Urlaube und Ausflüge möglich dank Wechselstationen für Akkus

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Ein breites Netz an Verleih- und Akkuwechselstationen ermöglicht auch längere Ausflüge mit dem E-Bike. Foto: © swiss-image.ch / Stefan Hunziker

Aus der Schweiz kommen gleich zwei E-Bike-Hersteller, die internationale Bekanntheit erlangt haben: Dolphin E-Bikes in Basel und Flyer-Elektrovelos von BikeTec in Huttwil. Letztere haben sich bereits früh auf den dazugehörigen Tourismus konzentriert. Tourismusregionen und touristische Projekte, wie beispielsweise die «Herzroute», haben ein ganzes Netzwerk an Verleih- und Akkuwechselstationen aufgebaut. Bei allem Fahrvergnügen muss man nämlich daran denken, die Akkus an den angeschriebenen Orten auszuwechseln. Je nach Stärke des Unterstützungsmotors reicht ein solcher Akku im flachen Gelände für eine Fahrt über 30 bis 50 Kilometer und bei steilen Strecken etwa 14 bis 40 Kilometer. Flyer nutzt als Verleihstationen meist Velo-Fachgeschäfte. Akkuwechselstationen sind meist Restaurants oder Hotels, bei denen ein leerer Akku gegen einen vollen getauscht werden kann. Das ist im Preis für die Tagesmiete inbegriffen.

Reisen mit E-Bike: Tipps fürs Ausland

Die Herzroute besteht aus vier Etappen. Ein E-Bike in einem der Etappenorten Laupen, Thun, Langnau, Burgdorf oder Willisau mieten, gemütlich radeln, in einem Restaurant einkehren, den Magen füllen und dabei gleich den Akku tauschen, unterwegs noch etwas besichtigen, weiterradeln, die Landschaft geniessen, und am Ende den Drahtesel an einem dieser Orte wieder abgeben - und das alles vollkommen stress-, CO2- und schwitzfrei. Oder darf's eine Toskana-Rundreise von «Eurobike» sein? Über «Movelo» findet man Verleihstationen, Tipps zum Radwegenetz, Radverleih, Hotellerie und so weiter in 40 Regionen in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien.

Text: Martina Gyger

E-Bike ist nicht gleich E-Bike:

Es gibt einerseits Fahrräder mit Unterstützungsmotor und andererseits solche, die ausschließlich auf ihren Motor vertrauen und als «Mofas» gelten. Bei ersteren wirkt der Zusatzantrieb nur, wenn der Fahrer in die Pedale tritt - je nach Modell und Fahrmodus unterschiedlich stark. Motorfahrräder mit Tretunterstützung bis 25 Stundenkilometer, bei denen der Motor erst ab Tempo 25 seine Unterstützung einstellt, sind betreffend Vorschriften weitgehend den Velos gleichgestellt. So zum Beispiel die Flyer C-Serie. Die schnelleren und stärkeren E-Bikes mit Hilfsantrieb ab Tempo 25 wie die Flyer S-Serie sind versicherungspflichtig, mit gelbem Kontrollschild auszustatten und ihre Benützer brauchen die Töffliprüfung.

Nützliche Infos für E-Bike-Ferien

Touristische Anbieter:


E-Bikes und Händler:


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