpen betriebssicher sind und sehr zuverlässig laufen. Viele Modelle können ausserdem auch zum Kühlen eingesetzt werden. Dann werden andere Kühlgeräte überflüssig.

Langfristig rentieren sich Wärmepumpen finanziell

Bevor du dich für das nachhaltige Heizsystem Wärmepumpe entscheidest, möchtest du sicher wissen, wie wirtschaftlich es ist. Zu Beginn schlagen die Anschaffungskosten in den meisten Fällen höher zu Buche als beispielsweise bei einer Gasheizung. Doch eine Wärmepumpe amortisiert sich im Laufe ihres Lebens, da die Betriebskosten langfristig geringer ausfallen.

Denn eine Wärmepumpe wird mit elektrischer Energie betrieben, benötigt jedoch für die Produktion von 100 Prozent Wärmeenergie nur etwa 25 Prozent Strom. Die übrigen 75 Prozent der Heizenergie bezieht sie aus der Umgebungswärme aus Luft, Erde oder Wasser. Hier erfährst du, wie hoch der Stromverbrauch von Wärmepumpen ist und wie du ihn berechnest.

Grafische Abbildung des Kältekreislaufs einer Wärmepumpe
Für die Wärmeerzeugung braucht eine moderne Wärmepumpe verhältnismässig wenig Strom. © zVg

Zwar müssen auch Wärmepumpen – anders als oft behauptet – gewartet werden, jedoch sind sie im Vergleich zur Öl- und Gasheizung wartungsärmer. Regelmässige Kontrollen tragen dazu bei, dass die Wärmepumpe eine lange Lebensdauer hat, was wiederum ihre Wirtschaftlichkeit erhöht.

Um die Anschaffung einer Wärmepumpe noch attraktiver zu machen, gibt es zudem Förderprogramme in der Schweiz. Im Rahmen des Gebäudeprogramms erhältst du je nach Kanton verschieden hohe Förderbeiträge für deine Wärmepumpe. Lass dich am besten von einer Heizungsexpertin oder einem Heizungsexperten über die Möglichkeiten staatlicher Förderungen informieren. 

Wärmepumpen schonen die Umwelt

Neben den Kosten gewinnt auch die Umweltfreundlichkeit eines Heizsystems immer mehr an Bedeutung für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer. Der hohe CO2-Ausstoss, den die Verbrennung fossiler Rohstoffe verursacht, entfällt bei Wärmepumpen. Sie werden rein elektrisch betrieben – an der Verbrauchsstelle entstehen also keinerlei CO2-Emissionen.

Betreibst du die Wärmepumpe mit Strom aus regenerativen Quellen, verursacht auch die Stromerzeugung keinen Ausstoss von Treibhausgasen. Kombinierst du die Wärmepumpe mit der eigenen Photovoltaik-Anlage, kannst du das Gerät zu einem grossen Teil mit CO2-freier Sonnenenergie betreiben. Dadurch erreichst du nebenbei auch eine grössere finanzielle Unabhängigkeit vom lokalen Energieversorger.

Wärmepumpen können auch zum Kühlen genutzt werden

Ein weiterer Vorteil vieler Wärmepumpen ist, dass du sie auch nutzen kannst, um deine vier Wände im Sommer zu kühlen. Denn bei einigen Wärmepumpensystemen kann der sogenannte Kältekreis umgekehrt werden, sodass die Geräte die Wärme aus dem Haus in die Umgebungsluft oder über einen Zusätzlichen Wärmetauscher in die Erdsonde ableiten.

Ob du mit einer Wärmepumpe kühlen kannst, hängt aber auch vom Kälteverteilsystem in deinem Haus ab: Radiatoren etwa sind nicht für das Kühlen geeignet, wohingegen eine Fussbodenheizung die Räume an heissen Tagen angenehm temperieren kann.

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