6 Tipps zum Strom sparen, die Sie bestimmt noch nicht kennen

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Geräte ins Standbye schalten oder Energiesparlampen nutzen ist für Sie nichts Neues? Dann sehen Sie sich mal diese Tipps zum Stromsparen an. Zumindest auf einige davon sind Sie bisher bestimmt noch nicht gekommen.

Strom sparen: 6 Tipps, die Sie bestimmt noch nicht kennen
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1. Schicken Sie Ihre Töpfe zur Partnerbörse

Zu jedem Topf passt ein Deckel. Wenn das auch in Ihrer Küche so ist, können Sie richtig viel Strom sparen. Denn kochen Sie mit einem Deckel, der die richtige Grösse hat, reduzieren Sie dadurch den Verbrauch. Bis zur Hälfte Strom können Sie so sparen im Vergleich zum Kochen ohne Deckel.

2. Bleiben Sie bei der Waschmaschine am Drücker

Die Spartaste an der Waschmaschine soll bei halbvollen Maschinen den Verbrauch senken. Das klappt aber nur sehr bedingt. So spart das Drücken der Taste meist lediglich 20 – 30 Prozent der Energie, die eine volle Maschine benötigt. Die Waschmaschine immer erst vollmachen und auf die Spartaste verzichten ist daher deutlich effizienter, um Strom und Wasser zu sparen. Das Gleiche gilt übrigens für Trockner und Spülmaschine.

3. Legen Sie Ihr W-Lan regelmässig lahm

Sie schalten schon Fernseher und Receiver aus, statt sie im Standbye zu belassen? Dann machen Sie das Gleiche doch auch mit Ihrem Router, bevor Sie abends ins Bett gehen. Wer nachts kein Internet braucht, kann so über das Jahr hinweg jede Menge Strom sparen. Um es Ihnen einfacher zu machen, können Sie Mehrfachstecker mit Kippschalter verwenden. Dadurch lassen sich mehrere Geräte mit einem Handgriff ausschalten. Oder Sie besorgen sich eine Fernbedienung, die Ihre Steckdose ein- und ausschalten kann.

4. Machen Sie dem Backofen den Gar aus

Backen kostet relativ viel Strom. Muss etwas länger darin schmoren, lohnt es sich deshalb, den Ofen vorzeitig auszuschalten und das Essen über die Restwärme fertig garen zu lassen. Ausserdem können Sie sich das Vorheizen in der Regel sparen. Stellen Sie die Pizza oder Brötchen einfach gleich in den Backofen, wenn Sie ihn anschalten und rechnen Sie einfach einige Minuten auf die Garzeit drauf.

5. Zeigen Sie Ihrem Kühlschrank, wo der Joghurt steht

Wenn Ihr Kühlschrank ordentlich eingeräumt ist, können Sie Abfall reduzieren, weil Sie den gesamte Inhalt immer optimal überblicken. Sie können dann den Kühlschrank aber meist auch um einige Stufen runterschalten. Oft ist er nämlich zu kalt eingestellt, weil die Butter im obersten Fach nicht weich werden oder die Milch in der Tür nicht sauer werden soll. Wie es richtig geht, zeigt dieser Artikel: «Kühlschrank einräumen: So bleiben Lebensmittel länger frisch.»

6. Lassen Sie Ihren Wasserkocher das Gemüse heiss machen

Die meisten nutzen den Wasserkocher nur für die Tasse Tee oder die Wärmflasche. Doch er kann eigentlich noch viel mehr. Lassen Sie ihn etwa das Wasser für Pasta, Kartoffeln oder das Frühstücksei vorkochen, kann bis zu einem Drittel Strom sparen. Der Grund: Das Wasser auf dem Herd zu erwärmen dauert länger und ist weniger effektiv.

Kommt es schon sprudelnd aus dem Wasserkocher, muss der Herd nicht mehr so schwer arbeiten und es geht auch noch schneller. Das gilt jedoch nur für Elektro- und Glaskeramikherde.  Beim Gasherd ist es genau umgekehrt. Im Vergleich dazu ist der Wasserkocher der Stromfresser.

Text: Jürgen Rösemeier-Buhmann